Sie sind hier: Startseite » Unternehmen » Presse » Pressemitteilungen » Doppelerdschluss als Ausgangspunkt: Mehrere Stromausfälle in Tübingen am Sonntag

Doppelerdschluss als Ausgangspunkt: Mehrere Stromausfälle in Tübingen am Sonntag

Bis in die Morgenstunden waren die Teams des Technischen Service der Stadtwerke Tübingen im Einsatz, um die Störungsstellen zu bearbeiten. Die Arbeiten werden am Montagnachmittag fortgesetzt. (Foto: Stadtwerke Tübingen)

Seit längerer Zeit hatten die Stadtwerke Tübingen keine größeren Stromausfälle mehr im Netzgebiet Tübingen verzeichnet. Nun häuften sich am gestrigen Sonntag mehrere Ausfälle innerhalb von wenigen Stunden und sorgten für einen Großeinsatz der swt.

Zwischen 12:05 Uhr und 12:45 Uhr war es zunächst aufgrund des doppelten Erdschlusses zum Ausfall von 13 Trafostationen der swt und drei Kunden-Trafostationen gekommen. Betroffen war hierbei der Bereich Weststadt im Abschnitt Bruckenloh und Schalthaus West (umfasst u.a. den Handwerkerpark), sowie ein Abschnitt zwischen Schaffhausenstraße Foyer, Südstadt/Steinlach und Festplatz/Landratsamt. Um 12:45 Uhr waren alle betroffenen 1.300 Haushalte wieder mit Strom versorgt.

Während das Einsatzteam des Technischen Services der swt noch mit den Tiefbau- und Reparaturarbeiten beschäftigt war, kam es ab 18:13 Uhr zu weiteren Stromstörungen, die – so die erste Analyse der swt – in Folge der mittäglichen Störungen auftraten. 45 weitere swt-Trafostationen sowie 16 Kunden-Trafostationen fielen aus. Bis 18:53 Uhr konnten die swt alle Haushalte im Tübinger Netzgebiet wieder mit Strom versorgen, einige Areale waren schon früher wieder versorgt. Insgesamt nochmals rund 2.900 Haushalte waren betroffen, dieses Mal in Derendingen, Weilheim sowie Bereiche der Innenstadt entlang der Stromtrasse zwischen Gartenstraße und Rappenberghalde. Betroffen war bis zur Wiederherstellung der Versorgung um 19:29 Uhr auch das swt-Netzgebiet Ammerbuch mit dem Teilort Ammerbuch-Poltringen.

Die Stadtwerke Tübingen waren mit insgesamt sieben Monteuren, sieben Meistern, zwei Ingenieuren, zusätzlichen Mitarbeitern der Leitwarte und drei Tiefbaukolonnen bis in die Morgenstunden im Einsatz. Am Montagnachmittag werden die Arbeiten und damit auch die genaue Fehlerbehebung fortgesetzt.  

Zurück