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Anmeldeverfahren für Erzeugungsanlagen EEG & KWK-G

Es gibt heutzutage eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Erzeugung und Einspeisung von Energie. Sie beabsichtigen zum Beispiel eine Anlage zur Erzeugung von elektrischem Strom zu errichten und an das Stromnetz der Stadtwerke Tübingen anzuschließen? Um Sie bei der Anbindung sowie bei der weiteren Abwicklung dieser Erzeugungsanlagen zu unterstützen, haben wir Ihnen hier alle erforderlichen Informationen zusammengestellt.

Aus dem nachfolgenden Anmeldeverfahren entnehmen Sie bitte die erforderlichen Schritte von der Planungsphase über die Errichtung bis zum Beginn der Vergütungszahlung. Darüber hinaus sind die für jeden Schritt erforderlichen Unterlagen für eine zügige Bearbeitung aufgeführt.

1. Anfrage und Auftrag zur Prüfung der Netzverträglichkeit

Durch die Vielzahl von Erzeugungsanlagen und den stetigen Zubau ist es für die Stadtwerke Tübingen als Netzbetreiber wichtig, frühzeitig über Ihre Planungen informiert zu werden. Bitte lassen Sie uns hierfür folgende Unterlagen zukommen:

Eine Bearbeitung kann erst nach Eingang der vollständigen Unterlagen erfolgen. Bitte senden Sie die Unterlagen

  • per Fax an 07071 157-248,
  • per E-Mail an aps-briefkasten@swtue.de oder
  • per Post an: Stadtwerke Tübingen GmbH, Herrn Theo Sattler, Eisenhutstraße 6, 72072 Tübingen.

Kosten für die Bearbeitung der Netzuntersuchung / Netzberechnung für Photovoltaik-Anlagen:

  • Kostenfrei bei Umsetzung der Planung innerhalb von 4 Monaten,
  • ansonsten erfolgt die Berechnung von 500,00 Euro zzgl. MwSt. Bei späterer Umsetzung der Planung wird dieser Betrag  zu 100 % rückerstattet.

2. Anmeldung zum Netzanschluss

Wenn Sie sich für die Errichtung einer Eigenerzeugungsanlage entschieden haben, müssen Sie den benötigten Anschluss bzw. die Anlage bei den Stadtwerken Tübingen vor Baubeginn von Ihrem Elektroinstallateur anmelden lassen.

Dies erfolgt über das Formular Anmeldung zum Netzanschluss (Strom) durch einen eingetragenen Elektroinstallateur. Erläuterungen zum Formular erhalten Sie hier (VfEW). Bitte beachten Sie die Mindestanforderungen an den Netzanschluss von Stromspeichern - Checkliste.

Zusätzlich zur Anmeldung benötigen wir eine Konformitätserklärung bzw. Unbedenklichkeitsbescheinigungen der Wechselrichter bzw. des Netzentkopplungsschutzes.

Es liegt in der Verantwortung des Anlagenbetreibers, welches Messkonzept realisiert wird. Zur Auswahl stehen folgende Messkonzepte:

Grundlage dieser Messkonzepte sind die gesetzlichen Vorgaben des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG).

Bitte setzen Sie sich frühzeitig mit uns in Verbindung, um das gewählte Messkonzept und die Verantwortlichkeit des Messstellenbetriebs abzustimmen. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang die veröffentlichten Preise für Messstellenbetrieb und Messdienstleistung (MSB/MDL) der Stadtwerke Tübingen.

3. Inbetriebsetzung und Inbetriebsetzungsprotokoll

Die Inbetriebsetzung erfolgt über das Formular zur Inbetriebnahme, Inbetriebsetzung und Änderungsmitteilung Netzanschluss Strom durch ein konzessioniertes Fachinstallationsunternehmen. Erläuterungen zum Formular (VfEW) erhalten Sie hier.

Des Weiteren ist das Inbetriebsetzungsprotokoll für Erzeugungsanlagen notwendig für die weitere Bearbeitung.

4. Kaufmännische Abwicklung

Nach erfolgreicher Inbetriebnahme Ihrer Anlage und der technischen Freigabe kommen die Vertragsunterlagen zur kaufmännischen Bearbeitung.

Sie erhalten einen Einspeisevertrag und diverse Datenblätter. Bitte füllen Sie diese vollständig aus. Sobald uns alle erforderlichen Dokumente vorliegen werden wir Ihnen Abschlagszahlungen auszahlen.

  • Jeweils zum Stichtag 31.12. erstellen wir eine Jahresabrechnung über die tatsächlich eingespeisten Mengen, wobei die bereits ausbezahlten Abschläge gegengerechnet werden.
  • Für Anlagen mit einer Leistung größer 100 kW erstellen wir monatliche Abrechnungen.
  • Blockheizkraftwerke (BHKW), die nach dem KWK-G vergütet werden, erhalten eine Quartalsabrechnung.

Voraussetzung für die Vergütung des eingespeisten Stroms ist die Erfüllung der technischen Anforderungen zum Einspeisemanagement und die Registrierung der Anlage bei der Bundesnetzagentur (BNetzA).

Hier gelangen Sie zum EEG-Anlagenregister der Bundesnetzagentur für Anlagen zur Gewinnung von Strom aus erneuerbaren Energien (wie z.B. neue Anlagen zur Stromerzeugung aus Biomasse, Geothermie, Wasserkraft oder neue Windkraftanlagen an Land und auf der See).

Photovoltaikanlagen werden weiterhin über das PV-Meldeportal (Anlagenregister Solar) der Bundesnetzagentur erfasst (mit Ausnahme von PV-Freiflächenanlagen).

Sind die Anforderungen des Einspeisemanagements nicht erfüllt, besteht kein Vergütungsanspruch des Anlagenbetreibers. Solange keine Registrierung bei der BNetzA erfolgt ist, besteht ein verringerter Vergütungsanspruch in Höhe eines von den Übertragungsnetzbetreibern monatlich bestimmten Marktwertes.

Hinweis zu Direktvermarktungsmeldungen gemäß BK6-12-153

Gemäß der Festlegung von Marktprozessen für Einspeisestellen (Strom) vom 29.10.2012 (BK6-12-153) haben Netzbetreiber für den Empfang von Rückzuordnungslisten eine E-Mail-Adresse bekanntzugeben. Diese lautet für den Netzbetreiber Stadtwerke Tübingen: einspeisung@swtue.de

Möchten Sie eine Erzeugungsanlage, z. B. eine Photovoltaikanlage oder ein Blockheizkraftwerk (BHKW) an das Netz der swt anschließen und haben weitergehende Fragen, dann helfen Ihnen die unten genannten Ansprechpartner gerne weiter.