Innenansicht des Trinkwasserbehälters auf dem Sand mit spiegelglatter Wasseroberfläche, Betonstützen und indirektem blauen Licht.

Trinkwasserbericht 2025

Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Die Stadtwerke Tübingen sind sich ihrer großen Verantwortung als Wasserversorger bewusst und nehmen sie engagiert wahr.

Tübinger Trinkwasserversorgung

Für die Trinkwasserversorgung Tübingens können die Stadtwerke auf Ressourcen von ausgezeichneter Qualität zurückgreifen. Über drei Viertel des Tübinger Trinkwassers kommen von den Zweckverbänden Bodensee-Wasserversorgung (BWV) und Ammertal-Schönbuchgruppe (ASG), die übrigen 21% fördern die swt mit eigenen Brunnen aus dem Grundwasserkörper des Neckartals. Im Mischwasserbehälter auf dem Sand  werden Bodensee- und Eigenwasser gemischt und von hier aus in die Kernstadt und die meisten Stadtteile geleitet. In die Ortsteile Unterjesingen, Hagelloch, Hirschau und Bühl liefern die swt Wasser der ASG; Pfrondorf und der Herrlesberg erhalten ausschließlich Bodenseewasser.  Das Tübinger Trinkwasser liegt im mittleren Härtebereich.

Trinkwasserbezug und -abgabe

Im Jahr 2025 wurden 5.015.670 m³ Trinkwasser in das Verteilnetz der swt eingespeist - 1,79 % mehr als im Vorjahr. Die Trinkwasserabgabe an die Verbraucher vergrößerte sich um 3,41 % und stieg damit von 4.546.771 m³ im Jahr 2024 auf 4.701.689 m³ im Jahr 2025. Der reale Wasserverlust 2025 betrug 0,08 m³ / h x km.

Wasserschutzgebiets-Überwachung

Seit 2004 überwachen die Stadtwerke Tübingen  gemeinsam mit den Kooperationspartnern Ammertal-Schönbuchgruppe und den Stadtwerken Rottenburg alle Wasserschutzgebiete. Die Überwachung dient der langfristigen Sicherung einer qualitativ einwandfreien Trinkwasserversorgung.

Grenzwert-Überschreitungen

Im Zuge von Routineuntersuchungen gab es 2025 keine Grenzwertüberschreitungen im Trinkwassernetz der Stadtwerke Tübingen.

Trinkwasser-Versorgungszonen

Tübinger Trinkwasserversorgungszonen

Wasserhärte nach Versorgungszonen

Entsprechend der geologischen Gegebenheiten besitzt das Grundwasser eine unverwechselbare Zusammensetzung – ähnlich einem Fingerabdruck. Aus diesem Grund unterscheiden sich auch die Härtegrade des in Tübingen verteilten Trinkwassers, dessen Herkunft je nach Versorgungszone variiert.

Gebiet

Wasserherkunft

Calciumcarbonat

Härtebereich 

Berghof, Eichhalde, Herrlesberg, Pfrondorf

BWV 

1,62 mmol/l

mittel

Kernstadt, Derendingen, Kilchberg, Kreßbach, Lustnau, Weilheim, Bebenhausen

Mischwasser BWV / Eigenwasser

2,46 mmol/l

mittel

Bühl, Hirschau, Unterjesingen (Niederzone)

Wasser ASG 

2,36 mmol/l

mittel

Hagelloch, Unterjesingen (Hochzone)

Mischwasser ASG / BWV 

2,15 mmol/l

mittel

Wasserbezug und -entwicklung

Tübingens Trinkwasserversorgung ruht auf zwei Säulen: der Eigenwasserförderung und dem Fremdwasserbezug von den Zweckverbänden Bodensee-Wasserversorgung und Ammertal-Schönbuchgruppe.

Eigenwasser

Pumpwerk

Förderleistung

(Liter/Sek.)

Fördermenge 2025

(Tsd. m²)

Fördermenge 2024

(Tsd. m²)

Gehrnfeld

70 / 110

331,8

386,5

Unteres Neckartal

60 / 77

718,6

679,7

Summe

130 / 187

1.050,4

1.066,2

Fremdbezug

 

Bezugsrechte

(Liter/Sek.)

Bezugsmenge 2025

(Tsd. m²)

Bezugsmenge 2024

(Tsd. m²)

Bodensee-Wasserversorgung

203

3.523,5

3.412,9

Ammertal-Schönbuchgruppe

28

441,8

448,3

Summe

231

3.965,3

3.861,2

Entwicklung

Bereich

Einheit

2025

2024

Trinkwasserbezug

m³/Jahr

5.015.670

4.927.440

Trinkwasserlieferung

m³/Jahr

4.701.689

4.546.771

ILI (Infrastruktur-Leckage-Index)

 

0,63

0,78

Prozentualer realer Wasserverlust

%

4,98

6,44

Spezifischer realer Wasserverlust

m³/(km x h)

0,083

0,105

Monatlicher Trinkwasserbezug 2025

Entwicklung von Trinkwasserbezug und -lieferung

Ergebnisse der Trinkwasser-Untersuchungen

Die Qualität des Tübinger Trinkwassers garantierten 2025 mehr als 500 Untersuchungen, die im laufenden Betrieb an den Brunnen, den Speicheranlagen und dem Verteilnetz durchgeführt wurden. 

  • Pflanzenschutzmittel: Die Messergebnisse lagen unterhalb der Nachweisgrenze.
  • Desinfektion des Rohwassers: Die Rohwässer der Pumpwerke Gehrnfeld und Unteres Neckartal werden mit ca. 0,1 mg/l Cl2 gechlort, um das Verkeimungsrisiko des Trinkwassers zu minimieren (zulässig nach der Trinkwasserverordnung: 0,3 mg/l Cl2).
  • Trinkwasserqualität: Zur Überwachung der Trinkwasserqualität wurden 2025 mehr als 500 Proben im laufenden Betrieb analysiert. Das Tübinger Trinkwasser entsprach in hygienischer sowie in chemisch-physikalischer Hinsicht den Anforderungen der Trinkwasserverordnung. Die Versorgungssicherheit wurde das ganze Jahr über gewährleistet.

Nitrat-Untersuchungen Pumpwerke

Jahres-Maximalwerte (Grenzwert nach Trinkwasserverordnung: 50 mg/l)

Pumpwerk

Einheit

2023

2024

2025

Gehrnfeld

mg/l

12,0

26,0

27,0

Horizontalfilter-Brunnen

mg/l

16,0

23,0

22,0

Vertikalfilter-Brunnen

mg/l

25,0

28,0

24,0

Nitrat-Messwerte

jeweils KW 13 und 39

Nach Trinkwasserverordnung 2023

Jahresübersicht Trinkwasserproben 2025

Parameter der Gruppe A

Aluminium, Coliforme Bakterien Eisen, elektrische Leitfähigkeit, E. coli, Färbung, Geruch, Geschmack, Koloniezahl 22 °C + 36 °C, Trübung, PH-Wert, Enterokokken

Labor: jeweils Eurofins

Häufigkeit

Probeentnahmestelle

KW 4

Kindergarten Bebenhausen

KW 5

Kindergarten Kilchberg

KW 6

Kindergarten Weilheim, Paul-Horn- Arena

KW 7

Kindergarten Luise – Wetzelweg

KW 8

swt-Betriebsgelände, Eisenhutstraße 6

KW 9

Kindergarten Stauffenbergstraße

KW 11

Kindergarten Rappstraße

KW 12

Pauline-Krone-Heim

KW 13

Schloß Kreßbach

KW 14

Paul-Horn-Arena, Kindergarten Bebenhausen

KW 16

Kindergarten Kilchberg

KW 17

DR Friedhofstraße

KW 18

HB Nord

KW 20

Kindergarten Pfrondorf

KW 21

Kindergarten Stöcklestraße

KW 21

DR Römergräbern, Kindergarten Rappstraße

KW 22

Kindergarten Luise – Wetzelweg

KW 23

Kindergarten: Bebenhausen

KW 24

Schloß Kreßbach

KW 25

Kindergarten Kilchberg

KW 26

Kindergarten Weilheim

KW 27

swt-Betriebsgelände, Eisenhutstraße 6

KW 29

Kindergarten Stauffenbergstraße

KW 30

Kindergarten Rappstraße, Kindergarten Stöcklestraße

KW 31

Pauline-Krone-Heim

KW 33

Paul-Horn-Arena

KW 34

Schloß Kreßbach

KW 35

DR Friedhofstraße

KW 36

HB Nord

KW 37

Kindergarten Stauffenbergstraße

KW 38

Kindergarten Pfrondorf

KW 40

Kindergarten Stöcklestraße, swt-Betriebsgelände, Eisenhutstraße 6

KW 42

DR Römergräbern

KW 43

Kindergarten Luise – Wetzelweg

KW 44

Kindergarten: Bebenhausen

KW 46

Kindergarten Kilchberg

KW 47

Kindergarten Weilheim

KW 48

swt-Betriebsgelände, Eisenhutstraße 6

KW 49

Kindergarten Stauffenbergstraße

KW 50

Kindergarten Rappstraße

KW 51

Kirnbachschule Pfrondorf

Freiwillige Eigenüberwachung

Labor: jeweils Eurofins, DR = Druckregelstation, PW = Pumpwerk, TB = Trinkwasserbrunnen, WB = Wasserbehälter

Untersuchungen

Häufigkeit

Probeentnahmestelle

Coliforme Bakterien

E. coli, Koloniezahl 22 °C + 36 °C, Wasserhärte (nur WB Sand)

monatlich

KW 3, 6, 10, 15, 19, 24, 28, 32, 37, 41, 45, 50

PW Gehrnfeld (mit Chlor), PW Unteres Neckartal (Horizontal, Vertikal mit Chlor) WB Herrlesberg, WB Pfrondorf, WB Sand, WB Stauffenberg, WB Silo, Pumpenhaus Geigerle NZ, WB Kreuz, WB Heuberg, WB Weilheim, WB Kreßbach

Coliforme Bakterien, E. coli, Koloniezahl 22 °C + 36 °C Enterokokken

monatlich

KW 19, 24, 28, 32, 37, 41

TB Paul-Ehrlich-Strasse, TB Metzgergasse, TB Sternplatz, Bahnhof, Café am See

Coliforme Bakterien, E. coli, Koloniezahl 22 °C + 36 °C

wöchentlich, außer KW 3, 6, 10, 15, 19, 24, 28, 32, 37, 41, 45, 50

PW Gehrnfeld (mit Chlor), PW Unteres Neckartal (Horizontal, Vertikal mit Chlor), WB Sand (gerade KW), PW Unteres Neckartal (ungerade KW), PW Gehrnfeld

Coliforme Bakterien, E. coli, Koloniezahl 22 °C + 36 °C

vierteljährlich

KW 3, 19, 32, 45

Kindergarten Hirschau, Unterjesingen KBF, Unterjesingen Feuerwehrhaus, Kindergarten Hagelloch, Kindergarten Bühl

Parameter der Gruppe B

E. Coli, Acrylamid, Benzol, Bor, Bromat, Chrom, Cyanid, 1,2-Dichlorethan, Fluorid, Nitrat, Pflanzenschutz-mittel, Quecksilber, Selen, Tetrachlorethen und Trichlorethen, Uran Antimon, Arsen, Benzo-(a)-pyren, Blei, Cadmium, Epichlorhydrin, Kupfer, Nickel, Nitrit, PaK, Trihalogenmethane, Vinylchlorid, Aluminium, Ammonium, Chlorid, Clostridium, Coliforme B., Eisen, Färbung, Geruch, Geschmack, Koloniezahl 22°C + 36°C, elektr. Leitfähigkeit, Mangan, Natrium, TOC, Oxidierbarkeit, Sulfat, Trübung, Cacitlösekapazität, pH-Wert

Labor: jeweils Eurofins, DR = Druckregelstation, PW = Pumpwerk, TB = Trinkwasserbrunnen, WB = Wasserbehälter

Häufigkeit

Probeentnahmestelle

KW 13, 39

PW Gehrnfeld (mit Chlor) PW Unteres Neckartal (Horizontal, Vertikal mit Chlor), Freibad Brunnen 1

KW 3

WB Sand, Kindergarten Weilheim, Kindergarten Bühl

KW 19

Kindergarten Bebenhausen, Kindergarten Hirschau

KW 32

Pauline-Krone-Heim, Kindergarten Hagelloch

KW 45

Kindergarten Rappstraße, Unterjesingen Feuerwehrhaus, Unterjesingen KBF

KW 3

Kindergarten Pfrondorf, DR Friedhofstraße

Grundwasser-Monitoring

Labor: Eurofins, PW = Pumpwerk

Untersuchung

Häufigkeit

Probeentnahmestelle

Monitoringprogramm 2024, Parametergruppe G, H, J aus Rohwasser

KW 13

Wildermuth-Brunnen, Brunnen Au, Brunnen Gehrnfeld, Brunnen Horizontal unt. Neckartal

Freiwillige Eigenüberwachung

Labor: jeweils Eurofins, DR = Druckregelstation, PW = Pumpwerk, TB = Trinkwasserbrunnen, WB = Wasserbehälter

Untersuchung

Häufigkeit

Probeentnahmestelle

Arzneimittelrückstände

KW 19

PW Gehrnfeld, PW Unteres Neckartal (Horizontal, Vertikal)

Pseudomonas aeruginosa

bei Neu-Bestellung Wasserzähler

Stichprobe (10 Stück) nach Wareneingang

Nitrat und CKW aus Rohwasser

KW 13, 39

N1, O2, SW3, W3, W6, W7, B5, B29, Neckar, H1, H2, H3, H5, H6, H7, H8; H9; H10, H18, H23, H27, H29, H32, H40, H46, Neckar unteres Neckartal V6, V8, V12, V5, H11, H20, G1, V3, Wildermuth-Brunnen, Brunnen Au, PW Pfrondorf, Brunnen Gehrnfeld, PW Unteres Neckartal (Horizontal, Vertikal)

Nitrat, Mineralöl

KW 13, 39

PW Au, P1, P2, P3, P4, P5, P6 ,P7, P8, P9

Untersuchungen nach Trinkwasserverordnung

Parameter

Einheit

Mischwasser BWV / Eigenwasser

BWV Wasser

ASG Wasser

Mischwasser ASG / BWV

Grenzwert TrinkwV

Mikrobiologische Parameter

Anlage 1 - Teil 1

           

Escherichia coli (E. coli)

Anzahl/100 ml

0

n.n.

0

0

0

Enterokokken

Anzahl/100 ml

0

n.n.

0

0

0

 

Einheit

Mischwasser BWV / Eigenwasser

BWV Wasser

ASG Wasser

Mischwasser ASG / BWV

Grenzwert TrinkwV

Chemische Parameter

Anlage 2 - Teil 1

           

Benzol

mg/l

< 0,00025

< 0,00025

< 0,00025

< 0,00025

0,001

Bor

mg/l

0,03

0,011

0,04

0,03

1

Bromat

mg/l

< 0,0025

0,0021

< 0,0025

< 0,0025

0,01

Chrom

mg/l

< 0,0006

0,00012

< 0,0005

< 0,0005

0,025

Cyanid

mg/l

< 0,005

< 0,002

< 0,005

< 0,005

0,05

1,2-Dichlorethan

mg/l

< 0,0005

< 0,0003

< 0,0005

< 0,0005

0,003

Fluorid

mg/l

< 0,15

0,1

0,22

0,165

1,5

Nitrat

mg/l

8,4

3,9

11

9,3

50

Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffe

und Biozidprodukte

mg/l

< 0,000025

< 0,00005

< 0,000025

< 0,000025

0,0001

Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffe

und Biozidprodukte insgesamt

mg/l

n.b.

n.n.

n.n.

n.n.

0,0005

Summe PFAS-20

mg/l

0,0000119

0,000005

0,0000011

0,0000018

0,0001

Summe PFAS-4

mg/l

0,0000029

0,000001

n.n.

n.n.

0,00002

Quecksilber

mg/l

< 0,0001

< 0,00005

< 0,0001

< 0,0001

0,001

Selen

mg/l

< 0,001

< 0,001

< 0,001

< 0,001

0,01

Tetrachlorethen und Trichlorethen

mg/l

n.b.

n.n.

n.n.

n.n.

0,01

Uran

mg/l

0,0011

0,0011

< 0,0001

0,0004

0,01

 

Einheit

Mischwasser BWV / Eigenwasser

BWV Wasser

ASG Wasser

Mischwasser ASG / BWV

Grenzwert TrinkwV

Chemische Parameter

Anlage 2 - Teil 2

           

Antimon

mg/l

< 0,001

0,0011

< 0,001

< 0,001

0,005

Arsen

mg/l

< 0,001

0,00061

< 0,001

< 0,001

0,01

Benzo-(a)-pyren

mg/l

< 0,000001

< 0,0000025

< 0,000001

< 0,000001

0,00001

Bisphenol A

mg/l

< 0,0005

< 0,0001

< 0,0005

< 0,0005

0,0025

Blei

mg/l

< 0,001

< 0,0005

< 0,001

< 0,001

0,01

Cadmium

mg/l

< 0,0001

< 0,00005

< 0,0001

< 0,0001

0,003

Chlorat

mg/l

< 0,02

< 0,003

0,05

< 0,025

0,07

Chlorit

mg/l

< 0,05

-

< 0,05

< 0,05

0,2

Halogenessigsäuren (HAA)

mg/l

< 0,001

n.n.

< 0,001

< 0,001

0,06

Kupfer

mg/l

0,001

0,00036

< 0,0015

0,0025

2

Nickel

mg/l

< 0,001

< 0,0005

< 0,001

0,002

0,02

Nitrit

mg/l

< 0,01

< 0,005

< 0,01

0,1

0,5

Summe polyzyklische aromatische

Kohlenwasserstoffe (PAK)

mg/l

n.b.

n.n.

n.b.

n.b.

0,0001

   Benzo-(b)-fluoranthen

mg/l

< 0,000001

< 0,00001

< 0,000001

< 0,000001

 

   Benzo-(k)-fluoranthen

mg/l

< 0,000001

< 0,00001

< 0,000001

< 0,000001

 

   Benzo-(ghi)-perylen

mg/l

< 0,000001

< 0,00001

< 0,000001

< 0,000001

 

   Indeno-(1,2,3-cd)-pyren

mg/l

< 0,000001

< 0,00001

< 0,000001

< 0,000001

 

Summe Trihalogenmethane

mg/l

0,0035

n.n.

n.b.

n.b.

0,05

   Trichlormethan (Chloroform)

mg/l

0,0015

< 0,001

-

-

 

   Bromdichlormethan

mg/l

0,0011

< 0,001

-

-

 

   Dibromchlormethan

mg/l

0,0009

< 0,001

-

-

 

   Tribrommethan

mg/l

0,0005

< 0,001

-

-

 
 

Einheit

Mischwasser BWV / Eigenwasser

BWV Wasser

ASG Wasser

Mischwasser ASG / BWV

Grenzwert TrinkwV

Indikatorparameter

Anlage 3 - Teil 1

           

Aluminium

mg/l

< 0,005

< 0,01

< 0,005

< 0,005

0,2

Ammonium

mg/l

< 0,01

< 0,01

< 0,01

< 0,01

0,5

Calcitlösekapazität

mg/l CaCO3

-4,2

-3,2

-12,5

-11,5

5

Chlorid

mg/l

17

7,6

31,5

24

250

Coliforme Bakterien

Anzahl/100 ml

0

n.n.

0

0

0

Eisen

mg/l

0,005

< 0,005

< 0,005

< 0,005

0,2

Elektrische Leitfähigkeit (bei 25 °C)

µS/cm

496

338

505

459,5

2.790

bei 25 °C

Färbung (Spektraler Absorptionskoeffizient)

1/m

ohne

< 0,02

< 0,1

< 0,1

0,5

Geruch

 

ohne

ohne

ohne

ohne

Geschmack

 

ohne

ohne

neutral

neutral

Koloniezahl bei 22 °C

Anzahl/ml

0

n.n.

0

0

Koloniezahl bei 36 °C

Anzahl/ml

0

n.n.

0

0

Mangan

mg/l

< 0,001

< 0,0005

< 0,001

< 0,001

0,05

Natrium

mg/l

10,1

5,4

14,5

12

200

Organisch gebundener Kohlenstoff (TOC)

mg/l

1,1

1,08

0,3

0,55

Sulfat

mg/l

59

34

22,5

28,5

250

Trübung

NTU

< 0,1

< 0,05

< 0,1

< 0,1

1

Wasserstoffionenkonzentration

pH-Einheiten

7,72

7,99

7,78

7,88

≥ 6,5 und

≤ 9,5

 

Einheit

Mischwasser BWV / Eigenwasser

BWV Wasser

ASG Wasser

Mischwasser ASG / BWV

Grenzwert TrinkwV

Zu untersuchende Parameter gemäß Wasch- und Reinigungsmittelgesetz vom 29.04.2007

           

Calciumcarbonat

mmol/l

2,46

1,62

2,36

2,15

-

Gesamthärte

°dH

13,8

9,1

13,25

12,05

-

Härtebereich

-

mittel

mittel

mittel

mittel

-

 

Einheit

Mischwasser BWV / Eigenwasser

BWV Wasser

ASG Wasser

Mischwasser ASG / BWV

Grenzwert TrinkwV

Sonstige Parameter

           

Basekapazität bis pH 8,2

mmol/l

0,24

0,066

0,1025

0,0635

-

Calcium

mg/l

74,5

51

60,75

57,9

-

Kalium

mg/l

2

1,3

3,1

2,6

-

Magnesium

mg/l

14,2

8,5

20,5

17,2

-

Säurekapazität bis pH 4,3

mmol/l

3,8

2,6

3,9

3,55

-

Carbonathärte

mmol/l

1,92

7,28

-

-

-

Sauerstoff

mg/l

12,6

16,7

10,35

11,15

-

CKW-Untersuchungen Pumpwerke

Die Verteilung des Trinkwassers in Tübingen beginnt beim Wasserbehälter Sand. Ab diesem Punkt gilt die gesetzliche Trinkwasserverordnung (TrinkwV). Sie schreibt genaue Untersuchungen vor, die wir regelmäßig durchführen müssen.

Das Wasser, das davor aus den Pumpwerken im Neckartal bis zum Wasserbehälter Sand fließt, ist sogenanntes Rohwasser. Für diesen Abschnitt sind keine Analysen vorgeschrieben. Trotzdem prüfen wir das Wasser freiwillig, um höchste Qualität sicherzustellen.

Im Diagramm ist die Summe der beiden Chlorkohlenwasserstoffe (CKW) Tetrachlorethen und Trichlorethen zu sehen. Laut Trinkwasserverordnung darf ihre Konzentration maximal 0,01 mg/l betragen. Die Bestimmungsgrenze für die beiden CKW liegt im Rahmen des Prüfverfahrens nach DIN EN ISO 10301 bei jeweils 0,0005 mg/l.