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FAQ Fernwärme

Soforthilfe Fernwärme Dezember 2022

  • Was ist die Soforthilfe?

    Am 14. November 2022 wurde das Erdgas-Wärme-Soforthilfegesetz (EWSG) verabschiedet. Mit dem EWSG hat die Bundesregierung eine einmalige finanzielle Entlastung für Fernwärmekunden im Dezember 2022 beschlossen – die sogenannte Dezember-Soforthilfe. Dabei handelt es sich um einen errechneten Kompensationsbetrag, welcher die im Dezember 2022 zu leistenden Zahlungen der Kundinnen und Kunden kompensieren soll. Die Soforthilfe dient der finanziellen Überbrückung bis zur voraussichtlichen Einführung der Wärmepreisbremse im März 2023. Für diese finanzielle Kompensation werden die Stadtwerke Tübingen aus Mitteln des Bundes entlastet.

  • Wer erhält die Soforthilfe?

    Grundsätzlich erhalten Sie die Soforthilfe, wenn Ihr Jahresverbrauch der letzten Abrechnungsperiode (2021) unter 1.500.000 kWh liegt. Unabhängig vom Jahresverbrauch erhalten auch bestimmte Kundengruppen wie Vermieter von Wohnraum, Wohnungseigentümergemeinschaften oder Bildungseinrichtungen, etc. diese Entlastung. Diese Kundengruppen sind im EWSG unter § 4, Abs. 1 aufgelistet.

    Wenn Sie Mieter sind, werden Sie zwar entlastet, jedoch nicht direkt von uns als Wärmeversorger, sondern von Ihrem Vermieter über die nächste Heizkostenabrechnung. In dieser muss Ihr Vermieter die konkrete Höhe der Entlastung gesondert ausweisen.

  • Was ist der Unterschied zwischen vorläufiger und tatsächlicher Soforthilfe?

    Geplant ist zunächst der Entfall des Dezemberabschlages, um so für eine kurzfristige und vorläufige Entlastung zu sorgen. Spätestens mit der Jahresendabrechnung für das Jahr 2022 erfolgt dann die Gutschrift bzw. Verrechnung mit dem bis dahin berechneten tatsächlichen Kompensationsbetrages. In Ihrer Abrechnung wird diese Kompensation dabei gesondert ausgewiesen.

  • Wie berechnet sich die Soforthilfe?

    Die tatsächliche Höhe des Kompensationsbetrages hängt von den vertraglichen Vereinbarungen ab. Aufgrund verschiedener Vertragsvarianten hat der Gesetzgeber unterschiedliche Berechnungsmethoden vorgesehen.

    Als vereinfachtes Beispiel kann die Standardmethode, welche in den meisten Fällen Anwendung findet, betrachtet werden. Dabei wird die Summe der Abschlagszahlungen des letzten Abrechnungszeitraum (2021) gebildet und durch 12 geteilt (Mittelwertbildung). Zu diesem Ergebnis werden noch 20 Prozent hinzugerechnet.

  • Was muss ich als Verbraucher tun?

    Die Entlastung erfolgt automatisch. Sie als Verbraucher müssen grundsätzlich nichts tun, um von den Dezember-Soforthilfen für Wärme zu profitieren. Die Entlastungen werden von den Stadtwerke Tübingen nach den gesetzlichen Vorgaben errechnet und an die Kunden weitergegeben. Hierzu gibt es eine Ausnahme: falls Ihr Jahresverbrauch der letzten Abrechnungsperiode (2021) über 1.500.000 kWh liegt, Sie nach EWSG unter § 4, Abs. 1 dennoch berechtigt sind, die Soforthilfe zu erhalten, müssen Sie uns dies bestätigen, am einfachsten per E-Mail an waerme@swtue.de.

  • Wann erhalte ich die Soforthilfe?

    Die Stadtwerke Tübingen sind verpflichtet, den entlastungsberechtigten Kundinnen und Kunden die finanzielle Kompensation bis zum 31. Dezember 2022 zu leisten.

    Sofern Sie entlastungsberechtigt sind, verzichten wir auf die Abschlagszahlung für Dezember 2022 oder eine vereinbarte Vorauszahlung im Dezember 2022. Wenn Sie uns ein SEPA-Lastschriftmandat erteilt haben, buchen wir Ihnen für Dezember 2022 keinen Abschlag ab.

    Wenn Sie selbst eine Zahlung leisten (z. B. per Dauerauftrag oder als monatliche Zahlung), können Sie diese für Dezember aussetzen, ansonsten verrechnen wir diese Zahlung mit der nächsten Rechnung, die den Monat Dezember 2022 einschließt – also mit der Jahresendabrechnung für das Jahr 2022. Der Kompensationsbetrag wird in Form einer Gutschrift gesondert ausgewiesen. Weicht die Höhe der Soforthilfe von der Höhe Ihrer monatlichen Abschläge ab, verrechnen wir die Differenz.

  • Welche Daten von mir werden weitergegeben und warum?

    Damit wir die Entlastung erfolgreich umsetzen können, sind wir laut Gesetz verpflichtet, Daten unserer Kundinnen und Kunden (gemäß § 9 Abs. 5 ESWG) an einen Beauftragten (PwC ) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz weiterzugeben. Die Auszahlung der Anträge erfolgt nach einer weiteren Prüfung durch die KfW-Bank. Rechtsgrundlage für diese Datenverarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 Buchstabe c Datenschutzgrundverordnung.

    Folgende Kundendaten müssen wir weitergeben:

    • E-Mail-Adresse oder Telefonnummer
    • Postanschrift
    • Abschlagszahlung für September 2022
    • Liefermenge des Jahres 2021 oder des letzten Abrechnungszeitraums
  • Gibt es weitere Informationen zum Thema "Soforthilfe"?

    Weitere Informationen können Sie den FAQ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz entnehmen.

Preisentwicklung und Versorgungssicherheit in der Fernwärme

  • Was ist die Wärmepreisbremse?

    Im Dezember 2022 wurde das Erdgas-Wärme-Preisbremsengesetz (EWPBG) beschlossen. Dieses soll die verbrauchsabhängigen Preiselemente des TüWärme-Tarifs beeinflussen. Für private Haushalte, kleine und mittlere Unternehmen werden 80 Prozent des Vorjahresverbrauches mit nur 9,5 ct/kWh brutto berechnet. Für Fernwärme ist der Preisdeckel somit um mindestens 2,5 ct/kWh günstiger als für Erdgas (12 ct/kWh brutto). 

    Nur bei Überschreitung des 80 Prozent-Grundkontingents kommen die vereinbarten Vertragspreise für das Jahr 2023 zur Anwendung. Geplant ist eine Einführung der Preisbremse ab 1. März 2023. Zudem sollen Bestandskundinnen und Bestandskunden im März 2023 rückwirkend auch für die Monate Januar und Februar 2023 entlastet werden.

  • Wie ist der aktuelle Stand der Bilanzierungsumlage?

    Aufgrund von notwendigen Zusatzeinkäufen zur Deckung von möglichen Fehlbeträgen von Regel- und Ausgleichsenergien und damit zur gleichmäßigen Auslastung des Erdgasnetzes, steigt die bei der Fernwärmeerzeugung relevante Bilanzierungsumlage. Die Höhe der Umlage wird alle zwölf Monate zum 1. Oktober angepasst. Aufgrund von unterschiedlichen Gasanteilen in den Netzen Tübingen und Dettenhausen sowie aufgrund von Umwandlungs- und Transportverlusten sind die brutto Beträge der Umlage unterschiedlich hoch. Die Höhe der Umlage für Ihren TüWärme-Tarif ist Ihrem Preisblatt zu entnehmen.

  • Was muss ich zu aktuellen Preisänderungen und zur Gesetzlage wissen?

    Aktuell wird unser Tagesgeschäft von neuen Regelungen und Gesetzen bestimmt. Wir müssen dabei schnell auf sehr dynamische Prozesse reagieren und Ihnen die neuen Informationen sehr transparent und fehlerfrei weiterleiten. Dabei kann es vorkommen, dass sich die aktuelle Gesetzeslage schnell ändert und dadurch die hier stehenden Informationen in naher Zukunft angepasst werden.

  • Wie ist der aktuelle Stand beim Thema „Gasumlagen“?

    Die von der Bundesregierung beschlossene Gasbeschaffungsumlage wurde am 29. September 2022 wieder außer Kraft gesetzt. Diese wird daher in der Jahresendabrechnung nicht berücksichtigt.

    Allerdings wurde die Gasspeicherumlage eingeführt. Diese soll die durch die aktuell notwendigen Gasspeicherung anfallenden Kosten finanzieren. Die Umlage wurde am 1. Oktober 2022 eingeführt und soll befristet bis zum 31. März 2025 auf den Erdgasverbrauch erhoben werden. Da ein Großteil der Fernwärme aktuell noch mit Erdgas erzeugt wird, beeinflusst die Gasspeicherumlage auch den Arbeitspreis im TüWärme-Tarifsystem. Die Höhe der Umlage kann grundsätzlich alle sechs Monate angepasst werden. Nur für die erste (Beginn 1. Oktober 2022) und die letzte Umlageperiode (Beginn 1. Januar 2025) gilt ein dreimonatiger Änderungszeitraum. Aufgrund von unterschiedlichen Gasanteilen in den Netzen Tübingen und Dettenhausen sowie aufgrund von Umwandlungs- und Transportverlusten sind die brutto Beträge der Umlage unterschiedlich hoch. Die Höhe der Umlage für Ihren TüWärme-Tarif ist Ihrem Preisblatt zu entnehmen.

  • Ab wann gilt die Mehrwertsteuersenkung auf Fernwärme?

    Als Teil des Entlastungspakets 3 haben Bundesregierung und Bundesrat am 7. Oktober 2022 die Absenkung der Mehrwertsteuer auf Fernwärme von 19 % auf 7 % rückwirkend ab dem 1. Oktober 2022 bis März 2024 auf den Weg gebracht. Die Stadtwerke Tübingen (swt) geben die Absenkung sowohl auf alle Fernwärmelieferverträge in Tübingen und Dettenhausen als auch für alle Contracting-Anlagen der swt außerhalb der Tübinger Fernwärmenetzes rückwirkend zum 1. Oktober 2022 direkt an die Kundinnen und Kunden weiter.

  • Wie werden sich die Wärmepreise in Tübingen entwickeln?

    Unsere Fernwärme wird aktuell überwiegend durch erdgasbetriebene Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen erzeugt. Deshalb schlagen die hohen Erdgas-Beschaffungskosten voll auf den Wärmepreis durch. Wir erwarten, dass auch die Fernwärme zum Jahreswechsel deutlich teurer wird und mindestens der Preisentwicklung wie bei unseren Erdgastarifen folgt. Um wie viel genau die Preise steigen werden, können wir noch nicht sagen, weil der Erdgasmarkt noch sehr volatil ist. Der genaue Preis steht Mitte November fest.

    Bereits seit mehreren Jahren beschäftigen wir uns mit dem Umbau der Fernwärme bzw. mit der Integration von Erneuerbaren Energien. Wesentliche Bausteine wie z.B. eine Freiflächen-Solarthermieanlage, eine Abwasser-Großwärmepumpe und ein Holzheizwerk befinden sich in Planung. Momentan gehen wir davon aus, diese Maßnahmen bis zum Jahr 2026 umzusetzen, die Solaranlage vsl. noch früher. Die Maßnahmen (Investitionen ca. 100 Mio. € abzgl. Fördermittel) dienen dem Klimaschutz, der Versorgungssicherheit und sie sollen zukünftig mehr Preisstabilität durch die Integration von Umweltwärme bringen.

  • Wie erfolgt die Beschaffung der Brennstoffe für die Wärmeerzeugung?

    Das Erdgas in den TüWärme-Tarifen wird für jedes Kalenderjahr über einen Zeitraum von einem Jahr beschafft. Der Beschaffungsvorgang endet zwei Monate vor Lieferbeginn. Das Erdgas für das Abrechnungsjahr 2023 wird also von November 2021 bis Oktober 2022 zu jeweils gleichen Teilen monatlich beschafft. Damit schlagen die Preissprünge vom Erdgasbezug schneller bei Wärmekunden durch, als bei Erdgaskunden. Für Erdgaskunden wird das Erdgas in einem Zeitraum von bis zu drei Jahren vor Lieferbeginn gekauft. Im Gegenzug dazu fällt der Fernwärmepreis auch wieder schneller, wenn sich die Lage am Erdgasmarkt entspannt.

  • Ist der Wärmepreis in Netzen mit Anteilen aus erneuerbaren Energien, z.B. mit Klärgas, günstiger?

    Momentan haben wir in Tübingen ein solidarisiertes Preissystem für alle Fernwärmenetze. D.h. die großen effizienten Netze stützen auch die weniger effizienten. Es gibt also einen einheitlichen Wärmepreis für alle Abnehmer, egal wie hoch die Anteile der erneuerbaren Energien bei den einzelnen Abnahmestellen sind. Je mehr Anteile Erneuerbare Energien in der Wärme stecken, desto stärker profitieren alle Wärmekunden.

  • Was kann ich als Kundin oder Kunde tun?

    Energiesparen: Bitte prüfen Sie, ob Sie in Ihrem Haushalt Wärme einsparen können. Auf unserer Internetseite www.swtue.de/energiesparen oder auf der Seite der Verbraucherzentrale finden Sie viele Tipps dazu.

    Monatlicher Abschlag: Bitte prüfen Sie, ob Ihr monatlicher Abschlag noch zu Ihrem Verbrauch passt. Sollte Ihr Verbrauch unverändert sein, ist eine Erhöhung des Abschlags sinnvoll, um hohe Nachzahlungen bei der Jahresabrechnung zu vermeiden.

    Bei Zahlungsschwierigkeiten: Bitte zögern Sie nicht, bei Zahlungsschwierigkeiten mit unserem Kundenservice unter Tel. 07071 157-455 so früh wie möglich Kontakt aufzunehmen.

  • Ist die Wärmeversorgung im Falle einer Gasmangellage in Tübingen sicher?

    Die Erdgasversorgung für unsere Fernwärmeerzeugung bzw. zur Versorgung unserer Fernwärmekunden ist aktuell sichergestellt.

    Wenn es im Falle einer Gasmangel-Lage z.B. zu einem Erdgasverbrennungsverbot in Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (Stromerzeugungsanlagen) kommt, können die Wärme-Erzeugungsanlagen der swt zum großen Teil mit Heizöl betrieben werden. Die swt halten die Bevorratung der Heizöltanks so vor, dass auch ohne Nachtanken nur mit Heizöl für mehrere Wochen eine Vollversorgung mit Wärme sichergestellt werden kann. Vor diesem Hintergrund haben die swt ihre Heizöl-Lagerbestände auf die maximale Kapazität aufgefüllt.

    Alle Fernwärmekunden sind grundsätzlich geschützte Kunden und werden – solange Erdgas oder Heizöl zur Verfügung steht – mit Fernwärme versorgt.

Fernwärmeversorgung allgemeines

  • Kann ich mein Haus an die Fernwärme anschließen?

    Wenn eine Fernwärmeleitung in Ihrer Straße liegt, ist ein Anschluss in der Regel möglich. Auf unserem Übersichtsplan der Tübinger Fernwärmenetze sehen Sie, welche Stadtgebiete erschlossen sind. Bitte erkundigen Sie sich im Einzelfall bei uns nach Machbarkeit und Aufwand für die Hausanschlussleitung.

  • Wie kann ich mein Haus ans Tübinger Fernwärmenetz anschließen lassen?

    Wenn Ihr Haus bereits eine Warmwasserzentralheizung besitzt, muss nur der Heizkessel durch eine Übergabestation ersetzt werden. Hierfür beauftragen Sie am besten das örtliche Fachhandwerk. Die Hausanschlussleitung bis zum Heizraum verlegen wir. Die einmaligen Kosten für den Anschluss ans Fernwärmenetz bezuschussen wir im Rahmen eines Förderprogramms.

  • Wie viel kostet TüWärme?

    Die jährliche Wärmeabrechnung setzt sich aus den Verbrauchskosten [(Arbeitspreis + Emissionspreis) x Verbrauch in „Kilowattstunden“ kWh] sowie dem Grund- und dem Messpreis zusammen, die Sie auf dem Preisblatt TüWärme finden. Gerne erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot.

  • Kann ich meine Abschlagszahlungen anpassen?

    Die Abschläge zur Wärmerechnung legen wir anhand des bisherigen Verbrauchs fest. Auf Wunsch können wir diese jederzeit anpassen.

  • Fördern die Stadtwerke die Sanierung meiner Übergabestation?

    Übergabestationen für Fernwärme sind normalerweise robust und zeichnen sich durch ihre langlebige Technik aus. Dennoch lohnt es sich, nach mehreren Jahrzehnten Betriebszeit den Stand der Technik zu prüfen. Das Angebot für eine neue Station erhalten Sie von einem Heizungsbauer. Wir unterstützen die Erneuerung Ihrer Übergabestation finanziell im Rahmen eines Förderprogramms mit bis zu 1.800 Euro. Informationen zum Förderprogramm finden Sie bei den Fernwärme-Preisen ganz unten bei den Downloads.

  • Welche Anschlussleistung ist für die Fernwärmelieferung maßgeblich?

    Der Anschlusswert des Gebäudes setzt sich aus der von einem Fachplaner oder Bauphysiker berechneten Heizlast „Raumheizung“ (Heizlastberechnung nach DIN EN 12831) und der anhand für das Gebäude ermittelten Bedarfskennzahl N (nach DIN 4708) festgelegten Heizlast „Trinkwassererwärmung“ zusammen. Dieser Wert bestimmt den Grundpreis der Wärmelieferung.

  • Wirkt sich eine Gebäudesanierung auf die Anschlussleistung aus?

    Die Heizlast eines Gebäudes sinkt nach einer energetischen Gebäudesanierung oft erheblich, zum Beispiel nach dem Einbau eines Vollwärmeschutzes und neuer Fenster. Nach Vorlage einer aktuellen Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 ist der Abschluss eines Wärmeliefervertrags mit reduzierter Anschlussleistung möglich, sofern die Voraussetzungen der Allgemeinen Bedingungen TüWärme erfüllt sind.

    Keinen Einfluss auf die Anschlussleistung hat eine Zusatzbeheizung mit regenerativen Energien (Kaminofen oder Solaranlage) oder die eingeschränkte Nutzung eines Gebäudes bei Leerstand einiger Räume oder bei gesunkener Bewohnerzahl.

    Da durch eine energetische Gebäudesanierung der Trinkwarmwasserbedarf nicht beeinflusst wird, bleibt dieser Bestandteil des Gebäude-Anschlusswertes unverändert bestehen.

  • Was ist der Primärenergiefaktor und was sagt er aus?

    Jeder Energieträger, wie beispielsweise Heizöl, Erdgas oder Biogas, weist einen spezifischen Primärenergiefaktor auf. Dieser berücksichtigt den Energieverlust bei der Gewinnung, Umwandlung und Verteilung eines Energieträgers. Je umweltschonender die Energieform und ihre Umwandlung, desto niedriger ist der Primärenergiefaktor. Ein geringer Primärenergiefaktor steht für eine optimale Ausnutzung der eingesetzten Ressourcen. Unsere TüWärme steht im Vergleich zu anderen Energieträgern besonders gut da:

    • Strom: 2,6
    • Erdgas: 1,1
    • Heizöl: 1,1
    • TüWärme im Netz Innenstadt: 0,70 (Altstadt, Wilhelmstraße, Kliniken, Geissweg)
    • TüWärme im Netz Nordstadt: 0,17 (Waldhäuser-Ost, Ochsenweide, Haußerstraße)
    • TüWärme im Netz Südstadt: 0,34 (Loretto, Franz. Viertel, Galgenberg, Uhlandstraße)
    • TüWärme im Netz Alte Weberei: 0,00
    • TüWärme im Netz Freibad: 0,61

    Stand 2020 – die aktuellen Zertifikate finden Sie in unserem Downloadcenter.

  • Warum hat ein Wärmeliefervertrag eine Laufzeit von zehn Jahren?

    Als Wärmekunde beziehen Sie die Wärme für Heizung und Warmwasserbereitung aus unserem Wärmenetz. Wir investieren in das Netz und die Wärmeerzeugungsanlagen, damit Sie sicher und zuverlässig versorgt werden können. Um Wirtschaftlichkeit und Investitionssicherheit zu gewährleisten, hat der Gesetzgeber in der AVBFernwärmeVeine Erstlaufzeit von maximal zehn Jahren vorgesehen. Als Kunde haben Sie dadurch die Sicherheit, dass Sie über diesen Zeitraum in keine eigene Anlage investieren müssen.

Bernd Blank

Wärmeversorgung
07071 157-455
waerme@swtue.de

Marco Piras

Wärmeversorgung
07071 157-455
waerme@swtue.de

Karin Rein

Wärmeversorgung
07071 157-455
waerme@swtue.de