Wir tragen ökologische Verantwortung und bringen in der Region Schritt für Schritt voran, was sich global zu einem großen Ganzen zusammenfügen soll. Wie wir das machen? Auf vielfältige Art und Weise in den drei Aktionsfeldern:
Energieeffizienz
Licht in der Küche, warmes Wasser zum Baden oder Hitze für den Sonntagsbraten – je geringer der Energieaufwand ist, um eine bestimmte Leistung zu erhalten, desto effizienter wird Energie eingesetzt. Doch nicht nur unsere Kundschaft, die wir mit verschiedenen Förderprogrammen dabei unterstützen, aktive Energiesparerinnen und -sparer zu werden, sind an dieser Stelle gefordert, sondern auch wir selbst.
Aus diesem Grund setzen wir bereits bei der Erzeugung oder Verteilung von Strom, Erdgas und Wärme alles daran, mit Energie und den sogenannten Energieträgern besonders sparsam umzugehen. Dazu gehört etwa, dass wir Strom und Wärme mit der Technik der Kraft-Wärme-Kopplung in einem gekoppelten Prozess erzeugen und so bis zu 90 Prozent der eingesetzten Primärenergie in Nutzenergie umwandeln. Unnötige Energieverluste vermeiden wir aber auch, weil wir unsere Kraftwerke und Leitungsnetze regelmäßig warten, pflegen und modernisieren, was wiederum den Ausstoß von Kohlendioxid und darüber hinaus die Betriebskosten senkt und damit unser Budget entlastet. Außerdem überwachen wir unsere Anlagen rund um die Uhr; Schwachstellen und Fehler können wir so schneller ausmachen und sofort beheben.
Erneuerbare Energien
Bis Ende 2025 haben wir den Bedarf im Tübinger Stromnetz zu 90 % (der Bedarf entspricht 400 Gigawattstunden) selbst aus erneuerbarer Stromerzeugung gedeckt. Auch nach der 100%-Marke geht der swt-Ausbaupfad weiter. Mobilitäts- und Wärmewende dürften in den kommenden Jahren zu einem steigenden Strombedarf führen. 2030 will Tübingen dann klimaneutral sein. Vor diesem Hintergrund haben die swt ihren Ausbaupfad angepasst. Zielgröße bis Ende 2028 sind 500 Gigawattstunden Ökostrom-Eigenproduktion – das entspricht dann 125 % verglichen mit dem Strombedarf im Jahr 2025.
Umweltschonende Mobilität
Immerhin fast ein Drittel des deutschen Energieverbrauchs entfällt auf den Verkehr. Damit ist der Verkehrssektor einer der größten Produzenten von Kohlendioxid. Doch wie lange können wir uns noch eine Mobilitätskultur leisten, die so viel Energie benötigt und so viel CO2 in die Luft pustet? Nicht mehr lange, finden wir.
- Wir liefern mit dem TüBus einen wichtigen Baustein für ein klimafreundliches und zukunftsorientiertes Transportsystem.
- Wir betreiben mehrere E-Ladestationen für Elektrofahrzeuge.
- Wir fördern den Kauf von E-Rollern, E-Bikes und Pedelecs.
Als kommunales Stadtwerk mit dezentralen Strukturen, einer besonderen Nähe zu den Menschen vor Ort sowie technischem und energiewirtschaftlichem Knowhow wissen wir besonders gut, wie man Klima- und Umweltschutzmaßnahmen wirksam und kostengünstig umsetzt. Dass wir es auch praktisch können, konnten wir in den letzten Jahren immer wieder erfolgreich unter Beweis stellen.



