Gasnotruf: 07071 157-112Störungsdienst: 07071 157-111

Stadtwerke Tübingen
Eisenhutstraße 6, 72072 Tübingen
Tel. 07071 157-300
info@swtue.de

Stadtverkehr Tübingen
Tel. 07071 157-157
stadtverkehr@swtue.de

Öffnungszeiten Kundenservice:
Montag - Freitag 8.00 - 18.00 Uhr

Anfahrt
Mit dem Bus, Linien 4, 7, 13, Haltestelle "Stadtwerke"
Mit dem Auto oder dem Fahrrad

Sie sind hier: Startseite » Privatkunden » Energie » Strom » Fragen zur Stromversorgung

Rund um den Wechsel zu den swt

Ich bin an TüStrom interessiert, was muss ich jetzt tun?

Wenn Sie unseren TüStrom beziehen möchten, rufen Sie uns einfach an und wir beraten Sie gerne. Wir erstellen Ihnen ein unverbindliches Angebot und senden Ihnen dieses zu, wozu wir lediglich Ihren Jahresstromverbrauch in kWh benötigen. Gerne können Sie vorab Informationsmaterial über unser Online-Bestellformular anfordern oder sich direkt hier im Bereich Strom über unsere Tarife informieren.

Welcher Stromtarif ist der richtige für mich?

Welcher Stromtarif der richtige für Sie ist, hängt von der bei Ihnen installierten Zählerart, Ihren persönlichen Verbrauchsgewohnheiten und der Jahresabnahmemenge ab. Sie werden automatisch nach dem Prinzip der Best-Abrechnung eingestuft, d. h. in die für Sie günstigste Tarifstufe. Wir beraten Sie gerne unter Tel. 07071 157-300.

Was muss ich beim Stromanbieterwechsel beachten?

Wenn Sie unser Angebot annehmen möchten, erhalten Sie von uns zunächst die Vertragsunterlagen. Diese müssen von Ihnen unterschrieben an uns zurückgeschickt werden. Mit der erteilten Vollmacht erledigen wir alles Weitere für Sie: Wir kündigen Ihren bisherigen Stromliefervertrag, leiten den Lieferantenwechsel ein und vollziehen ihn. In der Vertragsbestätigung teilen wir Ihnen mit, zu welchem Zeitpunkt der Vertrag mit Ihnen wirksam wird.

Benötige ich einen neuen Zähler beim Versorgerwechsel?

Bei einem Versorgerwechsel sind keine technischen Änderungen nötig, Sie behalten Ihren Zähler und Ihren Hausanschluss.

Werde ich vom Versorgerwechsel etwas mitbekommen?

Nein, indem Sie uns eine Vollmacht für den Lieferantenwechsel erteilen, werden Sie – abgesehen von den günstigeren TüStrom-Preisen – vom Versorgerwechsel nichts mitbekommen. Wir halten Sie schriftlich aber auf dem Laufenden.

Kann mir aufgrund des Versorgerwechsels der Strom abgestellt werden?

Nein, Sie haben ein Recht auf Stromversorgung. Die Versorgung wird über Ihrer örtlichen Stromnetzbetreiber jederzeit gewährleistet.

Zu welchem Termin kann gewechselt werden und wie lange dauert das?

Das hängt von Ihrem Vertrag mit Ihrem bisherigen Stromanbieter ab. Wir helfen Ihnen gerne weiter. Bitte rufen Sie uns an unter Tel. 07071 157-300.

Ich habe mich kürzlich für die Stromversorgung durch die swt entschieden und meinem vormaligen Energieversorger gekündigt. Nun habe ich von den swt ein Schreiben erhalten, dass ich die Zählerdaten mitteilen soll. Warum?

Wir benötigen Ihre Zählernummer sowie den aktuellen Zählerstand, damit wir mit der Strombelieferung beginnen können. Später wird Ihnen aufbauend auf diesen Daten eine genaue Verbrauchsabrechnung erstellt.

Wie kann ich meinen Stromanschluss anmelden?

Der bequemste Weg zur An-, Ab- oder Ummeldung ist unser Online-Kundencenter. Sie können aber auch gerne telefonisch oder per Post mit uns Kontakt aufnehmen. Wir benötigen lediglich Ihre persönlichen Daten sowie die Nummer Ihres Zählers und den Zählerstand.

Wir beraten Sie montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr, Tel. 07071 157-300.

Preise und gesetzliche Vorgaben

Wie kann ich Ökostrom beziehen?

Sie bekommen unseren Ökostrom-Tarif bluegreen mit einem Aufschlag von 1,19 Cent/kWh auf jeden von Ihnen gewählten TüStrom-Tarif. Den Ökostrom-Tarif energreen erhalten Sie mit einem Aufschlag von 4,76 Cent/kWh auf die Tarife TüStrom 201X sowie TüStrom Tag & Nacht. Die Ökostrom-Tarife sind 6 Wochen zum Monatsende kündbar. Weitere Fragen zu unseren Ökostrom-Tarifen beantworten wir hier.

Wie setzen sich die Stromkosten zusammen?

Dies zeigt Ihnen die Grafik auf unter dem Punkt "Strompreis".

Was ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)?

Das EEG ist seit 1. April 2000 in Kraft. Es hat das Stromeinspeisungsgesetz abgelöst und zum Ziel, im Interesse des Klima- und Umweltschutzes den Anteil erneuerbarer Energien am gesamten Stromverbrauch zu erhöhen. Das EEG regelt Abnahme und Vergütung von Strom, der ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen für die allgemeine Stromversorgung gewonnen wird. Weitere Informationen zur EEG-Umlage finden Sie unter dem Reiter "EEG-Umlage".

Wie hoch sind die Stromsteuer und die Abgaben für EEG und KWK-G ?

Stand 01.01.2017 beträgt

  • die Stromsteuer 2,05 Cent/kWh
  • die Abgabe nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) 6,88 Cent/kWh (netto)
  • die Abgabe nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) 0,463 Cent/kWh* (netto, vorbehaltlich Gesetzesnovelle zum Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz 2017), Stand: 25.10.2016
Was versteht man unter Grundpreis und Arbeitspreis?

Der Grundpreis umfasst die fixen Kosten einer Energielieferung wie z.B. die Kosten für Messung und Abrechnung sowie eventuell einen Anteil für die Leistungsbereitstellung. Er kann in Abhängigkeit der Größe der Abnahmestelle variieren und wird auch dann fällig, wenn wenig oder keine elektrische Energie verbraucht wird.
Der Arbeitspreis hingegen betrifft den variablen Anteil der Energielieferung und ist für jede bezogene Kilowattstunde (kWh) Strom zu bezahlen. Grundlage hierfür ist der jeweils vereinbarte Tarif.

Strom sparen

Gibt es eine Energieberatung?

Wir verkaufen nicht nur Strom, wir helfen Ihnen auch, diesen optimal einzusetzen. Unsere Energieberater beantworten Ihre Fragen gerne am Telefon oder bei einem kostenlosen Beratungstermin bei uns im Haus. Weitere Informationen finden Sie unter Energieberatung.

Wie verteilt sich der Stromverbrauch von Haushaltsgeräten und Beleuchtung in einem Durchschnittshaushalt?

Informationen zum durchschnittlichen Stromverbrauch in deutschen Haushalten und viele mehr erhalten Sie in unserem Servicebereich unter Strom sparen.

Lohnt sich eine Energiesparlampe (Kompakt-Leuchtstofflampe)?

Seit einigen Jahren gibt es ein großes Angebot an energiesparenden Kompakt-Leuchtstofflampen auf dem Markt, die in normale Glühlampenfassungen (E27) passen. Kompakt-Leuchtstofflampen sind inzwischen auch mit Sockel E 14 (5 und 7 W) erhältlich, ihre Lichtausbeute ist im Mittel fünfmal so groß wie die einer normalen Glühlampe, d.h. eine 20-Watt-Leuchstofflampe hat dieselbe Beleuchtungsstärke wie eine 100 Watt-Glühbirne. Da sie eine bis zu zwölf mal längere Lebensdauer (12.000 h) als Glühlampen (1000 h) haben, können die höheren Anschaffungskosten bereits nach kurzer Zeit ausgeglichen werden.

Wie kann ich „Stromfresser“ im Haushalt aufspüren?

Mit einem Strommessgerät, das Sie bei unserer Energieberatung ausleihen können, kommen Sie Ihren Stromverschwendern auf die Spur. Das Gerät wird einfach zwischen Steckdose und Verbrauchsgerät eingesteckt.

Wie hoch ist der durchschnittliche Stromverbrauch je Haushalt?
  • Ein-Personen-Haushalt: ca. 1.400 kWh
  • Zwei-Personen-Haushalt: ca. 2.500 kWh
  • Drei-Personen-Haushalt: ca. 3.200 kWh
  • Fünf oder mehr Personen: ca. 4.400 kWh

Werte ohne Warmwassererzeugung mit Strom (Quelle: VDEW).

Weitere Informationen finden Sie hier.

Stromzähler

Wer liest meinen Stromzähler ab?

Im Tübinger Stadtgebiet kommen einmal pro Jahr unsere Ableser zu Ihnen. Natürlich können Sie Ihren Zähler auch selbst ablesen und uns den Zählerstand

Kunden außerhalb Tübingens erhalten einmal jährlich ein Schreiben mit der Bitte um Mitteilung Ihrer Zählerstände.

Wie kann ich einen Zählerwechsel, eine Änderung oder Stilllegung beantragen?

Bitte wenden Sie sich dazu an einen eingetragenen Installateur. Er wird Ihre Anlage auf den Umbau vorbereiten und die Meldung an die Stadtwerke abschicken. Die Stadtwerke führen nur den reinen Zählereinbau/-ausbau durch, der für den Kunden in der Regel kostenlos ist.

Kann ich auch außerhalb des turnusmäßigen Wechsels von Stromzählern einen Zählertausch beantragen?

Außerhalb des Turnuswechsels ist ein Zählertausch nicht vorgesehen. Auf Wunsch tauschen wir aber gerne Ihren Zähler aus. Dieser Wechsel ist jedoch kostenpflichtig. Wie hoch die Kosten sind, erfahren Sie im Bereich Netze/Messwesen unter dem Punkt "c) Zähler-/Gerätewechsel".

Wo befindet sich der Stromzähler?

Ihren Stromzähler finden Sie in der Regel in einem Zählerschrank im Keller oder im Treppenhaus Ihres Hauses.

Allgemeines/Sonstiges

Wie kann ich defekte Straßenlampen melden?

Bitte melden Sie defekte Straßenlampen telefonisch unter 07071 157-110 und teilen Sie uns für deren Identifikation den Standort sowie die Nummer mit.

Wie kann ich einen Hausanschluss beantragen?

Bei Neubauten erhalten Sie ein Angebot mit dem Baugesuch. Die Auftragsformulare müssen Sie nur an die Stadtwerke weiterleiten. Bei bestehenden Bauten wenden Sie sich bitte an einen eingetragenen Installateur, der die nötigen Anträge bei den Stadtwerken stellen kann.

Alle Informationen zum Hausanschluss erhalten Sie im Bereich Netze.

Was mache ich, wenn der Strom ausfällt?

Ist der Stromausfall auf Ihre Wohnung oder Ihr Gebäude begrenzt, prüfen Sie bitte zuerst die Sicherungen in Ihrem Sicherungskasten. Ist der Stromausfall weiträumig, rufen Sie uns bitte unsere Leitwarte unter Tel. 07071 157-111 an.

Wer hilft bei Stromausfall?

Der örtliche Stromnetzbetreiber – im Stadtgebiet Tübingen sowie in Waldenbuch, Dettenhausen und Ammerbuch die Stadtwerke Tübingen. Der Netzbetreiber erhält für die Netznutzung die so genannte Durchleitungsgebühr, die ihn verpflichtet, das Netz in einem einwandfreien technischen Zustand zu erhalten und Störungen sofort zu beheben.

Aus welchen Quellen stammt der TüStrom?

Das Energiewirtschaftsgesetz verpflichtet die Energieversorger zur Stromkennzeichnung. Hier können Sie sehen, wie sich der Strom zusammensetzt, den Sie von den Stadtwerken Tübingen beziehen. Diese Information ist auch Bestandteil Ihrer Verbrauchsabrechnung.

Im Branchenvergleich ist bei den Stadtwerken Tübingen der Anteil des Stroms aus erneuerbaren Energiequellen besonders hoch, der Stromanteil aus Kernkraft gering.

Kennzeichnung der Stromlieferung

Informationen gemäß § 4 Abs. 2 EDL-G zu Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und der Energieeinsparung mit Vergleichswerten zum Energieverbrauch sowie Kontaktmöglichkeiten zu Verbraucherorganisationen, Energieagenturen oder ähnlichen Einrichtungen erhalten Sie auf folgender Internetseite: www.agentur-fuer-klimaschutz.de

Fragen und Antworten zur Stromkennzeichnung

Was ist der Strommix Deutschland?

Der Strommix Deutschland beinhaltet die prozentuale Aufteilung der einzelnen Energieträger, aus denen Strom erzeugt und der an die Endverbraucher abgegeben wird.

Was ist der Strommix TüStrom?

Der Strommix TüStrom beinhaltet die prozentualen Anteile der einzelnen Energieträger, aus denen die Stadtwerke Tübingen ihren Strom erzeugen und an deren Endverbraucher liefern.

Was ist der Residualmix?

Wird von der gesamten gelieferten Strommenge der Stadtwerke Tübingen (Strommix TüStrom) die Strommenge der swt-Ökostromkunden (Strommix bluegreen/energreen) abgezogen,  ergibt sich der sog. "Residualmix TüStrom" für die verbleibende Strommenge.

Was sind fossile Energieträger?

Darunter versteht man z. B. Braunkohle, Steinkohle, Erdgas und Heizöl.

Was sind sonstige erneuerbare Energien?

Sonstige erneuerbare Energien sind sämtliche erneuerbare Energien, die nicht nach dem deutschen EEG gefördert werden.

Was ist radioaktiver Abfall?

Radioaktiver Abfall entsteht bei der Stromerzeugung aus Kernenergie: Durch die Kernspaltung des Urans entstehen radioaktive Spaltprodukte und Transuranelemente.

Der Strompreis setzt sich aus drei Teilen zusammen:

  • den staatlichen Belastungen (Stromsteuer, Abgaben nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) und dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG), sowie die Mehrwertsteuer),
  • den Netzentgelten und
  • dem Großhandelspreis.

Der Anteil der staatlichen Belastungen hat sich seit der Marktöffnung im Jahr 1998 verdoppelt.

 

Die Grafik zeigt die Zusammensetzung einer durchschnittlichen Stromrechnung
(Drei-Personen-Musterhaushalts, 3.500 kWh Jahresverbrauch, Euro/Monat)

Was Sie zur EEG-Umlage wissen sollten



Was haben erneuerbare Energien mit Ihrer Stromrechnung zu tun?

Der Ausbau der erneuerbaren Energien geht voran, leistet einen Beitrag zum Klimaschutz und verringert die Abhängigkeit von Stromimporten. Ganz gleich, ob auf Ihrem Dach eine Photovoltaikanlage installiert ist, Sie Ökostrom beziehen oder noch nicht aktiv in erneuerbare Energien investiert haben: Über eine Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) trägt jeder Stromkunde in Deutschland mit zum Ausbau der erneuerbaren Energien bei. Die Bundesregierung beabsichtigt, bis 2050 den Anteil erneuerbarer Energien am deutschen Stromverbrauch auf 80 Prozent zu steigern.

Wie hat sich die EEG-Umlage in den vergangenen Jahren entwickelt?

Seit 2004 ist die EEG-Umlage für eine Kilowattstunde (kWh) Strom für Haushaltskunden der Stadtwerke Tübingen (swt) von 0,631 Cent/kWh auf 8,19 Cent/kWh im Jahr 2016 gestiegen (alle Preisangaben brutto). Bei einem Drei-Personen-Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 kWh stiegen deshalb die EEG-Kosten von brutto 1,84 Euro/Monat im Jahr 2004 auf brutto 23,88 Euro/Monat im Jahr 2016 (siehe Abbildung).

Betrifft die Erhöhung der EEG-Umlage auch Stromtarife mit Festpreisgarantie?

Falls Sie sich für einen unserer Festpreistarife entschieden haben, sichern Sie sich grundsätzlich gegen steigende Arbeitspreise ab. Bei Tarifen mit weitreichender Preisgarantie sind gesetzliche Abgaben, wie z. B. die EEG-Umlage  (siehe auch AGB Strom, Punkt 5.2) ausgenommen. Unsere Tarife mit einer vollen Preisgarantie sichern Ihnen alle Preisbestandteile bis zum angegebenen Zeitpunkt fest zu.

Wohin fließen die Einnahmen aus der EEG-Umlage?

Besitzer von Solarmodulen, Windparks und anderen Erneuerbare-Energien-Anlagen erhalten für den Zeitraum von 20 Jahren die Garantie, dass der von Ihnen erzeugte Strom („EEG-Strom“) zu einem festgelegten Tarif abgekauft wird. Dieser festgelegte Tarif, der momentan über dem Marktpreis liegt, wird als EEG-Vergütung bezeichnet. Die örtlichen Netzbetreiber zahlen die EEG-Vergütung an die Besitzer und leiten den eingespeisten EEG-Strom an einen der vier überregionalen Netzbetreiber (50hertz, amprion, Transnet BW und Tennet) weiter. Von diesem erhalten sie die EEG-Vergütung erstattet. Die vier überregionalen Netzbetreiber wiederum verkaufen den EEG-Strom an der Strombörse, wobei der Erlös gegenwärtig niedriger als die EEG-Vergütung ist. Deshalb hat der Gesetzgeber die Stromanbieter in die Pflicht genommen, beim Kunden – also Ihnen – die bundeseinheitliche EEG-Umlage zu erheben.

Was passiert, wenn die EEG-Umlage in Zukunft wieder sinkt?

In diesem Fall geben die swt selbstverständlich die fallenden EEG-Kosten als Preisvorteil an ihre Kunden weiter.