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Netznutzungsentgelte für das Strom- und Gasnetz

Nachfolgend stellen wir Ihnen die Preise und Regelungen für die Nutzung des Strom- und Gasnetzes der Stadtwerke Tübingen GmbH zur Verfügung. Die Gas-Preisblätter enthalten die Netzkosten der vorgelagerten Netzebene bis zum virtuellen Handelspunkt.

Stromnetz - Gültig ab 01. Januar 2016

Allgemeine Informationen zu den Netzentgelten Strom

Gültig ab 01. Januar 2016

Die nachfolgenden Preise und Regelungen für die Nutzung des Stromnetzes der Stadtwerke Tübingen GmbH gelten für den Zeitraum vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016. Eine Anpassung der Preise und Regelungen, insbesondere aufgrund von Rechtsänderungen, regulatorischen Vorgaben oder Marktentwicklungen, behalten wir uns vor.

In den nachfolgenden Preisen für die Berechnung der Netznutzungsentgelte sind folgende Komponenten enthalten:

  • Preise für die Nutzung der Netzinfrastruktur (Vorhaltung und Instandhaltung von Leitungen, Schaltanlagen, etc.)
  • Preise für Systemdienstleistungen (Frequenzhaltung, Spannungshaltung, Versorgungswiederaufnahme, Betriebsführung)
  • Preise für Übertragungsverluste

Bei der Belieferung von Lastprofilkunden (ohne ¼-h-Lastgangmessung) wird ein Arbeits- und ein Grundpreis erhoben. Bei der Belieferung von Kunden mit ¼-h-Lastgangmessung sind folgende Angaben für die Bestimmung des Netznutzungsentgeltes erforderlich:

  • Maximale Leistung eines Jahres (in kW)
  • Jahresarbeit in kWh/a
  • Ort und Spannungsebene (in kV) der Entnahmestelle
  • Jahresbenutzungsdauer (in h)

Die Preise für Messtellenbetrieb, Messdienstleistungen, Abrechnung sowie die KWK-Umlage, die §19-Umlage, die Offshore-Haftungsumlage und die Abschaltumlage werden gesondert in Rechnung gestellt.

Bei Lieferungen an Endverbraucher erhöhen sich die arbeitsabhängigen Netznutzungsentgelte um die entsprechend der Konzessionsabgabenverordnung vom 09.1.1992, in der Fassung vom 22.07.1999, abzuführende Konzessionsabgabe.

Blindarbeit wird, wenn messtechnisch möglich, in Rechnung gestellt, soweit sie 50 % der Wirkarbeit übersteigt.

Die Preise sind freibleibend und als Nettopreise angegeben, zu denen die Umsatzsteuer hinzugerechnet werden muss. Die Umsatzsteuer und künftige, die Netznutzung betreffende Steuern und Abgaben werden mit dem jeweils geltenden Satz auf die Preise aufgeschlagen.

Abweichungen von vereinbarten Lastprofilen, Bestellung von Reservestrom sowie Entgelte für unterjährige Netznutzungen sind unter Berücksichtigung der jeweiligen Situation gesondert zu vereinbaren.

Individuelle Netzentgelte nach § 19 Abs. 2 StromNEV (Atypische Netznutzung)

Ist auf Grund vorliegender oder prognostizierter Verbrauchsdaten oder auf Grund technischer oder vertraglicher Gegebenheiten offensichtlich, dass der Höchstlastbetrag eines Letztverbrauchers vorhersehbar erheblich von der zeitgleichen Jahreshöchstlast aller Entnahmen aus dieser Netz- oder Umspannebene abweicht, so haben Betreiber von Elektrizitätsversorgungsnetzen diesem Letztverbraucher in Abweichung von § 16 StromNEV ein individuelles Netzentgelt anzubieten, das dem besonderen Nutzungsverhalten des Netzkunden angemessenen Rechnung zu tragen hat und nicht weniger als 20 % des veröffentlichten Netzentgelts betragen darf (Atypische Netznutzung).

Zur Ermittlung der erheblichen Abweichung von der Jahreshöchstlast sind die relevanten Hochlastzeitfenster gemäß des Beschlusses BK4-12-1656 der BNetzA in Tabelle 1 (für 2016) bzw. Tabelle 2 (für 2017) dargestellt.

Tabelle 1 - 2016

Entnahmeebene Winter
Jan, Feb, Dez
Frühling
Mrz - Mai
Sommer
Jun - Aug
Herbst
Sep - Nov
Mittelspannung 10:00 - 18:30 entfällt entfällt entfällt
Umspannung
zur Niederspannung
17:45 - 20:00 entfällt entfällt entfällt
Niederspannung 17:45 - 20:00 entfällt entfällt entfällt

Hochlastzeitfenster für 2016 auf Basis der Lastgangdaten September 2014 bis August 2015

Tabelle 2 - 2017

Entnahmeebene Winter
Jan, Feb, Dez
Frühling
Mrz - Mai
Sommer
Jun - Aug
Herbst
Sep - Nov
Mittelspannung 11:00 - 14:45
15:45 - 16:30
17:45 - 19:15
entfällt entfällt entfällt
Umspannung
zur Niederspannung
17:30 - 20:15 entfällt entfällt 17:30 - 19:15
Niederspannung 17:30 - 20:15 entfällt entfällt 17:30 - 19:15

Hochlastzeitfenster für 2017 auf Basis der Lastgangdaten September 2015 bis August 2016

Samstage, Sonntage und in Baden-Württemberg geltende gesetzliche Feiertage sowie Brückentage und der Zeitraum zwischen Weihnachten und Neujahr gelten ganzjährig nicht als Hochlastzeit.

Unter Voraussetzung der Erfüllung der im § 19 Abs. 2 Satz 1 StromNEV genannten Kriterien haben Letztverbraucher die Möglichkeit, einen schriftlichen Antrag zur Erstellung einer Vereinbarung zur Genehmigung eines individuellen Netzentgelts an die Stadtwerke Tübingen GmbH zu stellen. Dem Antrag muss eine ausführliche Beschreibung beigefügt werden, wie der Letztverbraucher sicherstellt, dass sein Bezugsverhalten vorhersehbar und erheblich von der zeitgleichen Jahreshöchstlast der einzelnen Entnahmestellen abweicht.

Die Vereinbarung eines individuellen Netzentgelts bedarf der Anzeige bei der Regulierungsbehörde durch den Letztverbraucher. Dabei sind die Vorgaben der BK4-13-739 der Bundesnetzagentur zu beachten

Preisblatt 1 - Lastgangzählung und Jahresnutzungsdauer > 2.500 Vollbenutzungsstunden/a

Für Kunden mit Lastgangzählung und einer Jahresnutzungsdauer von mindestens 2.500 Vollbenutzungsstunden/a

Gültig ab 01. Januar 2016

Entnahmestelle Leistungspreis
€/kW/a
Arbeitspreis
ct/kWh
Mittelspannung 71,49 0,61
Umspannung zur Niederspannung 99,02 0,41
Niederspannung 73,05 1,94

Den Preisen sind die Kosten gemäß KWK-G (Preisblatt 7), die § 19 StromNEV-Umlage (Preisblatt 8), die Offshore-Haftungsumlage (Preisblatt 9), die Abschalt-Umlage (Preisblatt 10), die Konzessionsabgabe (Preisblatt 11) und die Umsatzsteuer in der jeweils gültigen Höhe hinzuzurechnen.

Aufschlag bei Abweichung der Spannungsebene der Entnahmestelle von der Messung.

Für den Fall, dass Entnahme- und Messebene auseinanderfallen, werden die bei der Messung nicht erfassten (Umspann-)Verluste durch einen Korrekturfaktor berücksichtigt. Dabei wird sowohl die Menge (Arbeit) als auch die Leistung entsprechend korrigiert.

Der Korrekturfaktor bei Kunden mit Lastgangzählung und einer Jahresnutzungsdauer von mindestens 2.500 Vollbenutzungsstunden/a beträgt 1,5 %.

Preisblatt 2 - Lastgangzählung und Jahresnutzungsdauer < 2.500 Vollbenutzungsstunden/a

Für Kunden mit Lastgangzählung und einer Jahresnutzungsdauer von weniger als 2.500 Vollbenutzungsstunden/a

Gültig ab 01. Januar 2016

Entnahmestelle Leistungspreis
€/kW/a
Arbeitspreis
ct/kWh
Mittelspannung 12,47 2,97
Umspannung zur Niederspannung 13,49 3,83
Niederspannung 13,24 4,34

Den Preisen sind die Kosten gemäß KWK-G (Preisblatt 7), die § 19 StromNEV-Umlage (Preisblatt 8), die Offshore-Haftungsumlage (Preisblatt 9), die Abschalt-Umlage (Preisblatt 10), die Konzessionsabgabe (Preisblatt 11) und die Umsatzsteuer in der jeweils gültigen Höhe hinzuzurechnen.

Aufschlag bei Abweichung der Spannungsebene der Entnahmestelle von der Messung.

Für den Fall, dass Entnahme- und Messebene auseinanderfallen, werden die bei der Messung nicht erfassten (Umspann-)Verluste durch einen Korrekturfaktor berücksichtigt. Dabei wird sowohl die Menge (Arbeit) als auch die Leistung entsprechend korrigiert.

Der Korrekturfaktor bei Kunden mit Lastgangzählung und einer Jahresnutzungsdauer von weniger als 2.500 Vollbenutzungsstunden/a beträgt 3,0 %.

Preisblatt 3 - Bereitstellung von Blindarbeit

Soweit messtechnisch möglich, wird monatlich derjenige Teil der Blindarbeit, der 50 % der Wirkarbeit übersteigt, mit einem Arbeitspreis von 1,28 ct/kvarh zzgl. jeweils gültiger Umsatzsteuer berechnet.

kapazitiv oder cos phi < 0,9 induktiv 1,28 ct/kvarh

Preis zuzüglich Umsatzsteuer in der jeweils gültigen Höhe.

Preisblatt 4 - Niederspannungsnetz ohne Lastgangzählung

Für Kunden im Niederspannungsnetz ohne Lastgangzählung

Gültig ab 01. Januar 2016

a) Netznutzungsentgelte

  Grundpreis €/a Arbeitspreis ct/kWh
SLP allgemein 75,00 3,81
Speicherheizung 0,00 2,64
Wärmepumpen 0,00 3,39
Elektromobilität 75,00 2,29

Den unter a) genannten Preisen sind die Kosten gemäß KWK-G (Preisblatt 7), die § 19 StromNEV-Umlage (Preisblatt 8), die Offshore-Haftungsumlage (Preisblatt 9), die Abschalt-Umlage (Preisblatt 10), die Konzessionsabgabe (Preisblatt 11) und die Umsatzsteuer in der jeweils gültigen Höhe hinzuzurechnen.

b) Abrechnung von Mehr-/Mindermengen

Die Mehr-/Mindermengen ergeben sich aus der Differenz zwischen der vom Händler gemäß Fahrplan eingespeisten Energie und der vom Kunden tatsächlich bezogenen Energie. Näheres hierzu regelt der Lieferantenrahmenvertrag.

  • Gemäß § 13 Abs. 3 der StromNZV vom 25. Juli 2005 sind durch die Netzbetreiber einheitliche Preise für Mehr- und Mindermengen auf der Grundlage monatlicher Marktpreise zu berechnen und im Internet zu veröffentlichen.
    Wie in Abschnitt 4 des unten stehenden Praxisleitfadens beschrieben, wird den Netzbetreibern die Möglichkeit gegeben, die vom BDEW (ehemals VDN) veröffentlichten Preise zu übernehmen. Von dieser Möglichkeit macht der Netzbetreiber Stadtwerke Tübingen GmbH Gebrauch. Die veröffentlichten Werte wurden gemäß Abschnitt 4.2 des Praxisleitfadens auf Basis von EEX-Börsenstundenpreise (Quelle: www.eex.com/de) und normierter Lastprofile berechnet.

DIE SLP-Jahres-Mehr-/Mindermengenpreise finden Sie hier:

Diese Preise beinhalten lediglich die 'mehr' oder 'minder' gelieferten Energiemengen; die Netznutzung für diese Mengen wird separat gemäß oben genannter Netznutzungspreise abgerechnet.

Preisblatt 5 - Messstellenbetrieb und Messung

a) Kunden mit Leistungsmessung

Spannungsebene der Messung
für Kunden mit Leistungsmessung
Messstellenbetrieb
€/a je Messstelle
Messung
€/a je Messstelle
Gesamt
€/a je Messstelle
Mittelspannung 601,32 350,00 951,32
Umspannung zur Niederspannung 294,25 350,00 644,25
Niederspannung 294,25 350,00 644,25

Die Entgelte beinhalten die Zählerdatenerfassung auf 1/4-h-Basis, die Übertragung der Zählerdaten, die Datenaufbereitung und die monatliche Bereitstellung der Daten. Die Telekommunikationsanbindung muss vom Kunden zur Verfügung gestellt werden. Ist dies nicht möglich, erfolgt die Abrechnung nach Aufwand.

Zusätzliche Leistungen bei Kunden mit Leistungsmessung gegen Aufpreis:

  • Aufschlag für Zählerfernauslesung (ZFA) über GSM-Modem = 15,00 €/Monat
  • Aufschlag pro manueller Auslesung vor Ort = 60,00 €/Monat
  • Eine durch den Netznutzer verursachte Störung der Zählerfernauslesung (ZFA):
    (Überprüfung der Lastgangzähler/GMU/DL und Modem)

    • Stundensatz 1 (während der Normalarbeitszeit): 61,00 €/h
    • Stundensatz 2 (außerhalb der Normalarbeitszeit und Samstag): 76,00 €/h
    • Stundensatz 3 (an Sonntagen und während der Nachtzeit): 89,00 €/h
    • Stundensatz 4 (an Feiertagen): 130,00 €/h

Den Preisen ist die Umsatzsteuer in der jeweils gültigen Höhe hinzuzurechnen.

b) Kunden ohne Leistungsmessung

  Eintarifzähler Doppeltarifzähler Elektr. Zähler gemäß §21b EnWG Elektr. Zähler gemäß §40 EnWG ohne ZFA Elektr. Zähler gemäß §40 EnWG mit ZFA
Messstellenbetrieb
€/a je Messstelle
10,00 19,86 22,36 35,05 73,25
Jährliche Messung
€/a
5,20 5,20 5,20 5,20 5,20
Halbjährliche Messung
€/a
10,40 10,40 10,40 10,40 10,40
Vierteljährl. Messung
€/a
20,80 20,80 20,80 20,80 20,80
Monatliche Messung
€/a
62,40 62,40 62,40 62,40 62,40

Zusätzliche Leistungen bei Kunden ohne Leistungsmessung gegen Aufpreis:

  • Entgelt für eine auf Wunsch des Lieferanten durchgeführte Zählerstandsermittlung außerhalb der turnusmäßigen Ablesung = 30,00 €
  • Messeinrichtung gemäß § 21 Abs. 3a und 3b EnWG
    • Montage eines elektronischen Zählers ohne Fernanbindung
      (aktuelle Werte Verbrauch und Leistung durch manuelle Abfrage am Zähler über Taste)
      a) mit dem Turnuswechsel und in Neuanlagen: 0,00 € 
      b) ansonsten: 60,00 €
    • Auslesung des Lastgangs und Bereitstellung der Daten (ohne Aufbereitung): 60,00 €

Den Preisen ist die Umsatzsteuer in der jeweils gültigen Höhe hinzuzurechnen.

c) Zähler-/Gerätewechsel

  • Zählerumbau SLP1) auf LGZ2): 295,00 €
  • Zählerumbau LGZ2) auf SLP1): 210,00 €
  • Erneuter Zählereinbau nach vorherigem Ausbau: 120,00 €
  • Wechsel SLP1) (z.B. Wechsel von 1- auf 2-Richtungszählungen): 70,00 €
  • Wechsel SLP1) ab dem zweiten Gerät innerhalb eines Gebäudes (je Gerätewechsel): 45,00 €
  • Wechsel SLP1) mit Ein- oder Ausbau des TSG3) (z.B. Eintarif- auf Zweitarifzähler): 90,00 €
  • Änderung Tarifschaltzeiten: 70,00 €
  • Wechsel des Modems ( z.B. von Funk- auf Festnetzmodem): 100,00 €
  • Wandlertausch Niederspannung: 220,00 €
  • Versetzung LGZ2)-Messung: 295,00 €

Zur Beauftragung eines Zähler-/Gerätewechsels verwenden Sie bitte nachfolgendes Formular:
Auftrag Zähler-/Gerätewechsel auf Kunden- oder Lieferantenwunsch

1) SLP: Jahresarbeitszähler, entspricht Wechsel- oder Drehstromzähler in Ein- oder Zweitarifausführung, sowie für eine oder zwei Energierichtungen.

2) LGZ: Lastgangzähler, gilt für direkt messende, sowie für Wandlerzähler in Niederspannung.

3) TSG: Tarifschaltgerät, entspricht Tonfrequenz- oder Funkrundsteuerung, Schaltuhren. Ausnahme stellt Elektroheizung mit gemeinsamer Messung dar.

Preisblatt 6 - Entgelte für die Abrechnung

a) Kunden mit Leistungsmessung

Spannungsebene Entnahmestelle €/a
Mittelspannung 96,00
Umspannung zur Niederspannung 96,00
Niederspannung 96,00

 

b) Kunden ohne Leistungsmessung

  €/a
Jährliche Abrechnung 8,00
Halbjährliche Abrechnung 16,00
Vierteljährliche Abrechnung 32,00
Monatliche Abrechnung 96,00

Diese Preise gelten einheitlich für alle Zählertypen.

Zusätzliche Leistungen bei nicht leistungsgemessenen Entnahmestellen gegen Aufpreis:

  • Entgelt für eine auf Wunsch des Lieferanten veranlasste Abrechnung außerhalb der turnusmäßigen Abrechnung = 15,00 €

Den Preisen ist die Umsatzsteuer in der jeweils gültigen Höhe hinzuzurechnen.

Preisblatt 7 - Preise auf Grundlage des KWK-G

Preise aufgrund des Gesetzes für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK-G)

Kundengruppe / Verbrauchszone Aufschlag ct/kWh
A - alle Kunden,
Verbrauchszone <= 1.000.000 kWh/a
0,445
B - alle Kunden mit Ausnahme von C,
Verbrauchszone > 1.000.000 kWh/a
0,040
C - produzierendes Gewerbe mit Stromkostenanteil > 4% am Umsatz,
Verbrauchszone > 1.000.000 kWh/a
0,030

Preise sind Bestandteil des Netznutzungsentgelts für Letztverbraucher zzgl. Umsatzsteuer in der jeweils gültigen Höhe.

Preisblatt 8 - Aufschläge aufgrund individueller Netzentgelte

Aufschläge aufgrund individueller Netzentgelte nach § 19 Abs. 2 StromNEV

Kundengruppe / Verbrauchszone Aufschlag ct/kWh
A - alle Kunden,
Verbrauchszone <= 1.000.000 kWh/a
0,378
B - alle Kunden mit Ausnahme von C,
Verbrauchszone > 1.000.000 kWh/a
0,050
C - produzierendes Gewerbe mit Stromkostenanteil > 4 % am Umsatz,
Verbrauchszone > 1.000.000 kWh/a
0,025

Die Preise sind Bestandteil des Netznutzungsentgelts für Letztverbraucher zzgl. Umsatzsteuer in der jeweils gültigen Höhe.

Preisblatt 9 - Offshore-Haftungsumlage

Aufschläge aufgrund § 17f Abs. 5 EnWG

Kundengruppe / Verbrauchszone Aufschlag ct/kWh
A - alle Kunden,
Verbrauchszone <= 1.000.000 kWh/a
0,040
B - alle Kunden mit Ausnahme von C,
Verbrauchszone > 1.000.000 kWh/a
0,027
C - produzierendes Gewerbe mit Stromkostenanteil > 4 % am Umsatz,
Verbrauchszone > 1.000.000 kWh/a
0,025

Die Preise sind Bestandteil des Netznutzungsentgelts für Letztverbraucher zzgl. Umsatzsteuer in der jeweils gültigen Höhe.

Preisblatt 10 - Abschalt-Umlage

Die Abschalt-Umlage beträgt ab dem 01. Januar 2016: 0,000 ct/kWh (zzgl. Umsatzsteuer)

Preisblatt 11 - Konzessionsabgaben

Die Konzessionsabgabe gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 1b) KAV beträgt

Konzessionsgebiet Konzessionsabgabe
Universitätsstadt Tübingen 1,59 ct/kWh
Gemeinde Ammerbuch 1,32 ct/kWh
Gemeinde Dettenhausen 1,32 ct/kWh
Stadt Waldenbuch 1,32 ct/kWh

Die Stadtwerke Tübingen GmbH gewährt in den oben aufgeführten Konzessionsgebieten einen Kommunalrabatt gemäß § 3 KAV.

Die Schwachlastzeiten im Netz der Stadtwerke Tübingen GmbH, in denen die Konzessionsabgabe gemäß § 2  Abs. 2 Nr. 1a) KAV zur Anwendung kommt, sind: täglich von 22:00 bis 06:00 Uhr.

Speicherheizung/Wärmepumpe

Netznutzung nach dem Lastprofilprognoseverfahren für Kunden mit Speicherheizungs- bzw. Wärmepumpenanlagen im Netz der Stadtwerke Tübingen GmbH

Kundenanlagen mit elektrischen Speicherheizungen und Wärmepumpenanlagen im Netz der Stadtwerke Tübingen GmbH (swt) können per Netznutzung nach dem vom Verband der Netzbetreiber (VDN) und der Universität Cottbus erarbeiteten Verfahren der temperaturabhängigen Lastprognose beliefert werden. Das Lastprognoseverfahren ist im VDN-Praxisleitfaden "Lastprofile für unterbrechbare Verbrauchseinrichtungen" beschrieben.

Nachfolgend werden die gemäß dem Praxisleitfaden von jedem Netzbetreiber bereitzustellenden spezifischen Informationen und Festlegungen für das Netz der swt aufgeführt:

  • Die swt wenden für alle Speicherheizungs- bzw. Wärmepumpen-anlagen im Netzgebiet der swt ein gemeinsames temperatur-abhängiges Heizungsprofil mit einer Kurvenschar in 1°-Schritten an. Das temperaturabhängige Lastprofil für Speicherheizungen und das Lastprofil für Wärmepumpen stehen als Download in einer Excel-Datei zur Verfügung.
  • Die swt haben als maßgebliche Temperaturmessstelle für die Tagesmitteltemperatur die Messstelle der meteomedia GmbH in Tübingen (Messstellennummer 108290) festgelegt.
  • Die Istwerte der Tagesmittel-Temperaturen ab dem Jahr 2001 können bei Herrn Peter Hitzfelder (Tel: 07071 157-187) erfragt werden.
  • Der Tagesmittelwert der Außentemperatur errechnet sich als arithmetischer Mittelwert der 24 einzelnen Stundenwerte des betreffenden Tages.

Bei der Anmeldung von Speicherheizungs- oder Wärmepumpenanlagen und für die Prognose des Lastprofils für die Fahrplanmeldung sind folgende Punkte zu beachten:

  • Als Bezugstemperatur für die Speicherheizungs- und Wärmepumpenlastprofile verwenden die swt +17°C.
  • Zum Ausrollen der Speicherheizungs- und Wärmepumpenprofile wird die Tagesmitteltemperatur verwendet.
  • Das Lastprofilverfahren kann für Speicherheizungsanlagen mit Jahresarbeitszählung am Niederspannungsnetz der swt ohne Beschränkung bezüglich Maximalleistung und Jahresarbeit angewendet werden. Auf Wärmepumpenanlagen treffen die üblichen Lastprofilanwendungsgrenzen (bis 100.000 KWh/a) zu.
  • Alternativ ist auf Wunsch des Lieferanten und/oder Kunden auch der Einbau eines Lastgangzählers möglich. Die Netznutzung erfolgt in diesem Fall analog zu Lastgangzählerkunden. Das Netznutzungsentgelt errechnet sich aus dem Leistungs- und Arbeitspreis.
  • Für Speicherheizungs- und Wärmepumpenanlagen, die mittels Lastprofilverfahren beliefert werden sollen, ist im GPKE-Datenaustauschformat im Feld "Zählverfahren" E02 (= Lastprofilkunde) anzugeben. Für den spezifischen Stromverbrauch (a-1) und den Periodenstromverbrauch der Speicherheizungs- oder Wärmepumpenanlage (A-1) sind die von den swt vorgegebenen Werte maßgebend.
  • Die Begrenzungskonstante ist bei Speicherheizungsanlagen auf 0 und bei Wärmepumpenanlagen auf 1 gesetzt.
  • Bei Zweizähleranlagen mit getrennter Messung für Allgemein- und Speicherheizungsverbrauch bzw. Wärmepumpenverbrauch (zwei Zählpunkte) muss jeder Zählpunkt durch den Lieferanten getrennt angemeldet werden. Es sind somit verschiedene Lieferanten für Allgemeinverbrauch und für Speicherheizungs- bzw. Wärmepumpenverbrauch möglich.
  • Bei Einzähleranlagen mit Zweitarifumschaltung (gemeinsame Erfassung des Allgemein- und Speicherheizungs- bzw. Wärmepumpenverbrauchs über einen Zähler) wird die NT-Arbeit als Speicherheizungs- bzw. Wärmepumpenverbrauch und die HT-Arbeit als Allgemeinverbrauch angesetzt und die einschlägigen Lastprofile entsprechend skaliert. Einzähleranlagen werden durch den Lieferanten als eine Kundenanlage angemeldet und können nur von einem Lieferanten beliefert werden (ein Zählpunkt).
  • Bei Einzähleranlagen mit Eintarifzählung und gemischtem Speicherheizungs- bzw. Wärmepumpenanlagen- und Allgemeinverbrauch ist keine Aufteilung auf Allgemein- und Speicherheizungs- bzw. Wärmepumpenverbrauch möglich. Die Netznutzung ist nur zu den Konditionen entsprechend Anlagen mit reinem Allgemeinverbrauch möglich. Alternativ kann der Lieferant bei den swt einen kostenpflichtigen Umbau der Zähleinrichtung beauftragen.

Individuelle Netzentgelte nach §19 Abs. 2 StromNEV

Individuelle Netzentgelte nach §19 Abs. 2 StromNEV (Atypische Netznutzung)

Netzkunde Netzebene Netzentgeltreduktion
Zweckverband Ammertal-Schönbuchgruppe,
Pumpwerk Poltringen,
Pfäffinger Straße 51, 72119 Ammerbuch
20 kV 33,29 %
Hartmetall-Werkzeugfabrik Paul Horn GmbH,
Unter dem Holz 33-35, 72072
20 kV 18,14 %
Stadtwerke Tübingen GmbH,
Forchenweg 15, 72076 Tübingen
20 kV 80,00 %

Gasnetz - Gültig ab 01. Januar 2016

Preisblatt 1 - Netzentgelte für Entnahmen ohne Leistungsmessung (Stufenmodell)

Stufe Jahresarbeit
von kWh
Jahresarbeit
bis kWh
Grundpreis
Euro/a
durch Grundpreis abgegoltene Arbeit kWh Arbeitspreis der nicht abgegoltenen Arbeit ct/kWh
1 1 1.000 6,00   2,238
2 1.001 4.000 12,00   1,638
3 4.001 50.000 24,00   1,338
4 50.001 150.000 120,00   1,146
5 150.001 1.500.000 180,00   1,106

Der Arbeitspreis wird seit dem 01.01.2016 in der jeweiligen Stufe für die vollständige Abnahmemenge erhoben. Die Abrechnung von SLP-Kunden mit dem Zonenmodell wurde zum 31.12.2015 eingestellt.

Die genannten Preise verstehen sich zzgl. der jeweils höchstmöglichen Konzessionsabgabe im Sinne der Konzessionsabgabenverordnung sowie zzgl. der Umsatzsteuer in der jeweils gesetzlich festgelegten Höhe.

 Anwendungsbeispiel für nicht leistungsgemessene Kunden:

Jahresarbeitsmenge:

20.000 kWh

Grundpreis:

24,00 €

Arbeitspreis:

267,60 €

Jahresentgelt1)

291,60 €

 1) ohne die weiteren Entgeltbestandteile (lt. Preistabellen 3 und 4 sowie gesetzlicher Abgaben)

Preisblatt 2 - Netzentgelte für Entnahmen mit Leistungsmessung

2.1 Arbeitspreis

Zone Jahresarbeit
von kWh
Jahresarbeit
bis kWh
Sockelbetrag
Euro/a
durch Sockelbetrag abgegoltene Arbeit kWh Arbeitspreis der nicht abgegoltenen Arbeit ct/kWh
1 1 1.500.000     0,3450
2 1.500.001 4.000.000 5.175,00 1.500.000 0,2940
3 4.000.001 8.000.000 12.525,00 4.000.000 0,2390
4 8.000.001 19.000.000 22.085,00 8.000.000 0,1810
5 19.000.001 29.000.000 41.995,00 19.000.000 0,1440
6 29.000.001 39.000.000 56.395,00 29.000.000 0,1310
7 39.000.001 100.000.000 69.495,00 39.000.000 0,1160
8 100.000.001   140.255,00 100.000.000 0,1110

Der Arbeitspreis wird in der jeweiligen Stufe für die vollständige Abnahmemenge erhoben.

2.2 Leistungspreis

Zone Leistung Untergrenze
von kW
Leistung Obergrenze
bis kW
Sockelbetrag
Euro/a
durch Sockelbetrag abgegoltene Leistung kW Leistungspreis der nicht abgegoltenen Leistung Euro/kW
1 1 801     13,35
2 802 1.857 10.693,35 801 11,47
3 1.858 3.364 22.805,67 1.857 10,00
4 3.365 7.059 37.875,67 3.364 8,17
5 7.060 10.142 68.063,82 7.059 6,92
6 10.143 13.073 89.398,18 10.142 6,34
7 13.074 29.298 107.980,72 13.073 5,52
8 29.299   197.542,72 29.298 5,16

Der Leistungspreis wird in der jeweiligen Stufe für die vollständige Leistung erhoben.

Die genannten Preise verstehen sich zzgl. der jeweils höchstmöglichen Konzessionsabgabe im Sinne der Konzessionsabgabenverordnung sowie zzgl. der Umsatzsteuer in der jeweils gesetzlich festgelegten Höhe.

Anwendungsbeispiel für leistungsgemessene Kunden:

Jahresarbeitsmenge:

5.000.000 kWh

 

 

 

Jahreshöchstleistung:

1.350 kW

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sockelbetrag

in €

verbleibende

Zonenmenge

Zonenentgelt

in €

Gesamt

in €

Arbeitsentgelt:

12.525,00

1.000.000 kWh

2.390,00

14.915,00

Leistungsentgelt:

10.693,35

549 kW

6.297,03

16.990,38

Jahresentgelt1):

 

 

 

31.905,38

 

1) ohne die weiteren Entgeltbestandteile (lt. Preistabellen 3 und 4 sowie gesetzlicher Abgaben)

Preisblatt 3 - Entgelte für den Messstellenbetrieb und die Messung

Installierter Zähler G2 - G6 G10 - G25 G40 - G100 größer G100
Messstellenbetrieb in €/a
je Messstelle
15,09 34,44 196,32 753,76
Messung in €/a für Kunden
mit Leistungsmessung
234,00 234,00 234,00 234,00
Messung in €/a für Kunden
ohne Leistungsmessung
- jährliche Messung
5,20 5,20 5,20 5,20
Messung in €/a für Kunden
ohne Leistungsmessung
- halbjährliche Messung
10,40 10,40 10,40 10,40
Messung in €/a für Kunden
ohne Leistungsmessung
- vierteljährliche Messung
20,80 20,80 20,80 20,80
Messung in €/a für Kunden
ohne Leistungsmessung
- monatliche Messung
62,40 62,40 62,40 62,40
zusätzliche Komponenten €/a
Mengenumwerter 793,25
Datenlogger 331,21
Fernauslesung / Modem 289,17

Den Preisen ist die Umsatzsteuer in der jeweils gültigen Höhe hinzuzurechnen.

Zur Beauftragung eines Zähler-/Gerätewechsels verwenden Sie bitte nachfolgendes Formular:
Auftrag Zähler-/Gerätewechsel GAS auf Kunden- oder Lieferantenwunsch

Zusätzliche Leistungen bei Kunden mit Leistungsmessung (KmL) gegen Aufpreis:

  • Aufschlag für Zählerfernauslesung (ZFA) über GSM-Modem: 15,00 € / Monat
  • Aufschlag pro manueller Auslesung: 60,00 €
  • Eine durch den Netznutzer verursachte Störung der Zählerfernauslesung (ZFA):
    (Überprüfung der Lastgangzähler/GMU/DL und Modem)
    • Stundensatz 1 (während der Normalarbeitszeit): 61,00 €/h
    • Stundensatz 2 (außerhalb der Normalarbeitszeit und Samstag): 76,00 €/h
    • Stundensatz 3 (an Sonntagen und während der Nachtzeit): 89,00 €/h
    • Stundensatz 4 (an Feiertagen): 130,00 €/h

Zusätzliche Leistungen bei Kunden ohne Leistungsmessung (KoL) gegen Aufpreis:

  • Entgelt für eine auf Wunsch des Lieferanten durchgeführte Zählerstandsermittlung
    außerhalb der turnusmäßigen Ablesung: 60,00 €
  • Erneuter Zählereinbau nach vorherigem Ausbau: 120,00 €

Den Preisen ist die Umsatzsteuer in der jeweils gültigen Höhe hinzuzurechnen.

Preisblatt 4 - Entgelte für die Abrechnung

Kunde €/a
Kunden mit Leistungsmessung² 96,00
Kunden ohne Leistungsmessung -jährliche Abrechnung 8,00
Kunden ohne Leistungsmessung -halbjährliche Abrechnung 16,00
Kunden ohne Leistungsmessung -vierteljährliche Abrechnung 32,00
Kunden ohne Leistungsmessung -monatliche Abrechnung 96,00

2) Für Kunden mit Leistungsmessung erfolgt die Abrechnung grundsätzlich monatlich. Der Abrechnungspreis beträgt dann 8,00 € pro Monat.

Den Preisen ist die Umsatzsteuer in der jeweils gültigen Höhe hinzuzurechnen.

Preisblatt 5 - Mehr- und Mindermengen

Die Mehr- und Mindermengen für SLP- und RLM-Zählpunkte werden für den jeweiligen Abrechnungszeitraum vom Ausspeisenetzbetreiber gegenüber dem Transportkunden abgerechnet. Die Basis für den Mehr-/Mindermengenpreis bilden die veröffentlichten täglichen positiven und negativen Ausgleichsenergiepreise. Es handelt sich um einen symmetrischen Preis, sowohl für die Mehrmengen als auch für die Mindermengen. Pro Tag wird der Mittelwert aus dem positiven und negativen Ausgleichsenergiepreis berechnet.

Anschließend wird pro Monat der ungewichtete Durchschnitt über alle Tagesdurchschnittspreise des Monats gebildet. Der Mehr-/Mindermengenpreis wird vom MGV ermittelt und bis zum M+5 WT veröffentlicht.

Die Preise für Mehr- und Mindermengen können auf der Internetseite der NetConnect Germany GmbH unter www.net-connect-germany.de eingesehen werden.

Preisblatt 6 - Konzessionsabgaben

a) Tarifkunden

Konzessionsgebiet der Universitätsstadt Tübingen Konzessionsabgabe
a) ausschließlich für Kochen und Warmwasser: 0,61 ct/kWh
b) sonstige Tariflieferungen: 0,27 ct/kWh
Konzessionsgebiet der Gemeinde Ammerbuch Konzessionsabgabe
a) ausschließlich für Kochen und Warmwasser: 0,51 ct/kWh
b) sonstige Tariflieferungen: 0,22 ct/kWh

b) Sondervertragskunden

Konzessionsgebiet der Universitätsstadt Tübingen Konzessionsabgabe
Sondervertragskunden³ 0,03 ct/kWh
Konzessionsgebiet der Gemeinde Ammerbuch Konzessionsabgabe
Sondervertragskunden³ 0,03 ct/kWh

3) Sondervertragskunden sind Kunden, die nicht grundversorgt sind.

Die Stadtwerke Tübingen GmbH gewährt in den oben aufgeführten Konzessionsgebieten
einen Kommunalrabatt gemäß § 3 KAV.

Abschaltbare Gasnetzanschlussverträge

Abschaltbare Gasnetzanschlussverträge

Gemäß § 14 b EnWG sind unterbrechbare Gasnetzanschlussverträge zwischen Gasverteilnetzbetreibern und Letztverbrauchern möglich. Ein abschaltbarer Gasnetzanschlussvertrag wurde gemäß Rundschreiben 2012/09 der Landesregulierungsbehörde Baden-Württemberg vom 08.10.2012 mit folgenden Anschlussnutzern geschlossen:

Zählpunkt Anschlussnutzer Reduziertes Leistungs-
entgelt in %
Genehmigt am Genehmigte Abschalt-
leistung in kW
DE7000767207684160412562512702001 MVV Enamic GmbH 60 28.07.2016 26.103
DE7000767207684160412641810002001 Stadtwerke Tübingen GmbH 60 28.07.2016 1.500
DE7000767207684160412641810002002 Stadtwerke Tübingen GmbH 60 28.07.2016 1.500
DE7000767207684160412641810002003 Stadtwerke Tübingen GmbH 60 28.07.2016 1.500
DE7000767207684160412641810002004 Stadtwerke Tübingen GmbH 60 28.07.2016 1.500

Gasbeschaffenheit und Abrechnungsbrennwerte

Gemäß § 40 Abs. 1 Ziff. 7 GasNZV sind Netzbetreiber verpflichtet, auf ihren Internetseiten regelmäßig u.a. folgende aktualisierte Angaben in einem gängigen Datenformat und in deutscher Sprache zu veröffentlichen:

Umsatzsteuer

Die Stadtwerke Tübingen GmbH gilt als Wiederverkäufer von Strom und Gas gemäß Umsatzsteuergesetz. Hier erhalten Sie den entsprechenden Nachweis..