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6,9 Kilometer: Neue Stromkabel für die Versorgungssicherheit in Waldenbuch

Teilweise durch bewaldete Gebiete verlegen die Stadtwerke Tübingen die neue Stromleitung zwischen Waldenbuch und dem Umspannwerk Schönaich. (Foto: swt)

Bislang ist die Gemeinde Waldenbuch, die zur den Strom-Konzessionsgebieten der swt gehört, über eine Kabelstrecke und eine weitere versorgt, die abschnittsweise noch aus einer Freileitung besteht. Die seit Oktober laufende Neuverlegung sieht nun zwei geschützt in der Erde verlegte Kabel-Direktleitungen bis ins Umspannwerk Schönaich vor. Sie sind redundant aufgebaut, das heißt: Bei einer Störung auf einer Leitung springt die zweite Leitung ein und übernimmt die Stromversorgung. Die Störanfälligkeit der alten Freileitung gehört dann voraussichtlich ab Mai 2023 nach Abschluss der Bauarbeiten der Vergangenheit an.

Zur Reduzierung von Ausfallzeiten und einer stabilen Versorgungssicherheit trägt auch der Umstand bei, dass an den neuen Stromleitungen keine weiteren Verbraucher angeschlossen sein werden – was das Ausfallrisiko deutlich verringert. Die Materialauswahl stärkt die Zukunftssicherheit der Strominfrastruktur zusätzlich: Zum Einsatz kommen Stromkabel mit größeren Querschnitten. Damit können zusätzliche Leistungsreserven im Waldenbucher Stromnetz bereitgestellt werden, was vor allem für die Erweiterung von Gewerbegebieten   oder auch den Ausbau der E-Mobilität in der Gemeinde neue Möglichkeiten bringt.

Die neue Trasse verläuft über insgesamt 6,9 Kilometer von der Weilerbergstraße in Waldenbuch über Wald- und Forstwege bis zum Umspannwerk in Schönaich – und damit über Gebiete der Gemeinden Waldenbuch, Schönaich und Weil im Schönbuch sowie über  weitere Flurstücke der Forstbehörden. Der aufwändige Genehmigungsprozess hatte mehrere Jahre Vorlauf in Anspruch genommen und wurde aufgrund der Routenführung durch Natur- und Waldgebiete auch durch eine ökologische Baubegleitung fachlich unterstützt. Die swt verlegen die neuen Leitungen in offener Bauweise und müssen bis zum Zielort auch zwei Gewässerquerungen mit Hilfe von Spülbohrungen meistern. Für diese Maßnahme investieren die Stadtwerke Tübingen über vier Millionen Euro.   

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