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Treibende Wasserkraft in Tübingen: Kraftwerk Rappenberghalde feiert 90 Jahre mit großem Fest am 22. September

Beim Fest für die ganze Familie auf dem Gelände an der Rappenberghalde bieten die Stadtwerke Tübingen Unterhaltung und Aktionen für alle Altersgruppen. Alle Mitmach-Angebote sind für Besucher kostenfrei. Neben Führungen durch das Kraftwerksgebäude, Besichtigungen und Vorführungen zum Fischabstieg und einer neuen Ausstellung zur 90-jährigen Historie, gibt es beim Jubiläumsquiz attraktive Preise zu gewinnen. Hüpfburg, Kinderschminken, Basteltisch, Spielmobil und der „Zirkus Schabernack“ mit Clown Zappo sorgen für Unterhaltung bei den Kindern. Bogenschießen und Live-Musik mit einer Jazzband, dem Musikverein Hirschau, sowie Bewirtung durch Tübinger Vereine runden das Angebot ab.

Die Stadtwerke empfehlen die Anreise mit Zweirädern oder dem extra eingerichtete Shuttle-Bus (ab Tübingen Hauptbahnhof, über Parkplatz am Bus-Bereitstellungsplatz an der Europastraße, über Neckarhalde bis zum Campingplatz). Direkt am Anlagengelände gibt es weder Parkplätze noch direkte Zufahrtsmöglichkeiten.

Alle Informationen zum Aktionstag und den Shuttle-Bus-Fahrplan gibt es unter www.swtue.de/wasserkraft-erlebnistag

Wasserkraft und moderner Fischschutz vereint

Im Jahr 1929 ging das Wasserkraftwerk Rappenberghalde in Betrieb. Mit einer maximalen Leistung von 1.500 kW produziert es pro Jahr 6,7 Millionen Kilowattstunden Ökostrom aus reiner Wasserkraft. 1999 sanierten es die Stadtwerke Tübingen umfangreich. Seit 2014 betreiben die swt außerdem eine hochmoderne Fischabstiegsanlage. Sie verbesserte den Fischschutz deutlich und sorgt für eine Durchgängigkeit für die Flussbewohner, die den Neckar auf Kraftwerkshöhe flussabwärts passieren wollen. Wissenschaftliche Studien bestätigten, dass das Prinzip funktioniert. Rund 700.000 Euro investierten die swt in die Fischabstiegsanlage. Fachfirmen und swt-Experten erklären am Aktionstag die genaue Funktionsweise des Fischabstiegs.

Hintergrund:

Von der Wasserkraft zum Ökostrom

Das Wasserkraftwerk Rappenberghalde ist ein Kanalkraftwerk. Im Unterschied zum anderen Tübinger Wasserkraftwerk – dem Neckarwerk in der Brückenstraße – steht es nicht direkt am Flussufer, sondern an einem Wasserkanal. Am Stauwehr Hirschau wird ein Teil des Neckarwassers (22 Kubikmeter pro Sekunde) abgezweigt und über einen 1,7 km langen Zulaufkanal zum Kraftwerk Rappenberghalde geleitet.

In der Wasserkraftanlage selbst sind die Turbinen das Herzstück. Sie wandeln die Lageenergie des ankommenden Wassers in Rotationsenergie um. Von außen nicht sichtbar, fällt das Wasser im Innern des Krafthauses 7,50 m in die Tiefe und treibt dabei die beiden Turbinen an. Pro Sekunde fließen 11 Kubikmeter Wasser durch jede der beiden Turbinen, deren Laufraddurchmesser 1,49 m beträgt und die 300 Umdrehungen pro Minute erreichen können.

Energiewende in Baden-Württemberg

Der „Wasserkraft-Erlebnistag“ der Stadtwerke Tübingen ist Teil der Energiewendetage in Baden-Württemberg, die das Land Baden-Württemberg zum dreizehnten Mal veranstaltet. Veranstaltungen, Projekte und Aktionen bieten landesweit Ein- und Ausblicke in die Zukunft der Energieversorgung und zur Energiewende mit all ihren Facetten: Energiesparten, erneuerbare Energie, Energieeffizienz, Klimaschutz, CO2-Reduzierung. Baden-Württembergs Regierung hat bei der Transformation des Energiesektors konkrete Ziele gesetzt: Bis zum Jahr 2050 soll der Energieverbrauch um 50 Prozent sinken. Von den verbleibenden 50 Prozent sollen 80 Prozent aus erneuerbaren Energien gewonnen werden – damit die CO2-Emissionen um 90 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 sinken.

Mehr auf den Energiewendetage-Seiten des Umweltministeriums Baden-Württemberg

 

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    Dr. Ulrich Schermaul

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