Bis Ende 2026 kümmern sich die Stadtwerke um alle rund 1.600 Wärmezähler im 71 Kilometer langen Tübinger Fernwärmenetz. Mit den neuen fernauslesbaren Zählern erhöht sich die Energietransparenz, entfallen Zählerablesungen vor Ort und Verbraucher können ihre Verbräuche einfacher im Blick behalten – ab voraussichtlich 2026 im neuen Kundenportal der swt. Die digitale Übermittlung der Zählerstände reduziert außerdem fehlerhafte Meldungen und auch Verbrauchsschätzungen entfallen. Die Stadtwerke kontaktieren aktuell wieder verstärkt Fernwärme-Kundinnen und -kunden, um Termine für den Zählertausch zu vereinbaren. Der Austausch vor Ort dauert in der Regel höchstens eine Stunde.
Warnung vor Betrugsmasche mit falschen Monteuren
Im Zuge der Terminvereinbarungen bitten die swt die Fernwärmekunden aktuell um Achtsamkeit: Immer wieder und zuletzt auch in Tübingen haben sich Betrüger als Monteure ausgegeben, um Zutritt zu Häusern zu erhalten. Um dieser Betrugsmasche der „falschen Handwerker“ vorzubeugen, weisen die Stadtwerke Tübingen darauf hin, dass die swt-Monteure und Mitarbeitenden immer in swt-Dienstkleidung auftreten, sich jederzeit mit ihrem Dienstausweis legitimieren können und für die Einsätze stets eindeutig zu identifizierende Stadtwerke-Fahrzeuge nutzen. Kunden sollten grundsätzlich nur eindeutig identifizierbare Monteure und Ableser in ihre Gebäude lassen. Dies gilt generell – auch wenn es um den Austausch oder das Ablesen von Strom-, Erdgas- oder Wasserzählern geht.
Kundinnen und Kunden können sich bei Fragen oder Unsicherheit an den Kundenservice der swt wenden (Telefon: 07071 157-300 oder E-Mail kundenservice(at)swtue.de).
Auch die Polizei bietet für solche Betrugsmaschen ein Präventionsangebot, das unter folgendem Link abrufbar ist: https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/senioren-im-fokus-von-falschen-handwerkern/