Romy Schimpf koordiniert als Projektleiterin den Bau des neuen Hochbehälters Käppele und sorgt dafür, dass die Tübinger Wasserversorgung fit für die Zukunft bleibt. Von der langjährigen Genehmigungsphase bis zur täglichen Arbeit auf der Baustelle begleitet sie diesen strategischen Meilenstein mit viel Geduld und Leidenschaft für eine sichere Infrastruktur.
Warum ist ein neuer Wasserbehälter notwendig?
Beim Trinkwasser denken wir in Jahrzehnten und planen sehr langfristig, Hand in Hand mit der Stadtentwicklung. Tübingen wächst, Verbrauchsspitzen nehmen zu – da muss das Netz mithalten. Deshalb modernisieren wir es schrittweise und haben auch die wichtigsten Hochbehälter saniert. Der Behälter Käppele ist also Teil eines strategischen Langzeitprojekts und ein echter Meilenstein für unsere Wasserversorgung.
Wie läuft es auf der Baustelle?
Sehr gut. Im Dezember wurde gerodet, inzwischen ist die Grube ausgebaggert und gesichert. Der Behälter wird betoniert und innen mit einer speziellen mineralischen Beschichtung versehen. Gerade entsteht der Rohbau.
Was ist Ihre Rolle im Projekt?
Ich bin seit 2020 dabei, die Planungen laufen aber schon seit 2015. Besonders aufwändig war die Genehmigungsphase: Es brauchte viel Geduld, mit Forstbehörde und Baurechtsamt alle Zuständigkeiten zu klären und auch die naturschutzrechtlichen Anforderungen. Zwei Ingenieurbüros begleiten den Bau und die Umweltplanung. Gute Vorbereitung ist alles! Jetzt bin ich täglich auf der Baustelle. Die Zusammenarbeit mit den beteiligten Firmen läuft super – es macht Spaß, das alles zu koordinieren und zu sehen, wie es vorangeht!
