Sein Team plant und betreut die Baumaßnahmen für alle swt-Sparten. Es sorgt dafür, dass die Leitungen in den Boden kommen und dass sämtliche Geodaten erfasst und gepflegt werden.
Hier sind viele Partner beteiligt, die sich abstimmen müssen: die Universitätsstadt, ein Ingenieurbüro, die Kommunalen Servicebetriebe, Telekom, Vodafone, FairNetz Reutlingen, außerdem sämtliche swt-Sparten. Auch die Lage am Stadteingang, an der B 27, ist besonders. Und natürlich, dass wir die Baustelle direkt im Blick haben – und viele mit mir darüber sprechen wollen.
Welche Herausforderungen stellen sich?
Das Bauen im Bestand ist immer schwieriger als auf der grünen Wiese. Die Verkehrsführung zum Beispiel. Oder die Verbindung von Neu und Alt: Wir wissen zwar, was wo im Boden liegt – aber nicht immer, wie tief. Das können wir erst durchgängig erfassen, seit es GPS-Technik gibt. Bei alten Leitungen gibt’s manchmal unliebsame Überraschungen in der Baugrube, und wir müssen umplanen.
Momentan ist bei dem Projekt noch einiges unklar. Die Bebauung steht noch nicht definitiv fest, die Pläne der Genossenschaft „Neustart“ ändern sich noch. Wie groß wird der Bedarf an Strom tatsächlich sein? Wo genau sollen Hausanschlüsse hin? Teilweise legen wir die Leitungen nur bis knapp hinter den Gehweg, um sie später anzupassen. Wo brauchen wir Löschwasser-Hydranten? Wo sollen Straßenlaternen hin, wo Bäume? Alles sehr komplex!
Wann können Sie aufatmen?
Das Gesamtprojekt wird uns ein paar Jahre beschäftigten. Ein Meilenstein 2026 wird die Neuanbindung der Gashochdruckleitung sein, die von Reutlingen her zu den Stadtwerken führt. Vor der Heizperiode muss sie umverlegt und angebunden sein. Dann atme ich schon mal auf.
