Ein modernes Bürogebäude mit einer hellen Fassade, das teilweise von einem Gerüst umgeben ist. Es sind mehrere Fenster zu sehen, die in horizontalen Reihen angeordnet sind. Auf dem Dach befinden sich Antennen. Im Vordergrund sind einige Bäume erkennbar. Rechts im Bild befindet sich ein grünes Banner mit dem Text "STADTWERKE INITIATIVE KLIMASCHUTZ" und "Offizielles Mitglied". Der Hintergrund verläuft in einen sanften Grünton.

Mitgliedschaft re-zertifiziert: Stadtwerke Tübingen weiterhin Teil der „Stadtwerke-Initiative Klimaschutz“

CO2-Reduktionspfad der swt überzeugt | Rund 70 Stadtwerke aus ganz Deutschland engagieren sich in der „Stadtwerke-Initiative Klimaschutz“ der Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserversorgung (ASEW). Seit der Gründung der Initiative im Jahr 2022 sind auch die Stadtwerke Tübingen (swt) mit an Bord. Ihr CO₂-Reduktionspfad erfüllt weiterhin die Anforderungen der ASEW – bereits im dritten Jahr in Folge. Damit bleiben die swt Mitglied im Stadtwerke-Verbund. Die nächste Re-Zertifizierung steht 2027 an.

Ein modernes Bürogebäude mit einer hellen Fassade, das teilweise von einem Gerüst umgeben ist. Es sind mehrere Fenster zu sehen, die in horizontalen Reihen angeordnet sind. Auf dem Dach befinden sich Antennen. Im Vordergrund sind einige Bäume erkennbar. Rechts im Bild befindet sich ein grünes Banner mit dem Text "STADTWERKE INITIATIVE KLIMASCHUTZ" und "Offizielles Mitglied". Der Hintergrund verläuft in einen sanften Grünton.

Erfolgreich re-zertifiziert: Die Stadtwerke Tübingen sind seit dem Jahr 2022 aktives Mitglied der "Stadtwerke-Initiative Klimaschutz". (Foto: swt/Jäger)

Unter der Koordination der ASEW engagieren sich Stadtwerke und Energieversorger für eine zukunftsfähige Energiewirtschaft. Durch die enge Zusammenarbeit mit Unternehmen, Kommunen und der Bürgerschaft sollen gemeinsame Ziele erreicht werden.

„Gerade in angespannten Zeiten ist es wichtig, Netzwerke zu stärken, gemeinsam Lösungen zu finden und Kräfte zu bündeln“, betont swt-Geschäftsführer Ortwin Wiebecke. „Trotz wirtschaftlicher Herausforderungen bleiben langfristig ausgerichtetes Handeln und verantwortungsvolle Unternehmensführung für uns wichtige Leitlinien. Der Austausch mit Stadtwerken, die ähnliche Ziele verfolgen, liefert dafür wertvolle Impulse.“

Neue Ziele auf dem swt-Ausbaupfad

Die swt arbeiten an verschiedenen Projekten, um die Energieversorgung weiterzuentwickeln und Emissionen schrittweise zu senken. Ziel ist es, den CO₂-Ausstoß kontinuierlich zu reduzieren. Ein aktuelles Beispiel ist der Solarthermiepark Au, der im Oktober in Betrieb gehen soll. Stand heute soll die Anlage jährlich rund 6.000 Megawattstunden Wärme in das Fernwärmenetz einspeisen und damit – bezogen auf die angenommene Vergleichserzeugung – eine CO₂-Einsparung von rund 880 Tonnen pro Jahr ermöglichen. In den kommenden Jahren wollen die swt den Ausbau erneuerbarer Erzeugungsanlagen in Tübingen, der Region Neckar‑Alb und Baden‑Württemberg weiter vorantreiben. Konkrete Vorhaben sind mehrere Windparkprojekte, darunter „Hohfleck“ (Landkreis Reutlingen) sowie „Ostelsheim“ (Landkreis Calw), „Starzach“ und „Rammert“ (beide Landkreis Tübingen). Zusätzlich sind PV‑Freiflächenanlagen unter anderem in Neckartenzlingen, Gammertingen und Gomadingen vorgesehen.

Die Stadtwerke Tübingen (swt) wollen bis Ende 2025 den gesamten Tübinger Strombedarf aus eigenen erneuerbaren Anlagen decken – das entspricht 400 Gigawattstunden aus Wind-, Solar- und Wasserkraft. Doch dabei bleibt es nicht: Angesichts der steigenden Nachfrage durch die Wärmetransformation und Elektromobilität haben die swt ihre Ausbauziele angepasst. Bis Ende 2028 sollen 500 Gigawattstunden Strom aus erneuerbaren Energien produziert werden – 125 Prozent des aktuellen Bedarfs.

Transparenz und Nachvollziehbarkeit: der CO₂-Reduktionspfad online

Den aktuellen Stand ihrer Dekarbonisierungsstrategie sowie Ziele und Prognosen zur CO₂-Reduktion präsentieren die Stadtwerke Tübingen auf einer eigenen Internetseite unter www.swtue.de/co2-senken.