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Weitere Schritte auf dem Ausbaupfad: Stadtwerke Tübingen übernehmen neuen Solarpark von der juwi-Gruppe

Fast 19.000 Solarmodule wurden im Solarpark "Metzdorf II" auf 8,7 Hektar aufgebaut. Ein wichtiger weiterer Schritt für die swt auf ihrem Ausbaupfad der Erneuerbaren. (Foto: swt)

Das Ausbauziel der Stadtwerke Tübingen lautet: bis 2024 sollen 75 Prozent des gesamten Tübinger Strombedarfs mit Ökostrom aus eigenen Anlagen gedeckt werden. Derzeit stehen rund 64,7 Prozent zu Buche, wovon der neue Solarpark „Metzdorf II“ mit seinen 7,8 Megawatt Leistung rund 3,3 Prozent an Zuwachs gebracht hat. Insgesamt stehen die swt damit bei rund 260 Gigawattstunden Ökostrom aus eigenen Anlagen. Nach dem Kauf von zwei Solarparks in Bayern Ende 2020, betreiben die swt nun im Bereich der Erneuerbaren Energien Solarparks mit einer Gesamtleistung von 85 Megawatt Peak. Die Windparks der swt bringen rund 72 Megawatt.

Mehr swt-eigener Ökostrom für die Ökostrom-Kunden

Nach dem Solarpark Herlheim (Bayern) ist „Metzdorf II“ der bereits zweite swt-Solarpark, der für einen wirtschaftlichen Betrieb ohne EEG-Vergütung auskommt. Der dort produzierte Ökostrom fließt ins Ökostrom-Portfolio der Stadtwerke Tübingen und steht damit den swt-Ökostromkunden zur Verfügung.

„Inzwischen haben die Stadtwerke Tübingen im Bereich Fotovoltaik mehr Gesamtleistung im Portfolio als bei der Windkraft, auch wenn diese immer noch den größten Stromertrag bei den Erneuerbaren bringt. Insbesondere durch unsere jüngsten Zukäufe haben wir die Sonnenkraft stark ausgebaut, während die Windkraft seit einiger Zeit eine echte Ausbauflaute erlebt“, sagt Ortwin Wiebecke, Geschäftsführer der Stadtwerke Tübingen. „Diese Entwicklung zeigt, wie wichtig die Sonnenenergie für die Energiewende ist und dass sie auch in den kommenden Jahren in Hinblick auf die Tübinger Klimaziele für 2030 eine tragende Rolle haben wird. Dank langjähriger Partner wie juwi können wir mit neuen Solarparks entscheidende Schritte auf unserem Ausbaupfad machen.“ 

„Mit dem Projekt Metzdorf II betreten wir Neuland in Deutschland“, sagt Björn Broda, Leiter des Geschäftsbereichs Erneuerbare Energien Deutschland (EED) bei juwi. „Juwi vermarktet das Projekt ohne EEG-Vergütung und ohne Stromabnahmevertrag (Power-Purchase-Agreement, PPA). Unser Partner, die Stadtwerke Tübingen, sind Käufer des Solarparks und stellen gleichzeitig selbst den PPA für die Projektgesellschaft. Wir erwarten, dass solche Modelle mit Stadtwerken und Energieversorgern, die den erzeugten Strom dann im eigenen Portfolio vermarkten, auch bei PV-Anlagen dieser Größe in Zukunft an Bedeutung gewinnen werden. Dabei ist es eine Frage des Portfoliomanagements und der Finanzierung, ob der Betreiber dies mit oder ohne PPA strukturiert.“

Langjährige Partnerschaft im Windkraft- und Fotovoltaik-Sektor

Mit juwi verbindet die swt eine langjährige Projektpartnerschaft. „Metzdorf II“ ist allerdings die erste Solarpark-Übernahme nach drei Windparks, die juwi für die swt und die KommunalPartner – einem Zusammenschluss von sechs Baden-Württembergischen kommunalen Stadtwerken – entwickelt und errichtet hat.

Der Solarpark „Metzdorf II“ liegt im Brandenburgischen Landkreis Märkisch-Oderland auf einer 8,7 Hektar großen Ackerfläche. Dort wurden insgesamt 18.900 Solarmodule aufgebaut.

Ansprechpartner für Medienanfragen:

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Stadtwerke Tübingen GmbH

Dr. Ulrich Schermaul
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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