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Daumen hoch für den Klimaschutz: Alle Preisträger des 7. swt-Umweltpreises stehen jetzt fest

„Was uns der diesjährige swt-Umweltpreis eindrücklich zeigt, ist, dass viele Projekte auch in der Pandemie weiter gemacht haben“, sagt swt-Geschäftsführer Ortwin Wiebecke. „In einem Jahr, bei dem die öffentliche und mediale Aufmerksamkeit fast ausschließlich durch die Corona-Pandemie bestimmt wird, hatten es Klimaschutzthemen nicht leicht. Umso mehr ist es entscheidend, dass Klimaschutzaktivitäten die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen. Das gilt insbesondere auch für die Gewinner-Betriebe, die in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten den betrieblichen Klimaschutz unvermindert ernst nehmen.“

Romina Mineralbrunnen gewinnt ersten Preis im Wettbewerb für Betriebe

28 Unternehmen hatten sich beim swt-Umweltpreis für Betreibe beworben. Am Ende kürte die Jury die Romina Mineralbrunnen GmbH zum ersten Preisträger. Der Getränkehersteller aus Reutlingen hat sich das Thema Nachhaltigkeit bereits seit vielen Jahren auf die Fahnen geschrieben. Unter anderem setzt Romina Mineralbrunnen ausschließlich auf PET-Flaschen aus recyceltem Material und produziert mit selbst erzeugtem Strom. Die Werbung des ersten Preisträgers wird ein Jahr lang auf einem Tübinger Stadtbus zu sehen sein.

Die Bäckerei Gehr GmbH bekam den zweiten Preis verliehen. Die Bäckereikette achtet bei ihren Bio-Backwaren auf regionale Zutaten und auf Nachhaltigkeit. Als zweiter Preisträger erhält das Tübinger Unternehmen vier Wochen lang Plakatwerbeflächen in einem Teil der TüBus-Flotte sowie einen elektrischen TüStrom-Roller.

Den dritten Preis vergab die Jury an den Waschpark B27 Inhaber Gebrüder Schäffer GbR, ebenso in Tübingen. Um die Ressourcen Wasser und Energie zu schonen, arbeitet der Waschpark mit Regenwasser und Sonnenenergie in einem umfassenden Kreislaufsystem. Der Preis für den dritten Platz ist eine E-Ladestation als Wallbox mit einem Installationszuschuss in Höhe von 400 Euro oder alternativ ein elektrischer TüStrom-Roller.

Jury vergibt ersten Jurypreis an Tübinger Arbeitslosentreff e.V.

Bereits im Oktober waren die Publikumspreisträger mit Hilfe eines mehrstufigen Online-Abstimmungsverfahren ermittelt worden. Nun wählte die Jury, unabhängig von der Publikumsentscheidung, unter allen 41 eingereichten Bewerberprojekten die Gewinner der Jurypreise aus. Die 20 ersten Bewerber hatten einen „Early Bird“-Bonus von je 250 Euro erhalten. Insgesamt gingen 30.000 Euro Preisgeld an 29 Projekte.

Mit dem ersten Jurypreis und 4.000 Euro bedachten die Juroren das Projekt des Tübinger Arbeitslosen-Treff e.V. Das erfolgreiche Projekt heißt „Der ökologische Fußabdruck von Arbeitslosengeld II-Bezieher*innen im Landkreis Tübingen“. Es untersucht im Rahmen einer Studie, welchen CO2-Fußabdruck die Empfänger und Empfängerinnen von Arbeitslosengeld II aufweisen und wie hoch dieser im Vergleich zu Durchschnittshaushalten ausfällt. Die Ergebnisse der Studie sollen im Frühjahr 2021 vorliegen. Ebenfalls für das nächste Jahr ist eine „Messe für nachhaltigen Konsum bei geringem Einkommen“ vorgesehen, auf der ALG II-Empfänger*innen Ergebnisse der Studie kennen lernen und sich über lokale Möglichkeiten für einen nachhaltigen Konsum informieren können.

Eine Sondersituation ergab sich bei der Vergabe der weiteren Preise. Vier Projekte erhielten in der Juryabstimmung dieselbe Punktzahl. Deshalb entschied die Jury: es gibt vier zweite Plätze, jeweils dotiert mit 2.000 Euro. Die Preisträger sind die Altenhilfe Tübingen mit ihrem Projekt „Altenpflege trifft Kulinarik“, die Umwelt-AG des Martin-Gerbert-Gymnasiums Horb mit „Weeks of Waste – der Müll-März am MGG“, das Sankt-Meinrad-Gymnasium Rottenburg mit ihrem landesweiten Schulprojekt „Students feel the nature“ sowie der NABU Tübingen mit dem Projekt „60 Nester für Mauersegler“.

Darüber hinaus vergab die Jury noch zwei dritte Plätze mit jeweils 500 Euro Preisgeld an den Jugendausschuss des TC Dettingen/Horb für sein Engagement „Renaturierung eines alten Steinbruchs“ sowie für das Umweltzentrum Tübingen und BUND RV Neckar-Alb mit dem Projekt „Stadtbaum – Stadt(t)raum“.

Rekord-Wettbewerb im Pandemie-Jahr

Beim Blick auf die nackten Zahlen, hat die siebte Auflage des swt-Umweltpreises neue Rekordmarken gesetzt. Mit 41 Projekten, 28 Betrieben, über 69.000 abgegebenen Stimmen in der Qualifikationsrunde, sowie weiteren 8.000 Stimmen im Finale, erreichte der Wettbewerb – der Pandemie zum Trotz – nochmals höhere Werte als im Vorjahr.   

Zur Übersicht mit allen Preisträgern des 7. swt-Umweltpreises 2020

Alle Bewerberprojekte im Portrait zum Nachlesen bietet die Internetseite des swt-Umweltpreises www.swt-umweltpreis.de

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