Horizontalfilterbrunnen

Die Kies- und Sandschichten des Neckartals wirken wie ein natürlicher Filter. Beim Versickern durch verschiedene Schichten wird das Wasser von biologischen und chemischen Verunreinigungen befreit. Durch sternförmige Filterstränge des Horizontal- und Vertikalfilterbrunnens Unteres Neckartal gelangt das Grundwasser in den Brunnenschacht.

Gehrnfeld-Brunnen

Der Gehrnfeld-Brunnen südlich von Hirschau liefert einen Großteil des geförderten Eigenwassers.

Mischbehälter Sand

Im Mischbehälter Sand werden Eigen- und Bodenseewasser im Verhältnis 1:3 gemischt. Um zu verhindern, dass dabei aggressive Kohlensäure frei wird, die im Netz Korrosionen verursachen könnte, wird die überschüssige Kohlensäure aus dem Eigenwasser entfernt. Eine Strahldüse setzt dem Neckartal-Wasser Luftperlen zu, die die Kohlensäure "ausgasen".

Wasserbehälter

Durch 15 Wasserbehälter gelangt das Trinkwasser in die Tübinger Haushalte. Insgesamt steht ein Speichervolumen von über 31 Millionen Litern zur Verfügung.

Bodenseewasser

Etwa drei Viertel des Tübinger Trinkwassers stammen aus dem Bodensee. Der Bodensee ist ein nahezu unerschöpfliches Trinkwasserreservoir. Tübingen ist seit der Gründung 1954 Mitglied der Bodensee-Wasserversorgung, der größten Fernwasserversorgung Deutschlands. Sie beliefert etwa 320 Städte und Gemeinden mit rund 4 Millionen Einwohnern.