Eine Gruppe von sechs Personen steht in einem grasbewachsenen Bereich neben Solarpanelen. Es ist ein sonniger Tag mit klarem blauem Himmel. Die Personen tragen legere Kleidung, und einige von ihnen lächeln. Die Solarpanele sind in mehrere Reihen angeordnet und reflektieren das Licht.

Für eine starke Städtepartnerschaft: Moshi-Delegation besucht Tübingen

Stadtwerke laden zur Führung über die Lustnauer Ohren ein | Besuch bei Freunden: Tübingen heißt Zuberi Kidumo, den neuen Bürgermeister von Moshi, willkommen. Die Delegation aus Tübingens Partnerstadt in Tansania ist angereist, um die Verbindung zwischen den beiden Städten zu stärken und an gemeinsamen Zielen zu arbeiten: Den Klimaschutz über die Ländergrenzen hinweg vorantreiben und eine lebenswerte Welt für alle mitgestalten. Als Projektpartner begrüßen die Stadtwerke Tübingen (swt) die Delegation am Mittwoch, 31. Mai 2023, auf ihrem Betriebsgelände und den „Lustnauer Ohren“.

Eine Gruppe von sechs Personen steht in einem grasbewachsenen Bereich neben Solarpanelen. Es ist ein sonniger Tag mit klarem blauem Himmel. Die Personen tragen legere Kleidung, und einige von ihnen lächeln. Die Solarpanele sind in mehrere Reihen angeordnet und reflektieren das Licht.

Die Delegationsreisenden aus Tübingens Partnerstadt Moshi im Solarpark Lustnauer Ohren. Hier produzieren 2.888 Module auf circa 9.000 Quadratmetern Solarstrom für 266 Vier-Personen-Haushalte. (Foto: swt/Menner)

Eine Gruppe von fünf Personen steht in einem Raum, der mit einem technischen Hintergrund ausgestattet ist. Sie halten graue Rucksäcke und einige auch Tüten mit Inhaltsstoffen. Im Hintergrund ist ein Bildschirm sichtbar, auf dem ein Begrüßungstext in Swahili steht, sowie das Logo von Stadtwerke Tübingen GmbH. Die Personen lächeln und wirken erfreut.

Die Delegation um Moshis neuen Bürgermeister Zuberi Kidumo (3.v.l.) wurde bei den swt herzlich empfangen. (Foto: swt/Menner)

In der ostafrikanischen Stadt bauen lokale Kleinbauern sowie Großunternehmen vor allem Mais, Bohnen, Zuckerrohr und Kaffee an. Wie lange Moshi noch bedeutendes landwirtschaftliches Produktionsgebiet bleibt, ist jedoch fraglich. Der Klimawandel kann hier – am Fuße des Kilimanjaro – besonders eindrücklich beobachtet werden: Die Eisschicht auf dem höchsten Bergmassiv Afrikas könnte bis 2030 als Folge der Erderwärmung vollständig verschwunden sein.

Seit ihren Anfängen im Jahr 2009 ist der Klimawandel das zentrale Thema der Städtepartnerschaft zwischen Moshi und Tübingen. Wo die Universitätsstadt im Bereich Klimaschutz steht, haben die Delegationsreisenden unter anderem beim Besuch bei den Stadtwerken erfahren. Ein Elektro-Kleinbus brachte Zuberi Kidumo und seine Begleitung auf das Betriebsgelände, wo nach einem herzlichen Empfang grundlegende Infos ausgetauscht wurden. Die Bedingungen für die Führung über die „Lustnauer Ohren“ waren perfekt: Bei strahlendem Sonnenschein wurde die Effektivität der PV-Anlage besonders deutlich.

Auch in Moshi soll zukünftig Solarstrom fließen: Gemeinsam mit den swt wird aktuell an Konzepten für eine PV-Anlage zur Versorgung des Krankenhauses „Kilimanjaro Christian Medical Centre“ (KCMC) gearbeitet.