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Stromspartipps



Gerade im Haushalt verbrauchen wir besonders viel Strom. Kühlschrank, Waschmaschine, Fernseher - Stromfresser gehören zum Alltag. Hier sehen Sie die Geräte mit dem höchsten Energiebedarf:

 
Sie möchten Ihre Stromfresser entlarven und durch das richtige Verhalten Energie und Geld sparen? Hier finden Sie für alle Lebenslagen die wichtigsten Tipps:

Stand-By
Viele Geräte benötigen auch Strom, wenn sie nicht benutzt werden. Durch einfache Maßnahmen kann dieser Verbrauch abgestellt werden und Kosten gespart werden. 

  • Dass Ihr Gerät im Stand-By-Modus läuft erkennen Sie an einer kleinen roten Kontrollleuchte oder einem warmen Netzteil.
  • Das Gerät komplett auszuschalten ist eine sehr einfache Methode den Stand-By-Betrieb zu stoppen. Also z.B. den Fernseher nicht nur mit der Fernbedienung abschalten.
  • Wenn sich das Gerät nicht vollständig ausschalten lässt, können Sie auch den Stecker ziehen oder das Gerät an eine abstellbare Steckerleiste anschließen.
  • Mittlerweile gibt es auch „intelligente“ Stand-By-Stopper, die Geräte nach dem Ausschalten, selbst komplett vom Netz trennen.
  • An den Computer angeschlossene Geräte, wie z.B. Drucker oder Scanner kann man separat und nur für die Nutzungszeit einschalten.

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Beleuchtung
Durch den Einsatz von Energiesparlampen kann im Haushalt viel Strom eingespart werden. Bei gleichem Licht braucht eine Energiesparlampe nur ca. 1/5 der Energie. 

  • Zum Teil können Glühbirnen schon durch sehr sparsame LEDs getauscht werden.
  • Deckenfluter mit Halogenlampen sind wahre Stromfresser. Sie verbrachen das Fünffache einer normalen 60 Watt-Glühbirne.
  • Wenn man Räume nicht nutzt ist es unsinnig, die Lichter an zu lassen. Z. B. im Kinderzimmer sollte man darauf achten.
  • Helle Lampenschirme und weiße Wände verstärken die Wirkung der Beleuchtung noch zusätzlich.

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Kühlen
Kühl- und Gefriergeräte brauchen besonders viel Strom – denn sie laufen rund um die Uhr, Tag und Nacht. Gerade in diesem Bereich lässt sich daher viel Energie sparen.

  • 7 °C für Kühlschränke und -18 °C für Gefriergeräte. Kälter muss es nicht sein. Jedes Grad weniger benötigt zusätzlichen Strom.
  • Stellen Sie Kühlgeräte nicht neben den Backofen oder die Heizung! Je wärmer die Umgebung, z. B. auch durch pral­le Sonne, desto höher der Stromverbrauch.
  • Bei jedem Blick in den Kühl- oder Gefrierschrank ent­weicht Kälte in die Umgebung. Vermeiden Sie daher das unnötige Öffnen der Geräte!
  • Tauen Sie Kühlgeräte regelmäßig ab! Schon mit einer 1 cm dicken Eisschicht steigt der Energieverbrauch.
  • Stellen Sie nur abgedeckte und abgekühlte Speisen in die Kühlgeräte! So können Sie unnötige Erwärmung vermeiden.

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Kochen
Kulinarische Gerichte zaubern und dabei trotzdem Strom und Energiekosten sparen geht ganz einfach, wenn man ein paar Regeln beachtet.

  • Kochen Sie mit den richtigen Töpfen! Der Durchmesser des Topfes sollte mit dem der Herdplatte übereinstimmen, damit die Wärme optimal genutzt wird. Energiesparende Töpfe haben zudem ebene Böden und gut sitzende Deckel.
  • Kochen ohne Deckel braucht die dreifache Menge an Energie. Mit Glasdeckeln haben Sie zu jeder Zeit Ihr Essen trotzdem gut im Blick.
  • Schnellkochtöpfe verkürzen die Garzeit von kochintensiven Gerichten. Obendrein bleiben Vitamine besser erhalten und Sie sparen zwischen 30 % und 60 % Strom.
  • Ohne Vorheizen geht’s auch. Heizen Sie den Backofen nur dann vor, wenn es dringend erforderlich ist! Ohne Vorheizen sparen Sie 20 % an Energie.

Übrigens: Ein Erdgasherd ist in der Anschaffung zwar etwas teurer, energetisch und in den Kosten aber günstiger als ein Elektroherd.

 
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Waschen
Sparen steht auch beim Wäsche waschen auf dem Programm. Waschmaschinen und Wäschetrockner ver­brauchen einen großen Teil unserer Haushaltsenergie. Besonders wichtig: Eine niedrige Temperatur und sinn­volle Füllmengen.

  • Die Kochwäsche bei 90 °C ist heute nicht mehr notwendig. Unsere Waschmittel sind mittlerweile so gut, dass Ihre Wäsche auch zwischen 30 °C und 60 °C schön sauber wird.
  • Füllen Sie Ihre Maschine immer möglichst voll! Nur Fein- und Wollwäsche kann etwas mehr Platz ver­tragen.
  • Denken Sie an die Spartaste, falls Ihr Waschgerät über eine solche verfügt.
  • Schleudern Sie gut durch! Je trockener die Wäsche aus der Maschine kommt, desto weniger Energie benötigt der Wäschetrockner. Ist das Wetter schön, lassen Sie Ihre Wäsche draußen an der frischen Luft trocknen.

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Spülen
Moderne Geschirrspüler haben spezielle Energiesparprogramme. Wer diese „Eco“, „Spar“ oder „Intelligent“ Programme benutzt, verbraucht weniger Strom und Wasser als ein geübter Handwäscher. Ihre Geschirrspülmaschine wäscht einen großen Berg schmutziges Geschirr mit 10 l Wasser und ca. 1 kWh Strom.

  • Beladen Sie die Maschine immer vollständig! Aufs Vorspülen können Sie getrost verzichten, so entfallen zusätzliche Wasser- und Energiekosten.
  • Nehmen Sie bei normal verschmutztem Geschirr das 50 °C-Programm vor! Das reduziert den Stromverbrauch um bis zu 30 % gegenüber dem 60 °C Waschgang. Ist Ihr Geschirr nur wenig verschmutzt, reicht auch das Spar- oder Kurzprogramm.
  • Große Spülmaschinen sind besser als kleine Geräte, weil sie effizienter sind. Eine große Geschirrspülmaschnine hat voll beladen pro Geschirrteil einen geringeren Stromverbrauch.

Übrigens: Schließen Sie Ihren Geschirrspüler direkt an die stromunabhängige Warmwasserbereitung an.

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Hier finden Sie weitere praktische Hinweise: www.stromeffizienz.de
 

Ihre Ansprechpartner



Nina Rühlig
Tel. 07071 / 157-4458
nina.ruehlig(at)swtue.de

Hanno Brühl
Tel. 07071 / 157-177
hanno.bruehl(at)swtue.de
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