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Komfortabel, umweltschonend und sicher

Mit kaum einem anderen Verkehrsmittel ist man so umweltfreundlich mobil wie mit dem Stadtbus – und das so gut wie ohne Abstriche bei Komfort und Flexibilität.

Das Durchschnittsalter des TüBus-Fuhrparks liegt zurzeit bei rund 5,5 Jahren. Darauf, dass die Stadtbusse kein zu hohes Alter erreichen, wird bei den Stadtwerken Tübingen und TüBus besonderen Wert gelegt. Schon deswegen werden ältere Fahrzeuge grundsätzlich so früh wie möglich gegen neue und damit komfortablere und sicherere sowie schadstoff- und geräuschärmere Fahrzeuge ausgetauscht. Ältere Busse werden seit Jahren konsequent mit moderner Feinstaubfiltertechnik ausgestattet.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen:

  • Mit Auslieferung der neuen Gelenkbusse im November erfüllt die Hälfte der TüBusse die höchste Abgasnorm Euro 6.
  • Die Hälfte der Busflotte erfüllt die Abgasnorm Euro 5.

So sitzen Sie in den TüBussen nicht nur ausgesprochen komfortabel, sondern engagieren sich auch noch für den Klimaschutz. Zudem sind Sie besonders sicher unterwegs. Die Fahrzeuge sind bestens für die Tübinger Berg- und Talfahrten geeignet; sie sind beispielsweise ausgestattet mit Antiblockiersystemen (ABS), Antischlupfregelungen (ASR), Haltestellenbremsen und Notöffnungshähnen.

Und das setzt TüBus für seine Flotte 2017 um:

  • "Refreshing" für 26 TüBusse der Klasse Euro 5 EEV. Dadurch verbessert sich der Wirkungsgrad um 100 Prozent.
  • Die wenigen verbliebenen Busse mit Abgasnorm Euro 3 werden im November durch Neufahrzeuge ersetzt.

Im Fokus: Alternative Antriebe

Bereits seit 2011 beschäftigen sich die Stadtwerke Tübingen mit dem Thema E-Bus. TüBus testet seither regelmäßig die neuesten E-Bus-Modelle. Bislang wurde allerdings kein E-Bus gefunden, der den Anforderungen des Tübinger Streckennetzes mit den darin enthaltenen Steigungen genügt. Ab 2018/2019 erwarten die Stadtwerke Tübingen neue Modelle der großen Bushersteller, die dann über die nötige Serienreife und Leistungsfähigkeit verfügen dürften.

Als Übergangslösung haben die Stadtwerke Tübingen im ersten Halbjahr 2017 zwei gebrauchte Hybrid-Busse angeschafft. Sie vereinen elektrischen Antrieb mit Dieselantrieb.

Manche Streckenabschnitte fahren die Hybrid-Busse rein elektrisch wenn der eingebaute Batteriespeicher ausreichend Kapazität hat. Fällt die Kapazität unter einen bestimmten Wert, springt der Dieselmotor ein und übernimmt den Antrieb. Gleichzeitig lädt er als Generator den Speicher wieder auf, bis ausreichend Kapazität für den rein elektrischen Betrieb vorhanden ist. Auch bei Fahrten bergab wird die Batterie aufgeladen. Dadurch wird es möglich, dass beispielsweise die Anfahrten an Haltestellen rein elektrisch erfolgen können - und dadurch vollständig emissionsfrei und für die TüBus-Fahrgäste äußerst geräuscharm.

Weitere Informationen in der Pressemitteilung vom 15. Mai 2017

Leichtbaubusse mit guter Ökobilanz und Sparpotential

Seit Oktober 2017 gehören auch drei Solobusse in sogenannter Leichtbauweise zur TüBus-Flotte. Die Leichtbauweise der Fahrzeuge überzeugt durch Sparsamkeit, gute Umwelteigenschaften und bringt Vorteile in die TüBus-Flotte, die sich für besondere Linieneinsätze und Strecken eignen. Dank ihres deutlich geringeren Leergewichts von rund 20 Prozent bei gleicher Gesamtkapazität im Vergleich zu einem herkömmlichen Solobus, sind die Fahrzeuge sparsam, dadurch wirtschaftlich und können auch Umleitungsstrecke im regulären Linienbetrieb befahren, die anderen Bussen verwehrt bleiben. Als bislang erste TüBus-Fahrzeuge verfügen die drei neuen über ein Start-Stopp-System, das für sich genommen bereits einige Prozent an Kraftstoff einspart. In der Kombination aus diesem System und der Leichtbauweise ergibt sich ein deutlich geringerer Verbrauch als bei Solobussen herkömmlicher Bauweise. Damit sinkt auch die Gesamtmenge an CO2-Ausstoß pro Fahrzeug, was die drei neuen Busse mit EURO 6-Abgasnorm und SCR-Filtersystem für Linienfahrten durch Altstadtbereiche und Wohngebiete prädestiniert.

Die drei Citea LLE-120 haben bei einer Länge von zwölf Metern ein Leergewicht von neun Tonnen, die auf kleineren Rädern rollen. Das gesamte Fahrzeugkonzept ist auf Leichtbau ausgerichtet. Verschiedene Komponenten tragen zur Gewichtsreduktion bei. Die Leichtbaukonstruktion erlaubt es darüber hinaus, dass bei Achsen, Getriebe und Heizungs-/ Belüftungssystemen kleinere Aggregate mit ausreichend Leistung als bei herkömmlichen Bussen eingebaut werden können. Das hilft zusätzlich Gewicht zu sparen.

Weitere Informationen in der Pressemitteilung vom 16. Oktober 2017