Gasnotruf: 07071 157-112Störungsdienst: 07071 157-111

Stadtwerke Tübingen
Eisenhutstraße 6, 72072 Tübingen
Tel. 07071 157-300
info@swtue.de

Stadtverkehr Tübingen
Tel. 07071 157-157
stadtverkehr@swtue.de

Öffnungszeiten Kundenservice:
Montag - Freitag 8.00 - 18.00 Uhr

Anfahrt
Mit dem Bus, Linien 4, 7, 13, Haltestelle "Stadtwerke"
Mit dem Auto oder dem Fahrrad

Sie sind hier: Startseite » Unternehmen » Presse » Pressemitteilungen » Windbranchen-Expertentreffen in Tübingen

Windbranchen-Expertentreffen in Tübingen

An dem landesweiten Experten-Treffen nahmen rund 70 Vertreter aus der Windkraftbranche teil. Unter dem Motto: „Windkraftausbau in Baden-Württemberg - Chancen und Herausforderungen“ diskutierten die Experten den aktuellen Stand der Ausbau-Vorhaben in Baden-Württemberg.

„Seit dem Regierungswechsel 2011 hat sich in Baden-Württemberg viel in Sachen Windkraftausbau getan“, so der Vorsitzende des Industrieverbandes Windcluster Baden-Württemberg, Dr. Walter Döring, in seinem Vortrag. „Mit der Überarbeitung des Landesplanungsgesetzes und der Erstellung des Windenergieerlasses sind wichtige Grundlagen für einen erfolgreichen Ausbau der Windenergie auf den Weg gebracht worden. Trotzdem gibt es noch viel zu tun. Offene Fragen ergeben sich bei der Flugsicherung, dem Wetterdienst und dem Radar“, so der Vorsitzende in seinem Vortrag.

Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer begrüßte es, dass eine Veranstaltung wie das Windcluster-Treffen in Tübingen stattfand. „Ich freue mich, dass unsere Stadtwerke nicht nur vom Ausbau der Erneuerbaren Energien reden, sondern ihn auch aktiv fördern und machen.“

Die Stadtwerke Tübingen sind selbst Mitglied im Windcluster Baden-Württemberg. Sie setzen auf den Ausbau der Windenergie im Rahmen ihres Portfolios.

„Dass das Expertentreffen des Windclusters hier bei uns in Tübingen stattfindet, unterstreicht einmal mehr, wie sehr uns der Ausbau der Windkraft in Baden-Württemberg am Herzen liegt“, sagte Ortwin Wiebecke, der Sprecher der swt-Geschäftsführung. Er betonte das ökologische Engagement als strategisches Ziel der Stadtwerke und ging zugleich auf die Herausforderungen der Energiewende ein: „Wir brauchen einen Ausbau der Erneuerbaren Energien. Gleichzeitig wird es verstärkt auch darum gehen, das Thema Volatilität durch sinnvolle Speichermöglichkeiten anzugehen. Stadtwerke mit ihren dezentralen Strukturen und ihrer regionalen Einbindung haben hierzu aufgrund ihrer Flexibilität beste Voraussetzungen.“ Wiebecke zeigte in seinem Vortrag „Aufgaben und Engagement der Stadtwerke Tübingen beim Windenergieausbau“ auf. Er dankte für „den Rückenwind der Landesregierung beim Windkraftausbau“.

Die Stadtwerke haben zum Jahresbeginn ihr erstes Windparkprojekt in Baden-Württemberg von der juwi-Gruppe übernommen und investieren seit mehreren Jahren gezielt in den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Gerade im Bereich Windenergie haben sie mehrere Projekte in der Planungs-  und Bewerbungsphase. Insgesamt wollen die Stadtwerke bis Ende des Jahres sechs Windenergieanlagen in Baden-Württemberg realisieren.

Minister Franz Untersteller fasste in seinem Impuls-Vortrag das Erreichte der letzten Jahre zusammen und konnte auf eine positive Entwicklung bei den aktuellen Zahlen der  Genehmigungsverfahren und bereits erteilten Genehmigungen verweisen. „Die 94 im Jahr 2014 erteilten Genehmigungen zeigen, dass unsere Maßnahmen greifen. In Baden-Württemberg wurden damit letztes Jahr mehr als drei Mal so viele Windkraftanlagen genehmigt wie in den drei Jahren vorher zusammen.“ Er rechne daher damit, dass in 2015 auch deutlich mehr Anlagen gebaut würden als in den Vorjahren.

In der anschließenden Expertendiskussion zeigte sich deutlich die positive Einstellung der Beteiligten zum Windkraftausbau in Baden-Württemberg. Trotz nach wie vor bestehender Schwierigkeiten, unter anderem mit der Deutschen Flugsicherung und dem Wetterdienst, ist sich die Branche einig, den richtigen Weg mit der Energiewende eingeschlagen zu haben und diese gemeinsam in eine erfolgreiche Zukunft führen zu wollen. Bei der Erarbeitung weiterer Verbesserungen werden Industrie und Politik gemeinsame Wege gehen.

Das Windcluster Baden-Württemberg:

Das Windcluster Baden Württemberg ist mit mehr als 60 Industrieunternehmen, darunter namhafte Unternehmen wie die LBBW, Badenova Wind, Würth Industrie Service GmbH & Co.KG, EnBW, den Stadtwerken Tübingen oder der TII-Group das größte deutsche Windcluster und gestaltet mit der Fachkompetenz der über 60 Mitgliedsunternehmen und mehr als 100.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dieser Mitgliedsunternehmen die Energiewende in allen Bereichen der Wertschöpfungskette maßgeblich mit.

Informationen: www.swtue.de/erneuerbare-energienwww.windcluster-bw.de

 

Bildunterschrift: Stärken im Verbund die Windkraft in Baden-Württemberg (v.l.n.r.): Dr. Walter Döring, Vorsitzender Windcluster BW, Boris Palmer, Oberbürgermeister Tübingen und swt-Aufsichtsratsvorsitzender, Franz Untersteller, Umweltminister Baden-Württemberg, Ortwin Wiebecke, Sprecher der swt-Geschäftsführung, Dr. Achim Kötzle, Geschäftsführer Energiewirtschaft der swt.

Bildquelle: Foto: de Maddalena

 

 

Zurück