Gasnotruf: 07071 157-112Störungsdienst: 07071 157-111

Stadtwerke Tübingen
Eisenhutstraße 6, 72072 Tübingen
Tel. 07071 157-300
info@swtue.de

TüBus
Tel. 07071 157-157
tuebus@swtue.de

Öffnungszeiten Kundenservice:
Montag - Freitag 8.00 - 18.00 Uhr

Anfahrt
Mit dem Bus, Linien 4, 7, 13, Haltestelle "Stadtwerke"
Mit dem Auto oder dem Fahrrad

Sie sind hier: Startseite » Unternehmen » Presse » Pressemitteilungen » Weltwassertag rückt Arbeit mit und für das Wasser in den Fokus

Weltwassertag rückt Arbeit mit und für das Wasser in den Fokus

Wasser - Quelle unseres Lebens. (Foto: Fotolia)

In einer Resolution der UN-Generalversammlung wurde der Weltwassertag 1992 ausgerufen und schafft seither vor allem ein stärkeres Bewusstsein für die Bedeutung von Wasser weltweit. Worauf kommt es beim Thema Wasser an? Wilfried Kannenberg, Geschäftsführer der Stadtwerke Tübingen, ordnet ein: „Auf Wasser kann niemand verzichten, egal ob es um Trinkwasser oder Brauchwasser geht. Wir als Stadtwerke haben deshalb ein ständig wachsames Auge auf die Tübinger Wasserqualität und die Infrastruktur, die wir permanent kontrollieren und modernisieren. Eine beträchtliche Zahl der Stadtwerke-Mitarbeiter haben tagtäglich mit den vielen Facetten der Wasserversorgung in unserer Stadt zu tun. Sie sind erfahren und speziell geschult, denn gerade und vor allem bei der Trinkwasserqualität gibt es keine Kompromisse.“ 

Ohne Bedenken kann man das Tübinger Leitungswasser ohne zusätzliches Filtern trinken. Damit das so bleibt, beschäftigen die Stadtwerke Tübingen Wasserexperten wie Ralf Deninger. Er ist einer von fünf zertifizierten Probennehmern bei den swt. In über 500 Wasserproben überprüfen diese speziell ausgebildeten Probennehmer permanent die Trinkwasserqualität. Viele der Proben führen die Stadtwerke freiwillig zusätzlich durch. Auch die Wasserbehälter und die Pumpwerke werden regelmäßig überprüft. Selbst die Entnahmegeräte müssen immer wieder technischen Audits unterzogen werden. „Die Kontrollvorschriften haben sich in den letzten Jahren immer weiter erhöht. Für uns bedeutet das einen größeren Arbeitsaufwand, den wir aber gerne betreiben, um die außerordentlich hohe Qualität des Wassers zu gewährleisten“, berichtet Deninger. Die Auswertung übernehmen regelmäßig drei in Tübingen ansässige Analyseinstitute. Nach genau festgelegten Testzyklen werden die Ergebnisse der Wasserproben dem Gesundheitsamt vorgelegt. „Wir entnehmen unsere Proben bevorzugt an Kindergärten der Stadt“, erklärt Ralf Deninger weiter, „weil das Stellen sind, an denen die Wasserqualität, wenn Kinder im Spiel sind, ganz besonders wichtig ist“. Aber auch an jedem anderen Punkt im Wasserversorgungsnetz der Stadtwerke sind die Proben dauerhaft und durchgängig weit unterhalb der zulässigen Grenzwerte bei Belastungsstoffen. Das Tübinger Leitungswasser ist ein Mischwasser und besteht zu etwa 75 Prozent aus Wasser der Bodensee-Wasserversorgung und zu 25 Prozent aus Eigenwasser der Stadtwerke. In der Mischung erreicht das Leitungswasser einen mittleren Härtegrad von unter 14° dH.

Mit Wasser beschäftigen sich bei der täglichen Arbeit aber auch noch andere Sparten der swt. Tübinger Badegäste genießen in den drei Tübinger Bädern Uhlandbad, Freibad und Hallenbad Nord auf insgesamt 6.980 Quadratmetern Wasserfläche über vier Millionen Liter Wasser auf ganz andere Art und Weise. Und auch beim Badewasser sind Reinheit und permanente Qualitätskontrollen wichtig. Ralf Deninger und seine Kollegen der Probenehmer kümmern sich auch um die Kontrolle des Tübinger Badewassers und sorgen im wahrsten Sinne des Wortes für ‚ungetrübtes‘ Badevergnügen.

Und auch für die Stromerzeugung der Stadtwerke Tübingen als Energieversorger hat Wasser eine weitere wichtige Bedeutung: aus Wasserkraft gewinnen die swt Ökostrom. Als Quelle für saubere, regenerative Stromerzeugung tragen die Tübinger Wasserkraftanlagen am Neckar zum Ziel der Stadtwerke bei, bis 2020 die Hälfte des Tübinger Strombedarfs selbst aus Erneuerbaren Energien zu erzeugen. Die drei Wasserkraftanlagen Neckarwerk, Rappenberghalde und das Stauwehr Hirschau zusammengenommen erzeugen beispielsweise rund 9,8 Millionen Kilowattstunden Ökostrom. Auch der Wasser- und Tierschutz wird dabei groß geschrieben. Während am Neckarwerk eine Fischtreppe zum Einsatz kommt, sorgt im Kraftwerk Rappenberghalde seit 2014 eine Fischabstiegsanlage dafür, dass wandernde Fische und Aale sicher und unbeschadet das Kraftwerk am Neckarkanal passieren und zu ihren bevorzugten Laichplätzen gelangen können.

Podiumsdiskussion zu TTIP und Wasser im Landratsamt Tübingen

Weltweit hängen unzählige Berufsgruppen, Unternehmen und ganze Wirtschaftszweige im wahrsten Sinne des Wortes am Wasser. Eingebunden in den globalen Handel, spielt auch das Freihandelsabkommen TTIP eine Rolle wenn es um den Stellenwert und die Zukunft des Wassers geht. Der Zweckverband Ammertal-Schönbuchgruppe, an dem auch die Stadtwerke Tübingen beteiligt sind, veranstaltet deshalb am diesjährigen Weltwassertag eine Podiumsdiskussion zu den Zusammenhängen von TTIP und Wasser. In der Glashalle des Landratsamtes Tübingen diskutieren am 22.03.2016 ab 18:00 Uhr, unter der Moderation von SWR-Redakteur Markus Beschorner, Landrat Joachim Walter, Katherina Reiche, Hauptgeschäftsführerin des Verbands kommunaler Unternehmen Deutschland (VKU) sowie Daniel Caspary MdEP, Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU Fraktion im Europäischen Parlament und Koordinator im zuständigen Ausschuss für internationalen Handel mit Vertretern aus Wirtschaft und Industrie.

UPDATE vom 21.03.2016: Leider muss die TTIP-Podiumsdiskussion auf unbestimmte Zeit verschoben werden.

Weitere Informationen unter www.swtue.de/wasser und http://www.asg-wasser.de/

 

 

Zurück