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Wärme: Leitung zum Güterbahnhofsareal – Querung B28 mit Spülbohrung ab 23. März

Für die Neuverlegung der Leitung  muss die B28 gequert werden. „Um die Verkehrsbehinderungen auf  dieser Hauptverkehrsachse so gering wie möglich zu halten, haben wir uns für die Technik des Horizontalspülbohrverfahrens entschieden. Damit kann die Straße unterirdisch gequert werden, ohne dass großflächig aufgegraben, der Straßenbelag abgetragen und wieder neu aufgebracht werden muss. Vorbereitung und Planung hierfür erfordern einen hohen Aufwand“, erklärt Projektleiter Holger Hahn von der Abteilung Wärmeversorgung von den swt.

Das Horizontalspülbohrverfahren ist eine Bohrtechnik zur unterirdischen Verlegung von Rohrleitungen. In einem ersten Schritt wird mit einer so genannten Pilotbohrung ein unterirdischer Kanal von der Start- zur Zielgrube gebohrt. Beim  Rückzug des Bohrgestänges erfolgt eine Ausweitung des Bohrkanals und der Einzug der Leerrohre, die einen Außendurchmesser von 450 mm haben. In die Leerrohre werden die Fernwärmeleitungen (DN 150) eingezogen. Da bei der Fernwärme die Verlegung von zwei Leitungen (Vorlauf und Rücklauf) erforderlich ist, müssen zwei Bohrungen ausgeführt werden.

Die Bohrungen verlaufen in einer Tiefe von etwa 5 Metern unter der B28. Da sich über den Bohrungen auch Versorgungsleitungen befinden, werden diese Unterquerungen aus Sicherheitsgründen zur visuellen Kontrolle freigelegt. Hierfür ist die Herstellung von Suchschlitzen erforderlich, die teilweise im Straßenbereich liegen. „Damit auch diese Bauarbeiten zu keinen wesentlichen Verkehrsbeeinträchtigungen führen, planen wir diese Arbeiten und auch die Spülbohrungen während der Osterferien nachts auszuführen“, erklärt Hahn.

Die Anlieger wurden bereits über die anstehende Baumaßnahme informiert. Eine Sperrung der Hügelstraße für die Bauarbeiten ist nicht geplant, da die Leitungen im Bereich des Geh- und Radweges verlegt werden. Kurzfristige Verkehrsbehinderungen, z.B. durch Baufahrzeuge, können jedoch nicht vollständig ausgeschlossen werden.

Die für die Spülbohrung notwendigen Vorarbeiten, wie z.B. die Herstellung der Start- und Zielgrube sollen am Montag, 23. März 2015, beginnen. Die eigentliche Unterquerung der B28 wird in der ersten Ferienwoche durchgeführt. Nach der Unterquerung der B28 erfolgt die Weiterverlegung der Fernwärmeleitungen in offener Bauweise bis kurz vor die Einmündung der Hügelstraße in die Eisenbahnstraße. Mitte Mai sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.

Informationen: www.swtue.dehttp://www.swtue.de/energie/fernwaerme/waermenetze-und-erzeugungsanlagen.html

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