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TüNet baut Glasfasernetz für Diözese Rottenburg aus

Die neue Leitung ist einen Kilometer lang und bindet das katholische Theologenkonvikt in das nunmehr 20 Kilometer lange hausinterne Glasfasernetz der Diözese Rottenburg-Stuttgart ein. „Damit ist eine wichtige Weiche in die Zukunft gestellt“, freut sich Wilfried Kannenberg, Geschäftsführer Technik der Stadtwerke Tübingen.
„Die neue Glasfaserverbindung bietet der württembergischen Diözese einen leistungsstarken und vor allem aber exklusiven Zugang zum World Wide Web. Das Netz garantiert derzeit eine Übertragung von Datenraten bis zu ein Gigabit pro Sekunde“, erläutert TüNet-Leiterin Antje Fleischer.
„Wir haben viele vertrauliche und sehr sensible Daten. Da ist uns ein Höchstmaß an Datensicherheit besonders wichtig“, sagt Uwe Renz, Sprecher der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Leistungsstark, schnell und zuverlässig sind die Glasfaserleitungen allemal. „Wir rechnen damit, dass die Datenmengen in Zukunft weiter steigen werden“, so Renz. „Darauf sind wir mit dem Netz, das uns die TüNet zur Verfügung stellt, gut vorbereitet.“
Bei den Glasfasern, die nunmehr auch das Johanneum einbinden, handelt es sich um so genannte „Dark Fibre“. „Anders als bei einem Breitbandanschluss ist die Diözese quasi allein auf den Fasern unterwegs. Der Vorteil: Hohe Datensicherheit für den Kunden, da er das Kabel alleine nutzt. Zudem verfügt er über alle Freiheit bei der Beschaltung der Fasern, die Bandbreite nach oben zu skalieren“, erklärt Fleischer.
Im Johanneum lernen angehende Theologiestudenten Latein, Hebräisch und Griechisch und absolvieren das theologisch-propädeutische Jahr für die Priesterausbildung.
Die Zusammenarbeit zwischen der TüNet und der Diözese Rottenburg-Stuttgart reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals wurde das „Carl-Sonnenschein-Haus“, eines der ältesten Studentenwohnheime in Tübingen, mit Glasfaser ans Rechenzentrum der Eberhard Karls Universität Tübingen angeschlossen. Auf dieses Projekt folgte der Anschluss des Studentenwohnheims „Erasmushaus“, auch das zentral in der Innenstadt gelegene, altehrwürdige Theologenkonvikt „Wilhelmstift“ wurde in einem nächsten Schritt mit moderner Glasfasertechnologie versehen.
In Kooperation mit den Stadtwerken Rottenburg und Herrenberg konnte die TüNet 2008 eine Glasfaserleitung bis nach Rottenburg mitverlegen. Sie führt von Tübingen über Unterjesingen und Wurmlingen in die Bischofsstadt. Hintergrund hierfür war die Verlegung der neuen Gasleitung zwischen Tübingen, Rottenburg und Herrenberg, die von den beteiligten Städten und Stadtwerken initiiert worden war. „Hier unmittelbar eine Leitung für Glasfaser einzubringen, war ein zukunftsweisender und richtiger Schritt, der langfristig hervorragende Möglichkeiten für den Ausbau der TK-Netze bietet und zusätzliche Kosten für Tiefbauarbeiten spart“, freut sich Fleischer. Gemeinsam mit engagierten IT- und TK-Kollegen aus der Region setzt sie sich auf unterschiedlichen Plattformen für den nachhaltigen Ausbau schneller Glasfaserverbindungen ein.

 

 

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