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Terrassendach mit Solarstrom kann kommen: CERES e.V. gewinnt ersten Publikumspreis beim swt-Umweltpreis 2018

Der Verein CERES hat in Mössingen die erste Wachkomawohngemeinschaft in Baden-Württemberg aufgebaut. Im Garten des Hauses soll eine Terrassenüberdachung Bewohnern, Angehörigen und Besuchern einen sicheren und schönen Aufenthaltsort bieten. Die Bewohner sind meist auf elektrische medizinische Geräte angewiesen. Der für die Geräte benötigte Strom will der Verein über eine Photovoltaikanlage auf dem Terrassendach ökologisch aus Sonnenkraft gewinnen. 1.431 Stimmen zählte das eingereichte Projekt am Ende: Platz eins. 

Mit 1.117 Stimmen landete das Projekt „Grünes Klassenzimmer“ des Albert-Einstein-Gymnasiums Reutlingen auf den zweiten Platz. Mit dem Preisgeld von 2.500 Euro will die Schule das Natur- und Umweltbewusstsein bei den Schülern fördern. Die Schule hat bereits etliche eigene Schul-Biotope erschlossen. Zusätzlich sollen nun eine Blumenwiese, weitere Obstbäume auf der schuleigenen Streuobstwiese, verschiedene Bepflanzungen – unter anderem Nektarpflanzen für Schmetterlinge und Wildbienen – sowie Schautafeln für die pädagogisch-didaktische Erschließung der verschiedenen Biotope realisiert werden.

2.000 Euro gehen für den dritten Publikumspreis mit 957 Stimmen an die Geschwister-Scholl-Schule Tübingen. Mit ihrem Motto „GSS macht blau – Wir strampeln für Strom“ reihte sich die Schule in die städtische Umweltkampagne „Tübingen macht blau“ ein. Ziel des Projekts: die Einwohner des Stadtteils Waldhäuser-Ost für einen nachhaltigeren Umgang mit Ressourcen zu sensibilisieren. Dazu plant die Schule, zwei sogenannte ‚We-bike-Fitnessräder‘ im Schulfoyer aufzustellen, auf denen jeder mit der eigenen Strampelkraft elektrische Geräte (wie beispielsweise das Smartphone) aufladen kann.

12.000 Euro Förderpreise bereits vergeben | Drei weitere Jury-Preise

Den vierten Publikumspreis sicherte sich mit 576 Stimmen der Schwäbische Albverein OG Kohlberg/Kappishäusern mit seinem Projekt „Landschaftspflege mit Ziegen“.

Je 500 Euro Preisgeld bekommen die Projekte auf den Plätzen fünf bis zehn:

5.     Waldkindergarten Schurwaldspatzen e.V.: Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach (570 Stimmen)

6.     Uhland-Gymnasium Tübingen: Greenbooks (555 Stimmen)

7.     Schüli – Ökumenischer Schülertreff: Lastenfahrrad fürs Schüli (514 Stimmen)

8.     Kirschenfeldschule Nehren: Schulgarten und Projekt Hasenfamilie (513 Stimmen)

9.     Verein der Freunde und Förderer der Grundschule Pfrondorf e.V.: Schulgarten Grundschule Pfrondorf (377 Stimmen)

10.  Förderverein Katholisches Kinderhaus „Helene von Hügel“ e.V.: Umweltbewusstsein – ein Kinderspiel (203 Stimmen)

An die zehn bereits feststehenden Publikumspreisträger sind damit bereits 12.000 Euro an Förderpreisen vergeben. Insgesamt schütten die Stadtwerke Tübingen 30.000 Euro aus. Eine Jury prämiert weitere drei Jury-Preisträger. Alle eingereichten Projekte haben damit nochmals eine zweite Chance. Bei einer großen Preisträgergala Anfang Dezember im Landestheater Tübingen verkünden und ehren die Stadtwerke Tübingen alle Preisträger.

38 Projekte im Wettbewerb

38 Projekte hatten sich für den swt-Umweltpreis beworben. 48.251 Stimmen wurden in der ersten Abstimmungsrunde online abgegeben. In der 38 Stunden dauernden Finalrunde entschieden 6.813 abgegebene Stimmen über die Rangfolge der zehn höchstplatzierten Projekte aus der ersten Abstimmungsrunde. Die Teilnehmer der Finalrunde mussten eine gültige E-Mail-Adresse angegeben um mitzumachen. Dadurch wurde sichergestellt, dass pro Adresse nur jeweils eine Stimme abgegeben werden konnte.

swt-Umweltpreis für Betriebe mit hoher Beteiligung

Auch die drei Preisträger des zum zweiten Mal ausgeschriebenen swt-Umweltpreises für Betriebe erhalten ihren Preis bei der Preisträger-Gala im Dezember. 30 regionale Betriebe haben sich mit ihrem besonderen ökologischen Engagement um ein Werbepaket im Gesamtwert von 25.000 Euro beworben. Im letzten Jahr war die Ammertäler Metzgerei Egeler erster Preisträger. Alle Projekte und Platzierungen finden sich auch auf www.swt-umweltpreis.de.

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Dr. Ulrich Schermaul

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