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swt-Klimaschutzkampagne „Null-Komma-Strom“ mit positiver Bilanz

Der beste Weg, das Klima zu schützen, ist Energie erst gar nicht zu verbrauchen. Getreu diesem Motto haben die Stadtwerke bei ihrer swt-Klimaschutzkampagne vor allem aufs Einsparen und Energieeffizienz gesetzt. Insgesamt über 1,6 Mio. Kilowattstunden Strom und rund 1,2 Mio. Kilowattstunden Wärme (jeweils pro Jahr) konnten durch Beratungen und Maßnahmen im Rahmen der Kampagne eingespart werden. Das bedeutet eine CO2-Einsparung von 828 t pro Jahr.

„Ich freue mich, dass es unseren Stadtwerken mit dem Konzept ihrer Klimaschutzkampagne gelungen ist, ein so positives Ergebnis zu erzielen und viele Menschen zum Mitmachen zu motivieren. Das Ergebnis unterstreicht, dass sich die Anstrengungen lohnen, in der Bevölkerung das Bewusstsein dafür zu stärken, dass sich beim Klimaschutz jeder engagieren kann – sei es privat oder im Job“ sagte der swt-Aufsichtsratsvorsitzende und Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer.

„Die Energieeffizienz sehen wir als wichtige Säule der Energiewende, neben dem Ausbau der Erneuerbaren Energien und der langfristigen Synchronisierung der Regelenergie, d.h. der Balance zwischen Erzeugungsleistung und Verbrauch. Das Konzept von >Null-Komma-Strom< ist Teil unserer Anstrengungen, die Energiewende vor Ort gemeinsam mit unseren Privat- und Gewerbekunden zu meistern. Dafür haben wir gerade als kommunaler Energieversorger, der nah an den Menschen ist, beste Voraussetzungen“, erklärt Ortwin Wiebecke, der Sprecher der swt-Geschäftsführung.

„Wir wollen für unsere Kunden heute vor allem Dienstleister, Partner und Berater sein und damit mehr als nur ein reiner Strom- und Gaslieferant“, sagt Dr. Achim Kötzle, Geschäftsführer Energiewirtschaft der swt. „Wir bedanken uns bei allen unseren Kunden, die sich an der Kampagne beteiligt haben. Mittel- und langfristig ist die Energiewende nur mit Beteiligung möglichst vieler Akteure möglich.“ Dafür spricht auch die Bilanz von „Null-Komma-Strom“. Besonders erfolgreich waren dabei das eigens für die Kampagne konzipierte Beleuchtungscontracting und die Energieeffizienzberatung für kleine und mittlere Unternehmen.

Mit Begehungen vor Ort, Datenaufnahme, Analyse der Einsparpotentiale und gezielten Beratungen und Umstellungen in den Unternehmen, wie Austausch alter Leuchtmittel oder energetische Optimierung von Produktionsprozessen konnten hohe Einsparungen erzielt werden. 275.286 kWh pro Jahr beim Beleuchtungscontracting und knapp 1 Mio. kWh bei der Energieeffizienzberatung. 

Neun Bausteine zum aktiven Stromsparen hatten die Stadtwerke ihren Kunden im Rahmen der Kampagne  „Null-Komma-Strom“ angeboten. Für jeden Baustein waren Ertrags- und Verbrauchswerte hinterlegt, die als Prognose und Zielmarke dienten. Veränderungen konnten jeweils live auf der eigenen Kampagnen-Website www.null-komma-strom.de eingesehen werden. Die Bausteine: Heizungspumpentausch, Kühlschranktausch A++, Kühlschranktausch mittels Sozialfonds, Stromsparcheck für Haushalte mit einem überdurchschnittlich hohen jährlichen Stromverbrauch von über 4.500 kWh, Angebote im Energiesparshop, Stromsparpakete, Energiecoaching, Beleuchtungscontracting und die Energieeffizienzberatung für Industrie- und Gewerbekunden. Betreut wurden sie maßgeblich von Energieberater Thomas Clauss und seinen Kollegen Jens Hindennach und Sebastian Jäger vom Sondervertragskundenbereich der swt.

Die swt-Klimaschutzkampagne wurde 2012 gestartet. Seitdem sorgte sie auch bundesweit für Aufmerksamkeit. So haben die Stadtwerke im Mai 2014 als erster kommunaler Energieversorger die Auszeichnung der Deutschen Umwelthilfe als „KlimaStadtWerk“ des Monats Mai erhalten. Im Oktober folgte der Deutsche Trainerpreis für das von den Stadtwerken in Kooperation mit einem externen Energieberater angestoßene Energiecoaching für Privatkunden, das einer der insgesamt neun Kampagnenbausteine war. Mit „Null-Komma-Strom“ haben die Stadtwerke als Ziele verbunden, den Stromverbrauch zu senken, Strom, dort wo er verbraucht wird, möglichst effizient zu nutzen und den Umstieg auf Strom aus Erneuerbaren Energien weiter voranzubringen. Die Kampagne wird fortgesetzt. Dabei können einzelne Bausteine angepasst und verändert werden.

Informationen: www.swtue.de

 

Bildunterschrift: Symbol des Erfolgs: viele kleine grüne Papierschnipsel füllen das Kampagnenlogo von "Null-Komma-Strom". Zu sehen (v.l.n.r.): Ortwin Wiebecke, Sprecher der swt-Geschäftsführung, der swt-Aufsichtsratsvorsitzende und Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer, der Geschäftsführer Energiewirtschaft der swt, Dr. Achim Kötzle sowie Energieberater und NKS-Projektleiter Thomas Clauss. Foto: de Maddalena.

  

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