Sechs Personen stehen in Arbeitskleidung in einer Reihe vor einer Reihe von Fahrzeugen, die auf einer gepflasterten Straße geparkt sind. Im Hintergrund ist ein modernes Gebäude mit großen Fenstern und rotem Fensterrahmen zu sehen. Die Fahrzeuge haben teils spezifische Markierungen und Logos. Der Himmel ist klar und es gibt viel Tageslicht.

swt helfen SWT: Einsatzteam der Stadtwerke Tübingen hilft den Stadtwerken Trier in der Hochwasserkatastrophe

Schnellerer Wiederaufbau der Stromversorgung oberstes Ziel | Angesichts der Hochwasser-Katastrophe im Westen Deutschlands unterstützen die Stadtwerke Tübingen (swt) die Stadtwerke Trier (SWT) beim Wiederaufbau der Stromversorgung. Ein fünfköpfiges Team des Technischen Service machte sich am Sonntag mit vier Einsatz- und Montagefahrzeugen aus Tübingen auf den Weg ins Hochwassergebiet. Das Ziel: Gemeinsam mit den Trierern die Stromversorgung schnellstmöglich wiederherzustellen.

Sechs Personen stehen in Arbeitskleidung in einer Reihe vor einer Reihe von Fahrzeugen, die auf einer gepflasterten Straße geparkt sind. Im Hintergrund ist ein modernes Gebäude mit großen Fenstern und rotem Fensterrahmen zu sehen. Die Fahrzeuge haben teils spezifische Markierungen und Logos. Der Himmel ist klar und es gibt viel Tageslicht.

Fünf Mitarbeiter vom Technischen Service, mehrere Fahrzeuge und jede Menge Material machten sich am frühen Sonntagmorgen auf den Weg nach Trier. (Foto: swt/Ludolf)

Auf einem Grundstück stehen zwei Autos, ein schwarzes und ein weißes. Das schwarze Auto ist mit einer Staubschicht bedeckt und es sieht so aus, als wäre es schon eine Weile nicht mehr gefahren worden. Das weiße Auto hat die Aufschrift "swt" und eine Internetadresse. Im Hintergrund sind mehrere Häuser und einige Bäume zu sehen, während der Himmel klar und blau ist. Es gibt auch eine Unordnung von Materialien und Müll auf dem Boden.

Seit Sonntag (18.7.2021) sind die Stadtwerke Tübingen mit fünf Mitarbeitern vor Ort im Katastrophengebiet, um die Stadtwerke Trier zu unterstützen. (Foto: swt/Ludolf)

Drei Arbeiter in Arbeitskleidung sind mit der Wartung eines elektrischen Schaltschranks beschäftigt. Der Schrank steht offen und zeigt zahlreiche Sicherungen und Kabel. Einer der Arbeiter steht mit einem Schraubendreher in der Hand und sieht hinein, während ein anderer sich vorbeugt und mit einem Werkzeug an einem Kabel arbeitet, das eine Flamme erzeugt. Auf dem Boden sind verschiedene Werkzeuge und Teile gestapelt, einschließlich einer offenen Kiste. In der Nähe des Schaltschranks stehen mehrere Kabel, die in den Boden verlegt sind, und es sind Warnschilder mit Blitzsymbolen sichtbar.

Die Unterstützung vor Ort soll vor allem einen schnellen Wiederaufbau der Stromversorgung bewirken. (Foto: swt/Ludolf)

Innerhalb weniger Stunden organisierte der Technische Service der swt eine mobile Einsatztruppe mit fünf Personen, vier Fahrzeugen, einem Notstromaggregat und zwei Anhängern, die vollgepackt wurden mit mehreren Hundert Sicherungen und weiterem Material. Im Rahmen eines kürzlich mit dem Technischen Hilfswerk geschlossenen Kooperationsvertrags stellte das THW für den Einsatz Feldbetten bereit. Am frühen Sonntagmorgen machte sich das swt-Team auf die Reise.

Einige Abstimmungsgespräche mit den Verantwortlichen bei den Stadtwerken Trier, zu denen gute Verbindungen bestehen, brachten genauere Erkenntnisse darüber, welche Aufgaben am dringlichsten sind und welches Material dafür benötigt wird. In Trier angekommen, startete der Einsatz unmittelbar bereits am gestrigen Sonntag. Vor allem bei der Instandsetzung von überschwemmten Hausanschlusskästen inklusive Reinigung, sowie bei der Kabel- und Zählermontage können die Tübinger Techniker wertvolle Unterstützung leisten. Ein swt-Meister leitet darüber hinaus ein Team, das sich darum kümmert, das Niederspannungsnetz wieder in Betrieb zu nehmen.

Gemeinsames Ziel ist es, die Stromversorgung insgesamt und in den vielen Gebäuden und Häusern wiederherzustellen.