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Stromtarife ändern sich zum 1. Januar 2010

Über die Preis- und Namensänderungen wurden die Kunden der Stadtwerke Tübingen bereits in den letzten Tagen in einem persönlichen Anschreiben informiert. Zuletzt hatten die Stadtwerke ihre Tarife nach zweijähriger Preisstabilität zum 1. Januar 2009 ange­hoben. Die neuerliche Preiserhöhung nach 12 Monaten lässt sich vor allem auf die ge­stiegene so genannte EEG-Umlage aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zu­rückführen. Diese wird fest in den Strompreis eingerechnet und finanziert den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland, der weiter zügig voranschreitet. 

Die EEG-Umlage steigt im Jahr 2010 von rund 1,4 Cent brutto auf 2,4 Cent brutto pro Kilowattstunde an, um die verstärkten Investitionen in die Nutzung von Sonne, Wind, Wasser und Biomasse zu finanzieren. Den Zuwachs von rund 1,0 Cent brutto pro Kilo­wattstunde können die Stadtwerke Tübingen bei ihren Kunden teil­weise durch einen vorausschauenden Stromeinkauf abfedern, jedoch nicht vollends kompensieren. So er­höht sich der Arbeitspreis der Tübinger Grundversorgung (TüStrom Basis) beispiels­weise nicht um 1 Cent brutto pro Kilowattstunde, sondern lediglich um 0,6 Cent. Auf einen Tübinger Haushalt mit einem Durchschnittsverbrauch von rund 2.300 Kilowatt­stunden kommen hierdurch monatliche Mehrkosten von 1,15 Euro zu. Auch der TüStrom-Tarif mit einjähriger Preisgarantie zum Beispiel steigt nur um 0,83 Cent pro Kilowattstunde. Dem Verbrauch von 2.300 Kilowattstunden stehen hier Mehrkosten von 1,59 Euro im Monat gegenüber. 

„Die Preisanpassung der Strom-Tarife zum neuen Jahr war durch den massiven Anstieg der EEG-Umlagen erforderlich. Bei der Anpassung des Tarifsystems war es uns jedoch besonders wichtig, unsere Kunden weiterhin zu einem fairen Preis mit Strom zu belie­fern. Vorteile bei der Strombeschaffung haben wir daher genutzt, um höhere gesetzliche Abgaben soweit als möglich zum Wohle unserer Kunden auszugleichen“, so Dr. Achim Kötzle, Geschäftsführer Energiewirtschaft bei den Stadtwerken Tübingen. 

Mit dem neuen Preissystem treten Anfang Januar außerdem neue Produktnamen in Kraft. In Zukunft soll es nur noch einen Namen für jede Produktfamilie geben, der stärker  herausstellt, ob es sich um konventionell erzeugten Strom (TüStrom) oder um Ökostrom (bluegreen oder energreen) handelt. „Mit dieser grundsätzlichen Namensunterscheidung wollen wir noch mehr Transparenz schaffen und auf den ersten Blick den Unterschied zwischen einer Tarifkombination mit herkömmlichem Strom oder Ökostrom hervor­heben“, erklärt Kötzle. Der Spartarif, ein Modell mit ein- oder mehrjähriger Preisgarantie firmiert künftig bei­spielsweise wie der Grundversorgungstarif unter dem Namen „TüStrom“. Dieser  Name wird um die jeweilige Jahreszahl ergänzt, die angibt für welchen Zeitraum die Preis­garantie gültig ist. Zum Beispiel: „TüStrom 2010“ steht so künftig für den bisherigen Spartarif mit einjähriger Preisgarantie; „TüStrom 2010-2013“ für den bisherigen Spartarif mit längerer Preisgarantie – jetzt neu von vier Jahren. Alle laufenden Verträge mit Preisgarantie be­halten ihre reguläre Laufzeit und Gültigkeit wie im Vertrag abgeschlossen. 

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