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Strompreise: Erhöhung zum 1. Januar 2009

„Für Kunden der Stadtwerke ist dies die erste Erhöhung nach zwei Jahren Preisstabilität beim Grundversorgungstarif (letzte Erhöhung: 1.1.2007) bzw. einem Jahr beim Spartarif (letzte Erhöhung: 1.1.2008) und das trotz erheblicher Schwankungen am Strom- und Energiemarkt“, erklärt Dr. Achim Kötzle, Geschäftsführer Energiewirtschaft der Stadtwerke Tübingen (swt). „Hierin zeigt sich erneut, wie wichtig gerade für kommunale Stadtwerke der Ausbau der Eigenerzeugung und Kooperationen im kommunalen Verbund mit anderen kleinen und mittleren Stadtwerken sind“, so Kötzle.

Die Stadtwerke Tübingen erzeugen derzeit rund 30% ihres Strombedarfs selbst, aus regenerativen Quellen wie  Sonnenenergie, Wasserkraft und mit umweltfreundlicher Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Bis 2020 wollen sie den Anteil an eigen erzeugtem Strom auf mindestens 50% erhöhen. Dabei soll der Schwerpunkt auch weiterhin bei den erneuerbaren Energiequellen und KWK liegen.

Bei der Strombeschaffung profitieren die swt von den Einkaufsvorteilen im Verbund. Unter dem Motto: „Gemeinsam, unabhängig, stark!“ haben sich die swt seit 1999 mit zwischenzeitlich über 50 Stadtwerken vorwiegend aus Baden-Württemberg und Bayern in der Südwestdeutschen Stromhandels GmbH zusammengeschlossen. Sie bietet kommunalen Stadtwerken flexible Modelle bei der Strom- und Erdgasversorgung an. Dabei reicht die Angebotspalette von der Beschaffung über Bilanzkreis-, Portfolio- und Energiedatenmanagement bis hin zur Vollversorgung.

„Auf kommunale Kooperationen, Erhöhung der Eigenerzeugungskapazität und ein möglichst breit gefächertes Portfolio bei der Strombeschaffung zu setzen, hat sich bislang als erfolgreiches Konzept bewährt. Unser Ziel ist es, auch weiterhin möglichst unabhängig von einem bestimmten Lieferanten oder einem Energieträger zu bleiben und damit für unsere Kunden mittel- und langfristig preisgünstige Dienstleistungen und Produkte anbieten zu können“, so Kötzle.

Insgesamt wollen die swt die eigene Stromerzeugungskapazität in Tübingen mittelfristig auf mindestens 50% des Absatzes in Tübingen anheben. Damit sollen auch weitere CO2-Entlastungen erzielt werden. Pro selbst erzeugter Kilowattstunde (kWh) Strom liegen die swt mit 229 Gramm/CO2/kWh schon heute deutlich unter dem Bundesdurchschnitt (520 Gramm/CO2/kWh).

Durch das bis 2020 mittelfristig angestrebte Eigenerzeugungsportfolio der swt ergibt sich gegenüber einer Beschaffung entsprechend dem bundesdeutschen Durchschnitt dann eine CO2-Minderung von ca. 50.000 Tonnen pro Jahr (heute: ca. 30.000 Tonnen CO2/Jahr). Dies bedeutet, dass die bis 2020 zusätzlich geplante Eigenerzeugung der swt in Summe zu einer weiteren Einsparung gegenüber der Erzeugung der swt in 2007 von rund 20.000 Tonnen CO2/Jahr führt.

Strompreisvergleich: Grundversorgung und Spartarif

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