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Stadtwerke und teilAuto bauen Carsharing-Angebot in Tübingen aus

Auf Waldhäuser Ost präsentierten die Kooperationspartner das neue teilAuto-Angebot (v.l.n.r.): Ortwin Wiebecke (swt), Anita Gaiser (teilAuto), Boris Palmer (Oberbürgermeister Tübingen), Andreas Koppo (teilAuto). (Foto: swt/Schermaul)

Zukünftig sollen noch mehr Tübinger Einwohner die Möglichkeit haben, am Carsharing teil zu nehmen. Acht der zehn neuen Kleinwagen des Herstellers Opel finden am Standort Waldhäuser Ost ihren Platz und erweitern das dortige Carsharing-Angebot auf dann insgesamt neun Fahrzeuge. Mit zwei weiteren Autos wird erstmals das Wohngebiet Gartenstadt erschlossen. Damit erreichen die Kooperationspartner eine an der hohen Nachfrage auf WHO orientierte Aufstockung und schließen gleichzeitig mit der Gartenstadt eine Lücke im Carsharing-Netz. Die Kooperation ist deshalb ein weiterer Baustein für ein flächendeckendes Carsharing-Angebot in Tübingen mit dem Ziel, das Mobilitätsangebot in der Universitätsstadt weiter auszubauen.  

Carsharing ist – nicht nur in Tübingen – einer der Bausteine eines modernen Mobilitätssystems. Leihsysteme wie das von teilAuto Neckar-Alb tragen zur Entlastung der Städte bei, die angesichts steigender Verkehrsbelastung und wachsender Parkraumknappheit Lösungen entwickeln wollen. Carsharing-Nutzer können meist auf das eigene Fahrzeug vor der Haustüre oder die Anschaffung eines Zweitwagens verzichten. Darüber hinaus wirkt sich die Reduzierung von Fahrzeugen durch Carsharing auch ökologisch und ökonomisch positiv aus. Einerseits für den Luft-, Umwelt- und Klimaschutz, andererseits auch für die Nutzer, die kein eigenes Fahrzeug anschaffen und unterhalten müssen, sondern je nach Bedarf Autos unterschiedlicher Größen nutzen.

Nun erfolgte die offizielle Übergabe der Fahrzeuge an einem der neu eingerichtetem Standplätze auf Waldhäuser Ost (WHO). Für jedes Fahrzeug werden ausgewiesene, reservierte Stellplätze bereitgestellt.  Acht davon verteilen sich auf WHO, zwei weitere befinden sich in der Gartenstadt in der Nähe der Anlage des TV Derendingen.

„In der Stadt ist der Platz knapp. Ein teilAuto macht im Schnitt 15 Parkplätze frei für andere Autos oder Bäume oder Wohnungen. So profitieren alle und Geld spart es auch noch“, rechnet Tübingens Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Tübingen, Boris Palmer, vor.

Ortwin Wiebecke, Geschäftsführer der Stadtwerke Tübingen, betont die Signalwirkung, die von der Angebotserweiterung ausgehen soll: „Die Stadtwerke Tübingen sind mit dem Betrieb des TüBus, der Parkhäuser und etlicher E-Ladestationen für einen nicht unerheblichen Teil der ÖPNV-Infrastruktur verantwortlich. Umso wichtiger ist es, dass wir kontinuierlich zusammen mit der Stadtverwaltung, Partnern und Mobilitätsexperten an einem modernen Verkehrssystem für Tübingen arbeiten. Gemeinsam mit teilAuto können wir jetzt eine Verbesserung des Carsharing-Angebots vorantreiben.“

Inklusive der neuen zehn Fahrzeuge bietet teilAuto inzwischen 95 teilAutos an nunmehr 67 Carsharing-Stationen in Tübingen an. Insgesamt nutzen rund 3.000 Kunden  bereits teilAuto in der Region. Insbesondere die Schwerpunktgebiete Loretto, Französisches Viertel, Derendingen und Kernstadt haben eine sehr gute Auslastung.

„Durch die Kooperation mit den Stadtwerken Tübingen als starker Partner, kann die erfolgreiche Carsharing-Nutzung auch in anderen Stadtteilen möglich werden. Somit trägt diese Entwicklung, nach einer Konsolidierungsphase, den Wachstumsplänen der neu gegründeten Genossenschaft voll und ganz Rechnung. teilAuto Neckar-Alb möchte beim Thema Mobilität in Tübingen eine zentrale Rolle spielen“, erläutert Andreas Koppo, Vorstand bei teilAuto Neckar-Alb.      

Im Rahmen der Kooperation übernehmen die Stadtwerke Tübingen die Anschaffung der zehn neuen Fahrzeuge. Carsharing-Anbieter teilAuto kümmert sich um das Fuhrparkmanagement inklusive  Service und Wartung. Die Zusammenarbeit ist zunächst auf einen Zeitraum von zwei Jahren anvisiert. Vier der neuen Kleinwagen von Opel können ab sofort im Gebiet Waldhäuser Ost von registrierten Carsharing-Kunden gebucht werden. Weitere vier Autos sowie die beiden neuen Fahrzeuge in der Gartenstadt werden in Kürze verfügbar sein. Energiekunden der Stadtwerke aus den entsprechenden Wohngebieten und naldo-Abokunden erhalten bei teilAuto vergünstigte Konditionen.

E-Roller-Verleih als Pilotprojekt ab Frühjahr 2018

Nach dem Vorbild des Stuttgarter E-Roller-Verleihsystems „Stella“, das von den Stadtwerken Stuttgart betrieben wird, arbeiten die Stadtwerke Tübingen gemeinsam mit teilAuto Neckar-Alb an einer Testphase für ein ähnliches Angebot in der Universitätsstadt. Ein E-Roller-Verleihsystem soll perspektivisch das Carsharing-Angebot ergänzen und dabei noch ganz andere Vorteile für die Nutzer bringen: Flexibilität, Mobilität und Schnelligkeit im innerstädtischen Bereich, emissionsfrei und ganz ohne Parkplatzsuche. Beim Aktionstag „eMobility“ am 30. Juli auf dem Tübinger Marktplatz und  Holzmarkt kann ein „Stella“-Testroller aus Stuttgart bereits vom Publikum begutachtet werden. Zunächst sollen in Tübingen fünf Scooter zum Einsatz kommen. Die beiden Pilotprojektpartner sind zuversichtlich, dass die Scooter im Frühjahr 2018 an den Start gehen werden.

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Dr. Ulrich Schermaul

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