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Stadtwerke Tübingen sind Vorreiter beim Energie-Coaching

Das Energie-Coaching ist Teil der im vergangenen Jahr von den swt gestarteten Stromsparkampagne „Null-Komma-Strom: Wir sparen uns ein Kraftwerk“. Bis Ende 2014 wollen die swt im Rahmen der Kampagne gemeinsam mit ihren Kunden eine jährliche Stromeinsparung von 1,5 Mio. Kilowattstunden erzielen.

Im Energie-Coachingseminar geht es Kursleiter Wilfried von Berg insbesondere darum, den Teilnehmern zu vermitteln, dass jeder durch Umstellung seiner Gewohnheiten etwas ändern und Energie einsparen kann. Doch eingeschliffene Verhaltensweisen abzulegen, ist nicht leicht. „Hier kann die Dynamik der Gruppe hilfreich sein. Zudem hilft die Laufzeit des Energie-Coachings über mehrere Termine, die über ein Jahr verteilt sind. Diese Kontinuität ist eine gute Unterstützung bei der Verhaltensänderung“, weiß der Diplom-Psychologe. Er ist mit dem Pilotprojekt bei den Stadtwerken sehr zufrieden: „Die Teilnehmer sind sehr motiviert und haben schnell erste Erfolge verbucht. Das spornt an, auch weiter am Ball zu bleiben.“ Dass die Umstellung dabei auch ohne größere Investitionen effektiv möglich ist, zeigen einige Beispiele aus der Praxis.

„Neben Kühl- und Gefrierschränken ist die Beleuchtung einer der größten Stromfresser im Haushalt. Hier kann man mit sparsamer und umweltfreundlicher LED-Technik eine Menge Strom einsparen“, erklärt swt-Energieberater Thomas Clauss. Er begleitet das Energie-Coaching.

Ein einfacher, gleichzeitig wirkungsvoller Tipp: Die Stand-by-Funktion bei Geräten z.B. durch zentral abschaltbare Steckerleisten ganz ausschalten. In Summe kann dies bis zu 10 Prozent der Stromkosten in einem Haushalt einsparen. Auch beim Kochen lassen sich durch kleine Tricks große Wirkungen erzielen. Bis zu 75 Prozent an Energie kann eingespart werden, wenn beim Kochen ein Deckel für den Topf verwendet wird. Ein Glasdeckel hilft bei der Kontrolle des Garzustandes und kann unnötiges Öffnen vermeiden. Tiefkühlware vor der Zubereitung im Kühlschrank aufzutauen, kann dabei helfen, doppelt Energie zu sparen. Denn der Kühlschrank braucht so weniger Kühlenergie und beim Kochen geht es anschließend noch schneller. Auch der Einsatz von Kleingeräten, wie Wasserkochern oder Mikrowelle, kann helfen, Energie einzusparen und Herd und Backofen sinnvoll zu ergänzen. Wer auf einem Elektroherd kocht, sollte zudem die Restwärme nutzen. Wird der Herd mit Erdgas betrieben, sollte ein moderner, effizienter Gasherd eingesetzt werden.

Ähnlich wie bei Kühlschränken sollten Kunden beim Kauf eines Elektroherdes ebenfalls auf die Energieeffizienzklasse achten. Diese sollte mindestens der Klasse A entsprechen. Bei Herden mit Kochfeldern und Backöfen, die mit Erdgas betrieben werden, gibt es keine Energieeffizienzklassen. Diese und viele weitere praktische Tipps erhalten die Teilnehmer im Energie-Coachingseminar.

Eingeladen hatten die Stadtwerke im vergangenen Jahr zunächst gezielt ihre Ökostromkunden. „Von ihnen haben wir das größte Interesse erwartet. Der gute Zulauf hat das bestätigt“, sagt Clauss. Gestartet sind die swt mit zwei Kursen von jeweils etwa achtzig Teilnehmern. Absolviert werden insgesamt jeweils sechs 2-stündige Termine. Nach Abschluss und Auswertung der ersten Staffel des Energie-Coachings soll geprüft werden, inwieweit eine Fortsetzung des Angebots sinnvoll ist. Energiesparhilfen finden Interessierte übrigens auch auf der Homepage der Stadtwerke Tübingen und auf der Website zur  Stromsparkampagne der swt „Null-Komma-Strom:

www.swtue.dewww.null-komma-strom.de

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Dr. Ulrich Schermaul

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