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Stadtwerke Tübingen erwerben Windpark in Framersheim

Beispielhaft: eine bereits bestehende Windenergieanlage des Typs Senvion 3,4M der ABO Invest am Standort in Framersheim. Foto: ABO-Wind

Die Ortschaften Framersheim (rund 1.580 Einwohner) und Gau-Heppenheim (532 Einwohner) liegen in Rheinland-Pfalz und gehören zur Verbandsgemeinde Alzey-Worms. Die beiden Anlagen in Framersheim stehen inmitten von Weinbergen. In Gau-Heppenheim werden die Anlagen auf für Getreide- und Spargelanbau genutzten Flächen errichtet. Die Einschränkungen für den Ackerbau sind gering, da das Fundament einer Anlage nur rund 400 Quadratmeter misst. Hinzu kommen freizuhaltende Flächen für den Kranstellplatz. Im Umfeld der vier neuen Windenergieanlagen produzieren bereits 29 Anlagen Strom. Der Wiesbadener Projektierer ABO Wind nimmt den Windpark planmäßig bis September 2015 in Betrieb. Framersheim und Gau-Heppenheim haben in einer vorbildlichen interkommunalen Kooperation die Basis für die erfolgreiche Umsetzung des Projekts bereitet. „Mit diesem Windpark bauen wir unser Engagement im Bereich der Erneuerbaren Energien um einen weiteren, entscheidenden Schritt aus “, so Ortwin Wiebecke, der Sprecher der swt-Geschäftsführung.

Am Standort werden derzeit Windenergieanlagen des Typs Senvion 3,4M mit jeweils 128 Metern Nabenhöhe und einem Rotordurchmesser von 104 Metern installiert. Sie werden eine Gesamthöhe von 180 Metern erreichen. Der Aufsichtsrat der swt hat dem Projekt in seiner Sitzung im Juli zugestimmt.

Senvion, ehemals REpower Systems, ist ein deutscher Windenergieanlagenhersteller mit Sitz in Hamburg, der weltweit bereits rund 5.900 Anlagen errichtet hat und aktuell 3.400 Mitarbeiter beschäftigt. Damit zählt das Unternehmen zu den weltweit führenden Herstellern von Windenergie-anlagen. „Mit Senvion als Zulieferer und ABO-Wind als Projektierer haben wir bei diesem Projekt zwei erfahrene Partner an unserer Seite“, freut sich Hanno Brühl, Abteilungsleiter Erneuerbare Energien und Energieeffizienz bei den swt.

ABO Wind hat bereits 1998 einen der ersten Windparks des Unternehmens in Framersheim errichtet. „Dank der langjährigen Erfahrungen mit diesem windstarken Standort sind die Ertragsprognosen besonders zuverlässig“, erläutert Vorstand Matthias Bockholt. In Nachbarschaft der neuen Anlagen betreibt auch die von ABO Wind gegründete ABO Invest AG, die rund 4.000 Bürgern gehört (www.buergerwindaktie.de), eine Windkraftanlage.

Beim Ausbau der Erneuerbaren Energien haben die swt die Balance von Ökologie und Ökonomie im Blick. Daher wurde auch in Framersheim besonderer Wert auf Umwelt- und Artenschutz gelegt. So wird der Fledermausschutz durch phasenweise Abschaltungen in den Sommermonaten während der Hauptaktivitätszeiten und ein zusätzliches Fledermausmonitoring gewährleistet. Zum Schutz der Grauammer werden ebenfalls besondere Vorkehrungen in Form einer Einfärbung des Mastfußes der Windenergieanlagen bis auf eine Höhe von 15 bis 20 Metern vorgenommen.

Die Stadtwerke Tübingen haben seit 2010 eine eigene Abteilung für „Erneuerbare Energien und Energieeffizienz“ (EE). Sie verfügt derzeit über sechs Mitarbeiter. Ihr Hauptaugenmerk liegt auf  Projektplanung, Zukauf von schlüsselfertigen Projekten und deren Betrieb. Der Windpark in Framersheim ist der sechste und größte Windpark der swt. Damit verfügen die swt neben der Beteiligung an einem größeren Windpool nun über insgesamt 16 eigene Windräder, die nach vollständiger Inbetriebnahme eine Gesamtleistung von 43 MW bzw. 95 Millionen Kilowattstunden Erzeugungskapazität haben werden.

Seit 2012 sind etliche neue und bestehende Anlagen aus dem Bereich Wind- und Solarkraft im Stadtwerke-Portfolio hinzugekommen. Erworben haben die Stadtwerke so beispielsweise: den Solarpark Engstingen-Haid (2012), den Solarpark Stutensee (2013), den Windpark in Neunkirchen (2013) sowie die Windparks in Laubach-Pleizenhausen und Laubach (beide 2014), des Weiteren fünf Solarparks in Burg, Großenhain, Offleben, Pöhl und Seelow (2014), den Windpark Nassau (2015) und den Windpark in Oberkochen (2015). Auch ihre Beteiligungsstrategie haben die Stadtwerke weiter ausgebaut, beispielsweise durch Beteiligung am Windkraftportfolio „WINDPOOL“ (2012).

Informationen: http://www.swtue.de/erneuerbare-energienwww.abo-wind.de

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