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Stadtwerke Tübingen erwerben Solarpark Nadrensee

Dünnschicht-Solarmodule in einem swt-Solarpark (Foto: Stadtwerke Tübingen)
Der Solarpark ist rot umrandet. Zum Vergleich ist maßstabsgetreu ein Fußballfeld eingebaut. (Foto: Google Earth/swt)

Der neue Solarpark Nadrensee liegt im Landkreis Vorpommern-Greifswald an der südöstlichen Spitze Mecklenburg-Vorpommerns. Die Anlage erstreckt sich auf einem 110 Meter breiten Streifen neben der Autobahn A11, die von der polnischen Grenze bis Panketal in Brandenburg nahe der Stadtgrenze von Berlin führt. Auf der nordwestlichen Seite erstreckt sich der Park mit Dünnschicht-Solarmodulen über eine Länge von fast 2 Kilometern, auf der südöstlichen Seite über knapp 350 Meter.

Sonnige Zeiten für Tübinger Ausbaupfad

„Wir sind froh, dass wir unseren Ausbaupfad neben unseren Investitionen in die Windkraft auch mit Sonnenkraft weiter vorantreiben können. Mittlerweile erzeugen wir rund 40 Prozent des Tübinger Stromabsatzes selbst durch Erneuerbare Energieträger. Mit Blick auf weitere Projekte werden wir unser Ziel, bis zum Jahr 2020 die Hälfte des Tübinger Stromverbrauchs selbst aus Erneuerbaren Energien zu decken, sicher erreichen und vielleicht sogar übertreffen“, sagt Achim Kötzle, Geschäftsführer der swt.

„Die vertrauensvolle und enge Zusammenarbeit mit den Entscheidungsgremien der swt ermöglicht uns immer wieder, schnell zu agieren und seltene wie stark umworbene Projekte für die swt zu gewinnen“, freut sich Hanno Brühl, Abteilungsleiter für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz bei den Stadtwerken.

Seit 2015 ist die Vergütung für Strom aus großen PV-Projekten nicht mehr fest vorgegeben, sondern wird im Rahmen einer Ausschreibung ermittelt. Bereits im April 2015 hat der Solarpark in der ersten Ausschreibungsrunde den Zuschlag für eine Vergütung in Höhe von 9,17 Cent pro eingespeister Kilowattstunde erhalten. Bei der Bundesnetzagentur waren 170 Gebote über 715 Megawatt eingegangen, mit denen das Ausschreibungsvolumen von insgesamt 150 Megawatt mehr als vierfach überzeichnet war. Durch den Zuschlag steht dem Solarpark nun eine 20jährige Einspeisevergütung nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) zu.

Selbst Julian Klett, Projektleiter der swt, ist von der Dimension beeindruckt: „Mit Nadrensee gehört uns nun einer der größten deutschen Solarparks, die seit April 2015 bis heute in Betrieb gegangen sind. Mit einer Gesamtgröße von 19,4 Hektar ist der Solarpark größer als 27 Bundesliga-Fußballfelder.“

Erneuerbarer Strom für 40.000 Haushalte

Mittlerweile verfügen die swt über sieben eigene Windparks, eine WINDPOOL-Beteiligung, drei Wasserkraftwerke, zehn Solarparks und mehrere kleine PV-Dachanlagen. Mit der eigenen Erzeugung können die Stadtwerke rein rechnerisch bereits knapp 40.000 Vier-Personen-Haushalte mit umweltfreundlichem Strom versorgen. 66 Prozent dieser Strommenge entfallen auf den Energieträger Wind, sieben Prozent auf Wasser und 27 Prozent auf Sonne.

HINWEIS: Ein Pressefoto zur Pressemitteilung finden Sie in der swt-Mediathek auf http://www.swtue.de/mediathek 

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