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Sozialpartner der Stadtwerke Tübingen für 2016 stehen fest

Erstmalig gingen die Stadtwerke Tübingen in diesem Jahr auf Partnersuche für fünf ihrer Spendenaktionen: swt-Spendenlauf, swt-Blutspendeaktion, Halloween-Schwimmen, Tombola auf dem Tübinger Weihnachtsmarkt und Weihnachtsaktion „Spende statt Geschenke“. Damit gingen die swt einen neuen Weg. Die Jury, bestehend aus jeweils einem Mitglied der Geschäftsführung, der Personalabteilung, des Betriebsrates und der Abteilung Kommunikation und Marketing prüfte jede einzelne der über 60 Bewerbungen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen und erfüllte die Absicht, welche die swt mit ihrer Aktion verfolgten, wie Johannes Fritsche, Abteilungsleiter Kommunikation und Marketing der swt, resümiert: „Wir hatten am Ende über 60 Bewerbungen auf dem Tisch, eine spannender als die andere. In unserer Jurysitzung waren wir überrascht über die Vielfalt an sozialen Vereinen und Projekten, die es in Tübingen und Umgebung gibt. Genau diesen Überblick wollten wir mit der Sozialpartnerschaft bekommen, denn Tübingen hat im Bereich soziales Engagement viel zu bieten. Unsere Partneraktion sollte alle sozialen Vereine und Einrichtungen ermutigen, sich mit ihren Projekten zu bewerben. Die Aufmerksamkeit für die nun ausgewählten sechs Sozialpartner im Kontext der bekannten swt-Spendenaktionen kommt beiden Seiten zugute. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und hoffen auf große Erlöse für unsere Partner.“

swt-Spendenlauf am 24. Juni erste Partneraktion

Beim swt-Spendenlauf, der in diesem Jahr am 24. Juni 2016 über die Bühne gehen wird, steht die erste partnerschaftliche Zusammenarbeit an. Für den swt-Spendenlauf wurden mit der Tübinger Initiative für Mädchenarbeit Tima e.V. und dem Verein Pfunzkerle e.V. zwei Partner ausgewählt. Beworben hatte sich Tima e.V. mit dem Projekt „Wer bin ich? Ich bin wer!“. Bei der Aktion werden Mädchen ab 12 Jahren während ihrer Pubertät in ihrem Selbstwertgefühlt gestärkt und zum achtsamen Umgang mit dem eigenen Körper ermutigt. Dazu gehört es, Problem- und Stressbewältigung zu üben, Verantwortung übernehmen und Essstörungen durch Gesundheitswissen vorbeugen. Der Verein Pfunzkerle e.V. hatte sich mit einem Projekt beworben, bei dem zusammen mit Frauen helfen Frauen e.V. im Auftrag der Universitätsstadt Tübingen die Beratungsstelle für Männer und Frauen aufgebaut wird, die sexualisierte Übergriffe und Gewalt erlitten haben. Betroffene erhalten Hilfe und Unterstützung bei der Überwindung langjähriger Auswirkungen von sexualisierter Gewalt.  

Bei der swt-Blutspendeaktion wird das Projekt „KikE – Hilfe für Kinder krebskranker Eltern“ der Krebsberatungsstelle Tübingen und des Psychoonkologischen Dienstes am Südwestdeutschen Tumorzentrum des Universitätsklinikums Tübingen Partner der Stadtwerke. Das Projekt unterstützt Kinder bei der Bewältigung einer bekannt gewordenen Krebserkrankung eines Elternteils.

Wenn im Hallenbad Nord in der Halloween-Nacht wieder Spendenerlöse „erschwommen“ werden, darf sich der Förderverein LESE-Haus Tübingen e.V. über den Spendenerlös freuen. Die Lese-Paten des LESE-Hauses lesen Kindern regelmäßig in Kitas, Kindergärten in Büchereien oder auch bei besonderen Veranstaltungen im Alten Botanischen Garten in Tübingen oder der Stadtbücherei vor. Das fördert Leselust, Lesefähigkeit und Sprachentwicklung der Kinder. Lesementoren fördern darüber hinaus individuell Grundschüler mit besonderen Leseschwierigkeiten.

Die Erlöse der Tombola auf dem Tübinger Weihnachtsmarkt kommen dem Verein Tübinger Hospizdienste e.V. für sein Dauerprojekt ambulanter Hospizarbeit zugute. Im Mittelpunkt steht dabei die Begleitung schwer kranker und sterbender Menschen und ihnen Nahestehenden. Damit gestaltet der Verein als niederschwellige Anlaufstelle schon seit vielen Jahren aktiv eine gute Sterbe- und Palliativkultur im Landkreis Tübingen mit.

Als letzter Sozialpartner des Kalenderjahres 2016 darf sich der Verein Arbeitskreis Leben e.V. (AKL) im Rahmen der swt-eigenen Weihnachtsaktion „Spende statt Geschenke“ über den Zuschlag bei der diesjährigen Ausschreibung freuen. In Schulpräventionsveranstaltungen gehen die Vereinsmitarbeiter mit Jugendlichen ins Gespräch, um über Krisen, Suizidgedanken und Hilfemöglichkeiten zu reden. Darüber hinaus nutzt der Verein den Spendenerlös der swt-Aktion, um einen öffentlichen Vortrag einer prominenten Referentin zum Thema Krise und Selbstwert zu organisieren und damit diese Themen einer breiten Zuhörerschaft in Tübingen zu ermöglichen.

Johannes Fritsche freut sich, dass die erste swt-Partnersuche in Tübingen so gut ankam: „Das bewusst schlank gehaltene Bewerbungsverfahren hat eine erfreuliche Resonanz und einen erstaunlich umfangreichen Einblick in und über die sozialen Projekte in Tübingen und Umgebung gebracht. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren interessanten Sozialpartnern und darauf, dass mit Hilfe der Spendenerlöse die wertvollen Projekte vorangetrieben werden“. 

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