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„Sozialfonds“– Stadt, Stadtwerke und Caritas mit Zwischenbilanz

Geld und Energie sparen durch den "Sozialfonds", ein Gemeinschaftsprojekt von Universitätsstadt Tübingen, Stadtwerken und Caritas. Dagmar Horrmann (2.v. r.) freut sich über ihre neue Kühl- und Gefrierkombi der Effizienzklasse A ++. Foto: Anne Faden

„Im Tübinger ’Sozialfonds’ treffen Klimaschutz und sozialer Gedanke ideal zusammen“, sagte Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer bei der offiziellen Kühlschrank-Übergabe. Er gratulierte Frau Horrmann zu ihrer Entscheidung fürs Strom- und Geldsparen und zog gemeinsam mit Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Achim Kötzle und Karin Kluth-Buchholz von der Caritas eine Zwischenbilanz. „Es muss Menschen aller Einkommensschichten möglich sein, sich am Klimaschutz zu beteiligen. Daher halte ich den ’Sozialfonds’ für einen richtigen und wichtigen Impuls“, so Palmer.

Zum Gratulieren kam auch Kilchbergs Ortsvorsteherin Gundi Reichenmiller: „Ich freue mich für Frau Horrmann, dass sie durch den Sozialfonds Unterstützung gefunden hat. Gerade jetzt bei dieser Sommerhitze kann sie das neue Kühl- und Gefriergerät für sich und ihre beiden Jungs gut gebrauchen.“

„Mit einem effizienten Gerät lässt sich schnell Energie und somit eine Menge laufender Kosten einsparen. Im Haushalt gehören alte Kühlschränke und ineffiziente Heizungen zu den größten Kostentreibern in der Energiebilanz. Wer sich ein modernes Kühlgerät der Effizienzklasse A++ oder höher anschafft, kann seinen Stromverbrauch im Vergleich zu einem Altgerät im Durchschnitt um die Hälfte und im Einzelfall um bis zu siebzig Prozent senken“, so Dr. Achim Kötzle, Geschäftsführer Energiewirtschaft der Stadtwerke.

„Stromsparen geht uns alle an. Deshalb habe ich das Angebot aus dem Sozialfonds gerne angenommen“, sagt Dagmar Horrmann. Ihre neue Kühl- und Gefrierkombi verbraucht pro Jahr nur 204 kWh bei einem Fassungsvermögen von 204 Litern im Kühl- und 78 Litern im Gefrierteil. „Jetzt gibt’s richtig viel Platz für meine Lebensmittel“, freut sich Horrmann. Die gelernte Erzieherin hat von Mai 2011 bis Juli 2012 selbst als Stromsparhelferin gearbeitet und Menschen beraten, wie sie in ihrem heimischen Umfeld Strom einsparen und damit die Umwelt entlasten können. In ihrem eigenen Haushalt hat sie überall Energiesparlampen angebracht und achtet auch im Alltag darauf, Strom zu sparen. Die teure Anschaffung eines neuen Kühl- und Gefriergerätes wäre ihr ohne den Sozialfonds zu viel gewesen. „Das ist eine soziale und sinnvolle Aktion“, lobt sie die Initiative von Stadt, Stadtwerken und Caritas.

Übernommen wurden aus dem Sozialfonds 80 % der Kosten. Voraussetzung für die Bewilligung von Förderanträgen: dass der Antragsteller TüStrom-Kunde ist und ALG II, Wohngeld, Sozialhilfe oder Grundsicherung bezieht. Auch Inhaber einer BonusCard konnten einen Antrag auf Förderung aus dem Sozialfonds stellen. Weitere Voraussetzung: die Durchführung eines Stromsparchecks durch Stromsparhelfer der Caritas. „Wir wollen damit sicher stellen, dass in den einkommensschwachen Haushalten wirklich alle Möglichkeiten zum Stromsparen optimal genutzt werden. Denn nur das bringt den Menschen langfristig wirklich einen Mehrwert“, erklärt Karin Kluth-Buchholz. Sie koordiniert die Stromsparhelferinnen beim Caritas-Zentrum Tübingen und fungiert als Ansprechpartnerin für Antragsteller, Stadt, Stadtwerke und den örtlich beauftragten Elektrobetrieb.

In den vergangenen Wochen und Monaten hat Kluth-Buchholz gemeinsam mit ihren Caritas-Kollegen über sechzig Anträge bearbeitet. 53 wurden zwischenzeitlich bewilligt. 40 Lieferungen wurden abgewickelt. Kombigeräte mit Kühl- und Gefrierteil – wie bei Frau Horrmann – waren dabei mit 26 Anträgen besonders beliebt. Neun Mal wurden Kühl- und fünf Mal Gefrierschränke ausgeliefert. Die Nachfrage bestätigt den Bedarf. Innerhalb weniger Wochen war das erste Förderkontingent in Höhe von 10.000 Euro abgerufen. Daraufhin haben Stadt und Stadtwerke nochmals insgesamt 10.000 Euro in den Sozialfonds eingebracht. Pünktlich zur Zwischenbilanz gaben die Projektpartner bekannt, dass sie den Betrag nochmals um 10.000 Euro und damit auf insgesamt 30.000 Euro erhöhen.

Informationen: www.null-komma-strom.dewww.caritas-schwarzwald-gaeu.de

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