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Rege Teilnahme am Girls‘ Day bei den Stadtwerken

Girls' Day 2014 bei den swt: die Schülerinnen strahlen mit den Auszubildenden der swt um die Wette. Begleitet wurden sie von Michael Bader (Ausbildungsbeauftragter,links) und Peter Köhler (Leiter Zentralwerkstatt, 4.v.l.). Foto: de Maddalena

Ziel des alljährlich stattfindenden Girls‘ Day ist es, Mädchen möglichst früh an technische, handwerkliche und naturwissenschaftliche Berufe heranzuführen, um sie hierfür zu begeistern. „Frauen sollten in Männerberufen deutlich stärker vertreten sein. Der Girls‘ Day ist eine gute Gelegenheit, um darauf aufmerksam zu machen, dass wir andernfalls auf einen Fachkräftemangel zusteuern. Die Zukunftschancen für Frauen in technischen Berufen sind riesig!“, sagt Peter Köhler, Leiter der Zentralwerkstatt bei den swt.

Er begleitete die Schülerinnen zusammen mit dem Ausbildungsbeauftragten der swt, Michael Bader, auf ihrer Rundtour durch die Anlagen der Stadtwerke. Dabei konnten sie im Pumpwerk erfahren, wie das Tübinger Wasser aus dem Boden gefördert wird, wie es über das Rohrleitungssystem der Stadtwerke zu den Hausanschlüssen und Heizungsanlagen gelangt, und wie es die Becken in den Tübinger Bädern füllt, welche technischen und chemischen Anlagen dazu im Hintergrund notwendig sind und wie das Lüftungssystem in den Bädern funktioniert. Einen kleinen Ausschnitt aus dem breiten Themenfeld, das Auszubildende bei den Stadtwerken erwartet, erhielten die Schülerinnen zudem bei einem allgemeinen Vorstellungs- und Einführungsvortrag. Darin wurden die Dienstleistungen und Aufgaben der Stadtwerke vorgestellt, die mit ihren insgesamt acht Sparten die grundlegende Versorgung mit Strom, Erdgas, Wasser, Wärme, Telekommunikation sowie den Stadtverkehr, die Bäder und Parkhäuser in Tübingen organisieren.

In der Zentralwerkstatt konnten die Jugendlichen den Umgang mit dem spezifischen Werkzeug wie Blechschere und Abkantbank kennenlernen, die zur Bearbeitung mit Metall verwendet werden. Erfahren konnten sie den Umgang mit Kupferblechen, zudem erhielten sie fachliche Informationen zur Werkstoffkunde. Denn Metalle werden im elektronischen Bereich an verschiedensten Stellen eingesetzt: von Kupferschienen in Trafostationen bis hin zu den einzelnen Hausanschlüssen dienen sie vielfach als Leitmedium, bei der Gas- und Wasserversorgung und auch in Rohrleitungssystemen werden Kupferrohre eingesetzt.

Was die Schülerinnen bewogen hat, am Girls Day zu den Stadtwerken zu kommen?  Einfach mal Reinschnuppern wollten die meisten von ihnen, um sich selbst ein Bild von der praktischen Arbeit hier zu machen, ergab die anschließende Umfrage. Ob sie sich tatsächlich später für einen technischen Beruf entscheiden werden, ist für die meisten von ihnen noch offen. Begeistert hat sie der Tag bei den Stadtwerken in jedem Fall. Damit bestätigte sich für swt-Ausbildungsleiterin Susanne Koch eine Erfahrung aus den Vorjahren, dass die Auszubildenden positiv überrascht sind, wie abwechslungs- und facettenreich die Aufgaben bei den Stadtwerken sind, wenn sie erst einmal den Schritt gemacht haben, sich konkret vor Ort ein Bild zu machen.

Im technischen Bereich bieten die Stadtwerke Tübingen Berufsausbildungen für Fachangestellte für Bäderbetriebe, Elektroniker/in für Betriebstechnik, Elektroniker Energie- und Gebäudetechnik oder zum/zur Anlagentechnikerin für Sanitär- Heizungs- und Klimatechnik an. „Wir freuen uns über mehr weibliche Auszubildende. Der Girls‘ Day kann hierfür einen wichtigen Impuls setzen. Daher freuen wir uns, dass er auch 2014 wieder eine so positive Resonanz erzeugt hat, die hoffentlich die ein oder andere unserer Teilnehmerinnen dazu bewegt, sich tatsächlich bei den Stadtwerken Tübingen zu bewerben“, sagt Koch.

Der Girls` Day – Mädchen Zukunftstag wird bundesweit vom Kompetenzzentrum für Technik-Diversity-Chancengleichheit koordiniert. Teilgenommen haben in diesem Jahr, laut Koordinierungsstelle, fast  103.000 Schülerinnen aus weiterführenden Schulen. In über 9.000 Veranstaltungen haben sie demnach ihre Interessen und Talente für technische, handwerkliche, natur- und ingenieurwissenschaftliche Berufe sowie die Sparten IT- und Telekommunikation Berufe. Der Girls' Day eröffnet so einmal im Jahr erfolgreich neue Perspektiven in der Berufsorientierung junger Frauen. Der Girls' Day findet zwischenzeitlich in insgesamt 19 Ländern statt. Erstmals nahm in diesem Jahr auch Äthiopien eil. Aufgrund der Osterferien fielen zudem der Girls‘ Day und der Boys' Day – Jungen-Zukunftstag in diesem Jahr beide zusammen auf den 27. März.

Am Boys' Day können Jungen sich ihrerseits in eher mädchen- und frauenspezifischen Berufen umsehen, die meist im sozialen Umfeld angesiedelt sind von der Erziehung bis zur Pflege. Die Organisation für die lokalen Veranstaltungen ist in Tübingen bei Dagmar Schön-Luetkens angesiedelt von der „Projektstelle Berufsorientierung“ in der „Stabstelle Gleichstellung und Integration“ (Leitung: Dr. Susanne Omran).

Informationen: www.swtue.de - www.girls-day.de - www.boys-day.de

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