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Nichts für die Tonne: Verein Foodsharing gewinnt swt-Umweltpreis

Der erste Preisträger erhielt 724 Stimmen. Der Verein foodsharing e.V. sorgt dafür, dass in Tübingen weniger Lebensmittel in der Abfalltonne landen. Die Ortsgruppe Tübingen kooperiert mit acht Betrieben, darunter die Alnatura Filialen, der Marktladen oder auch die Tafel. 213 Helferinnen und Helfer organisieren als sogenannte ‚Foodsaver‘ den Tausch und die Weiterverteilung übriger gebliebener Lebensmittel. Mit dem Preisgeld will der Verein ein elektrisches Lastenfahrrad kaufen. Es soll dabei helfen, die steigenden Restemengen in der Stadt zu verteilen. Denn das Projekt wächst in der Universitätsstadt aktuell immer weiter.

„Das Projekt Foodsharing Tübingen ist ein außergewöhnliches Projekt, um Ressourcen zu schonen und wertvolle Lebensmittel weiter zu verwerten“, sagt swt-Geschäftsführer Ortwin Wiebecke. „Eine Menge an Logistik und viel Engagement stecken dahinter. Ich freue mich darüber, dass für dieses Projekt – und auch für die anderen Preisträger – so viele Menschen abgestimmt und sich mit den Projektideen beschäftigt haben.“

Mit 652 Stimmen landete das Projekt „Klimafreundliche Schule aus eigener Kraft“ des Vereins Wirtschaftsjunioren der Wilhelm-Schickard-Schule Tübingen (WSS) auf dem zweiten Platz – der bedeutet 2.500 Euro Preisgeld. Der Bronzerang – dotiert mit 2.000 Euro – ging mit 518 Stimmen an die Klassen 8 a/b der Carl-Joseph-Leiprecht-Gemeinschaftsschule Rottenburg, die ihr Projekt „Das kommt mir nicht in die (Plastik-)Tüte!“ ins Rennen geschickt hatten. 467 Stimmen brachten den Waldkindergarten Schurwaldspatzen mit ihrem Wasserprojekt „Wer kann uns das Wasser reichen?“ auf den mit 1.500 Euro dotierten vierten Platz.

Die Preisträger auf den Rängen fünf bis 10 bekommen jeweils 500 Euro: Förderverein Katholisches Kinderhaus Helene von Hügel e.V. („Kräuter Á la Helene von Hügel“ / 438 Stimmen), Freibühlschule Engstingen („FBS goes Nature“ / 387 Stimmen), NaturFreunde Berkheim e.V. („Umweltdetektive / Naturforscherwerkstatt“ / 319 Stimmen), Yirabah Gambia e.V. („Licht für Afrika – Kinder helfen Kindern“ / 273 Stimmen), Förderverein Kinderhaus Rotbad e.V. („Wir holen die Natur in den Kindergarten“ / 223 Stimmen), NATuR e.V. („Wildtierschutz“ / 58 Stimmen). 

Die ersten 20 Bewerberprojekte hatten sich – als Novum – beim diesjährigen swt-Umweltpreis einen „Early-Bird-Bonus“ von jeweils 250 Euro gesichert. Nach dem Abschluss der mehrwöchigen Qualifizierungsrunde, bei der online für alle Projekte abgestimmt werden konnte, gingen die zehn mit den meisten gesammelten Stimmen ins Finale um die Publikumspreise. Dafür wurden alle Stimmenzähler wieder auf null gestellt. Ein 38-Stunden-Voting entschied über die endgültigen Platzierungen. Jede Stimmabgabe wurde dabei per E-Mail verifiziert.

Alle 32 teilnehmenden Projekte stellen sich nun in den Kategorien „Umwelt, Klima und Natur schützen“, „Umweltbildung“ sowie „Ressourcen sparen und wiederverwerten“ der Umweltpreis-Jury und wetteifern um weitere 13.000 Euro Fördergelder. Bei der Preisverleihungsgala am 4. Dezember 2017 im Landestheater Tübingen (LTT) werden die Jury-Preisträger verkündet.

Erstmalig vergeben die swt in diesem Jahr auch einen swt-Umweltpreis für Betriebe. 19 Firmen haben sich  beworben. Über den Preisträger entscheidet die Umweltpreis-Jury. Der Sieger wird im Rahmen der Preisträgergala gekürt.

Alle Informationen zum Wettbewerb, zu den Projekten und den Betrieben unter www.swt-umweltpreis.de

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Dr. Ulrich Schermaul

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