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Neue Trassen für das Fernwärmenetz der Stadtwerke Tübingen

(Quelle: openstreetmap.org 2016)
Demnächst beginnen auf WHO die Arbeiten der Stadtwerke am Fernwärmenetz. (Bild: swt)

Das swt-Fernwärmenetz Waldhäuser Ost ist mit knapp 23 km Trassenlänge das längste und gleichzeitig nach dem Netz Galgenberg das zweitälteste Fernwärmenetz der Stadtwerke Tübingen. Deshalb beginnen die Stadtwerke Tübingen nun, dieses in die Jahre gekommene Fernwärmenetz auszubauen und zu sanieren. Dafür ist die Verlegung einer neuen Verbindungsleitung zwischen dem Berliner Ring und dem Nordring erforderlich. Unter anderem sollen neue Kunststoffmantelrohrleitungen die Stahlleitungen aus den siebziger Jahren ersetzen.

Neue Trasse steigert effizient die Transportkapazität im swt-Fernwärmenetz

Zudem ist die Kapazität der alten Leitung zwischen dem Blockheizkraftwerk (BHKW) Obere Viehweide und dem Fernheizwerk Waldhäuser Ost zu klein geworden. Die neue insgesamt 520 Meter lange Leitung verfügt über eine deutlich höhere Leistungsfähigkeit und Transportkapazität. Mit ihr kann die alte 790 Meter lange Leitung nicht nur verkürzt, sondern mit dieser Modernisierung gleichzeitig das Fernwärmenetz gestärkt werden. Damit gelingt im Fernwärmenetz WHO eine Effizienzsteigerung. Eine verbesserte Trassenführung und die optimierte Wärmedämmung der neuen Leitung reduzieren die Wärmeverluste innerhalb des Netzes deutlich und sorgen außerdem jährlich für eine CO2-Einsparung von rund 61 Tonnen CO2. Ein neues Überwachungssystem erhöht zusätzlich die Versorgungssicherheit im Fernwärmenetz WHO.

Die Arbeiten starten Anfang Juni 2016 und werden bis Ende September 2016 abgeschlossen.

Die neue Trasse beginnt auf der Richtung Innenstadt führenden Fahrspur des Berliner Ringes auf Höhe der Fußgängerüberführung zum Studentendorf. Sie führt bis zur Stelle, an der der Fichtenweg kreuzt. Im Fichtenweg schwenkt die neue Trasse auf einen Fußweg der Geschwister-Scholl-Schule und springt von dort über einen Grünstreifen in den Nordring. Dort erfolgt die Leitungsverlegung auf der stadtauswärts führenden Fahrbahn. Die Trasse endet mit der Kreuzung des Nordringes auf Höhe des Blockheizkraftwerkes Obere Viehweide.  

Die Stadtwerke versuchen, die Beeinträchtigungen für die Anwohner, die rechtzeitig über notwendige Maßnahmen informiert werden, so gering wie möglich zu halten.  So macht die Integration der neuen Leitung in den vorhandenen Leitungsbestand zeitweilige Unterbrechungen der Fernwärmeversorgung in einzelnen Netzabschnitten notwendig. Auch über diese Unterbrechungszeiträume werden die Bewohner vorab rechtzeitig informiert.

Weitere Informationen: www.swtue.de/waerme 

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