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Neue Energiepreise der Stadtwerke Tübingen ab Januar 2017

Die Beschaffungspreise für Erdgas haben sich im Laufe des Jahres nach unten entwickelt. Davon profitiert ab dem 1. Januar 2017 ein Großteil der Erdgaskunden der Stadtwerke Tübingen. Der Arbeitspreis sinkt um 10 Prozent (durchschnittlich rund 0,7 Cent / Kilowattstunde brutto). Für einen Drei-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden bedeutet das eine Ersparnis von rund 140 Euro. Eine Ausnahme bildet die Tarifstufe S, die bei Verbrauchern mit einem Bedarf von weniger als 3.269 kWh pro Jahr zur Anwendung kommt. Hier wird der Grundpreis auf 6,55 Euro brutto im Monat angehoben, das sind 78,54 Euro brutto im Jahr; der Arbeitspreis wird dafür überproportional gesenkt. Dr. Achim Kötzle, Geschäftsführer der swt, erläutert: „Wer mit Erdgas heizt, weist einen deutlich höheren Verbrauch auf und liegt nicht in der niedrigsten Tarifstufe S. Mit der Anpassung sorgen wir für eine faire Verteilung der Fixkosten über alle Tarifstufen und Kundengruppen hinweg. Im Gegenzug haben wir in der Tarifstufe S den Brutto-Arbeitspreis um rund 23 Prozent gesenkt, was sich bereits für Kunden ab einem Verbrauchswert von 2.267 Kilowattstunden pro Jahr kostenneutral auswirkt. Für alle Kunden mit einem höheren Jahresverbrauch wird es günstiger. Ich freue mich, dass in Summe 95 Prozent unserer Gaskunden von sinkenden Preisen profitieren.“

Fernwärme wird günstiger, Wasserpreis bleibt unverändert

Der Arbeitspreis in der Fernwärme wird um 16 Prozent gesenkt. Gründe hierfür sind rückläufige Erdgas- und Ölpreise, die eine Senkung der verbrauchsabhängigen Kosten mit sich bringen. Weil sich die Investitions- und Lohnkosten nur marginal nach oben veränderten, bleibt der Grundpreis fast auf Vorjahresniveau (+ 0,8 Prozent).

Die Preise für Trinkwasser können die Stadtwerke Tübingen für 2017 – und damit das zweite Jahr in Folge –  unverändert halten. 

Strompreise bleiben stabil oder steigen moderat

Die Preisanpassung bei den Stromkunden im Grundversorgungstarif TüStrom Basis sowie bei einem Teil der Sondertarife erfolgt zu Jahresbeginn 2017. In diesen Tarifen steigt der Grundpreis um 1,42 Euro brutto pro Monat, das bedeutet eine Erhöhung um 17,00 Euro brutto im Jahr.

Die Entwicklung beim Grundpreis Strom hat unter anderem mit dem weiterhin steigenden Preisniveau bei den Netzentgelten zu tun. Sie machen inzwischen im Bundesschnitt rund 25 Prozent am Strompreis von Privatkunden aus. Im Jahr entrichten die swt für jeden Kunden in Tübingen fixe Netzkosten in Höhe von knapp 108,00 Euro brutto. Mit der Anhebung des Grundpreises auf brutto 119,00 Euro jährlich verbleiben den Stadtwerken also weniger als 10,00 Euro netto, um pro Stromkunde die eigenen Fixkosten für Abrechnung, Kundenservice und sonstige Verwaltungskosten zu decken. Gerade auf diese Aspekte, Stabilität und Zuverlässigkeit des eigenen Stromnetzes, legen die swt großen Wert, erklärt Geschäftsführer Dr. Achim Kötzle: „Die sichere Stromversorgung hängt ganz zentral an einem stabilen und gepflegten Stromnetz. Stabilität und zuverlässige Wartung erwarten unsere Kunden zurecht von uns und deshalb nehmen wir diese Themen ernst.“

Sinkende Beschaffungskosten ermöglichen es den swt, den anstehenden über achtprozentigen Anstieg der EEG-Umlage abzufedern, so dass der Arbeitspreis in der Regel auf konstantem Niveau verbleibt. Mit der EEG-Umlage, die 2017 von 6,354 Cent pro Kilowattstunde auf 6,880 Cent pro Kilowattstunde ansteigt, wer-den private Stromkunden am Ausbau erneuerbarer Energien beteiligt.

Ökostromanteile im Strommix der swt erhöht

Die Anteile erneuerbarer Energien am TüStrom-Mix konnten von den swt im Vergleich zum Vorjahr erheblich angehoben werden. So weist der TüStrom-Mix 2015 einen EE-Anteil von 64,8 Prozent auf, das sind 18,3 Prozentpunkte mehr als noch im Jahr davor (2014: 46,5 Prozent). Entsprechend gelang es, die Anteile an Kernenergie und fossiler Energien wie Kohle oder Erdgas zu reduzieren. Lag deren Anteil 2015 noch bei 53,4 Prozent, weist der aktuelle TüStrom-Mix nur noch einen Anteil von 35,2 Prozent auf.

Auch beim Emissionsausstoß liegen die swt deutlich besser als der Bundesschnitt. Den 476 Gramm pro Kilowattstunde im Strommix Deutschland stehen 237 Gramm/kWh für den TüStrom-Mix gegenüber – das ist weniger als die Hälfte an Emissionen.

Ursache für die deutliche Verbesserung des Strommix 2015 ist der Ökostrombezug vieler privater Haushalte und insbesondere der Umstieg der Universität Tübingen und des Universitätsklinikums Tübingen auf den Ökostrom der Stadtwerke Tübingen.

Alle betroffenen Erdgas- und Stromkunden werden über die Tarifänderungen in den nächsten Tagen direkt von den Stadtwerken Tübingen informiert. 

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