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Netzentgelte und Beschaffungskosten verteuern Energiepreise

Die Steigerungen in den einzelnen TüStrom-Tarifen liegen zwischen 0,8 und 1,5 Cent pro Kilowattstunde. Ein Tübinger Durchschnittshaushalt mit einem Jahresverbrauch von 2.500 Kilowattstunden zahlt in der Grundversorgung rund 39 Euro mehr im Jahr.

Der Arbeitspreis bei den Erdgastarifen erhöht sich in den meisten Tarifen um 0,42 Cent pro Kilowattstunde, nachdem er zuletzt zum Jahresbeginn 2017 in vielen Tarifen gesenkt worden war. Erdgaskunden – einen Durchschnittsverbrauch von 15.000 kWh angesetzt – zahlen damit im Grundversorgungstarif rund 63 Euro mehr pro Jahr. Die Gesamtkosten liegen damit immer noch niedriger als in den vergangenen vier Jahren. Erfreulich für die Energiekunden: sowohl bei Strom als auch bei Erdgas bleiben bei fast allen Tarifen die Grundpreise stabil. Das bedeutet: Energiesparen zahlt sich aus.

„Netzbetrieb und Strombeschaffung haben sich in Deutschland leider stark verteuert“, sagt swt-Geschäftsführer Dr. Achim Kötzle. „Erfreulicherweise ist immerhin die EEG-Umlage leicht gesunken. Allerdings gleichen allein die höheren Beschaffungskosten die Einsparung bei der EEG-Umlage direkt wieder aus. Noch viel stärker haben die Netznutzungsentgelte angezogen. Der Netzbetrieb ist aufwändiger und damit teurer geworden. In die Netze – auch in unser eigenes – muss weiter investiert werden. Für eine hohe Netzstabilität und eine sichere Stromversorgung müssen Energieversorger einiges tun. Unseren Kunden bieten wir diese Sicherheit. Im Stromnetz der swt haben wir deutlich kürzere Ausfallzeiten als im Bundesdurchschnitt."

Steigende Netznutzungsentgelte im Süden

In Baden-Württemberg steigen die Netznutzungsentgelte – im Gegensatz zu anderen Regionen Deutschlands – zum Jahresbeginn 2018 sehr stark an. „Die Netzentgelte machen inzwischen rund 25 Prozent des Strompreises aus. Zusammen mit staatlichen Umlagen und Abgaben sind es sogar über 70 Prozent“ sagt Dr. Achim Kötzle.  

Ökostromanteile beim swt-Strommix überdurchschnittlich

Den hohen Anteil erneuerbarer Energien (EE) am TüStrom-Mix haben die swt auf einem stabilen Niveau gehalten. So weist der TüStrom-Mix 2016 einen EE-Anteil von 64,5 Prozent auf, was – seit vielen Jahren – über dem Bundesschnitt liegt. „Unser Strommix verursacht nicht einmal halb so viele CO2-Emissionen wie der deutschlandweite Durchschnitt. Unser Wert liegt bei 214 Gramm pro Kilowattstunde, der Bundesdurchschnitt weist 471 Gramm aus“, berichtet Kötzle: „Unser hoher Ökostromanteil ist ebenso ein Ergebnis unserer nachhaltigen Energiepolitik wie unser konsequenter Ausbau bei den Erneuerbaren Energien in den letzten Jahren. Allein in diesem Jahr haben wir Windkraftanlagen in zwei neuen Windparks in Betrieb genommen und sehen den Ausbau der Erneuerbaren auch in Zukunft als eines unserer Ziele. Bereits heute haben wir das eigentlich erst für 2020 vorgesehene Ziel erreicht, die Hälfte unseres Tübinger Strombedarfs selbst aus erneuerbaren Energien wie Sonne, Wind- und Wasserkraft zu produzieren.“

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Dr. Ulrich Schermaul

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