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Moderne Wärme im Cyber Valley: Stadtwerke Tübingen versorgen neues Produktionsgebäude von CureVac

Einträchtig nebeneinander im Technologiepark: Das BHKW Obere Viehweide der Stadtwerke Tübingen (links) und das neue Produktionsgebäude von CureVac (rechts). (Foto: swt/Schermaul)

Bereits seit Jahren versorgen die Stadtwerke CureVac mit Fernwärme. So ist es auch für das neue, derzeit im Bau befindliche und rund 8.800 Quadratmeter große Produktionsgebäude vorgesehen, in dem das Unternehmen künftig mRNA-basierte Wirkstoffe in industriellem Maßstab herstellen wird. Ein einfacher Fernwärmeanschluss reicht hierfür allerdings nicht aus. Deshalb bauen die swt zusätzlich zum Netzanschluss eine Dampferzeugungsanlage, um die Produktion sowie auch die Raumluftbefeuchtungsanlagen zu versorgen. Zwei Dampfkessel produzieren jeweils bis zu zwei Tonnen Dampf pro Stunde bei acht bar Überdruck und mit einer Temperatur von 170 Grad. Während CureVac die Dampfverteilung innerhalb des Gebäudes übernimmt, kümmern sich die Stadtwerke im Rahmen eines Contractingmodells um die komplette Dampferzeugung sowie die Anlagenperipherie.  

Dr. Florian von der Mülbe, Mitgründer und Produktionsvorstand von CureVac sowie Geschäftsführer der CureVac Real Estate GmbH, die das neue Gebäude betreibt, sagt: „Die klimafreundliche Wärmeversorgung unserer neuen industriellen Produktionsstätte durch die Stadtwerke Tübingen kombiniert eine hochmoderne Produktionsanlage mit einer nachhaltigen Energieversorgung und schafft somit einen deutlichen ökologischen Mehrwert. Für ein global agierendes, aber in Tübingen beheimatetes und verwurzeltes Unternehmen wie das unsere, ist es von großer Bedeutung, starke lokale Partner wie die kommunalen Stadtwerke an unserer Seite zu haben. Wir freuen uns, die langjährige Partnerschaft beider Firmen mit diesem Projekt, das sowohl auf eine zukunftsfähige und nachhaltige Energieversorgung als auch die Zukunftsfähigkeit von CureVac ausgerichtet ist, fortführen zu dürfen.“

Ortwin Wiebecke, Geschäftsführer der Stadtwerke Tübingen, sagt: „Ein Schlüssel, um die herausfordernden Tübinger Klimaziele zu erreichen, liegt in der Umstellung der Wirtschaft und Industrie auf klimafreundliche Energien. Wenn sich ein Unternehmen wie CureVac für die moderne und zukunftsfähige Fernwärme der Stadtwerke entscheidet, hat das doppeltes Gewicht: es stärkt den Standort Tübingen und verringert langfristig CO2-Emissionen, wenn perspektivisch immer mehr erneuerbare Energien in der Fernwärme der swt stecken. Wir freuen uns über das Vertrauen unseres langjährigen Geschäftspartners CureVac bei diesem besonderen Bauprojekt.“

Lokale Zusammenarbeit stärkt Tübinger Wirtschaftsstandort

Die Zusammenarbeit der beiden Tübinger Unternehmen offenbart die Möglichkeiten am Technologiestandort Cyber Valley für eine zukunftsfähige Energieversorgung im Einklang mit den Klimazielen der Universitätsstadt. Im Wärmesektor treffen bei der Fernwärme Ökologie und Ökonomie zusammen. Mehrere Wirtschafts- und Industrieunternehmen haben sich zuletzt für einen Anschluss an das Fernwärmenetz entschlossen. Neben der hohen Zuverlässigkeit spielt auch die im Vergleich mit fossil betriebenen Heizzentralen wesentlich geringere CO2-Bilanz der Fernwärme eine Rolle bei dem Streben der Unternehmen nach mehr Nachhaltigkeit ihrer Energieversorgung. Gleichzeitig mit dem Ausbau des Fernwärmenetzes arbeiten die Stadtwerke Tübingen daran, die Wärme bis zum Jahr 2030 mit bis zu 70 Prozent Anteil aus erneuerbaren Energien zu erzeugen.

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Über die CureVac AG:

CureVac ist ein globales biopharmazeutisches Unternehmen auf dem Gebiet der mRNA-Technologie (Boten-RNA, von engl. messenger RNA) mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in der Entwicklung und Optimierung dieses vielseitigen biologischen Moleküls für medizinische Zwecke. Das Prinzip von CureVacs proprietärer Technologie basiert auf der Nutzung von chemisch nicht modifizierter mRNA als Datenträger, um den menschlichen Körper zur Produktion der entsprechend kodierten Proteine anzuleiten, mit welchen eine Vielzahl von Erkrankungen bekämpft werden können. Auf der Grundlage seiner firmeneigenen Technologie hat das Unternehmen eine umfangreiche klinische Pipeline in den Bereichen der prophylaktischen Impfstoffe, Krebstherapien, Antikörpertherapien und zur Behandlung seltener Krankheiten aufgebaut. CureVac ist seit August 2020 an der New Yorker Börse Nasdaq notiert. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Tübingen, Deutschland, und beschäftigt mehr als 500 Mitarbeiter an den Standorten Tübingen, Frankfurt und Boston, USA.

Über die Stadtwerke Tübingen GmbH:

Die Stadtwerke Tübingen (swt) sind ein kommunales Energie- und Versorgungsunternehmen für Tübingen und die Region mit bundesweitem Vertrieb von Strom und Erdgas. Bis heute sind die swt mit ihren 530 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu 100 Prozent in kommunaler Hand. Als Experte für Strom, Erdgas, Fernwärme, Wasser, Telekommunikation, Bäder, Parkhäuser und Stadtbus sorgen die swt für wesentliche Infrastrukturleistungen. Die swt stehen für eine ökologische und innovative Versorgung mit starkem Fokus auf dem Ausbau der dezentralen und regenerativen Stromerzeugung. Der jährliche Gesamtumsatz liegt bei über 200 Millionen Euro.

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Pressekontakte

CureVac AG
Thorsten Schüller
Vice President Communications
Friedrich-Miescher-Straße 15
72076 Tübingen
Tel. 07071 9883-1577
thorsten.schueller(at)curevac.com

Stadtwerke Tübingen GmbH

Dr. Ulrich Schermaul
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Eisenhutstraße 6
72072 Tübingen
Tel. 07071 157-2997
ulrich.schermaul(at)swtue.de

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