Gasnotruf: 07071 157-112Störungsdienst: 07071 157-111

Stadtwerke Tübingen
Eisenhutstraße 6, 72072 Tübingen
Tel. 07071 157-300
info@swtue.de

TüBus
Tel. 07071 157-157
tuebus@swtue.de

Öffnungszeiten Kundenservice:
Montag - Freitag 8.00 - 18.00 Uhr

Anfahrt
Mit dem Bus, Linien 4, 7, 13, Haltestelle "Stadtwerke"
Mit dem Auto oder dem Fahrrad

Sie sind hier: Startseite » Unternehmen » Presse » Pressemitteilungen » Land der Ideen: Stadtwerke sind Partner beim Projekt SW-Agent

Land der Ideen: Stadtwerke sind Partner beim Projekt SW-Agent

Er hat mitgewirkt: Malcolm Yadack, seit 2010 bei den Stadtwerken tätig, bearbeitet er im Rahmen seiner Promotion an der Universität Hohenheim das Projekt SW-Agent wissenschaftlich. Foto: Land der Ideen

Die Auszeichnung fand im Rahmen des Teilprojekts „Innovationen querfeldein“ statt. Dieses legt seinen Fokus speziell auf Projekte im ländlichen Raum. Bei der Preisverleihung in Berlin wurden die Stadtwerke Tübingen (swt) durch ihren Geschäftsführer Energiewirtschaft, Dr. Achim Kötzle, und Malcolm Yadack, von der Abteilung Beschaffung und Statistik (siehe Foto) vertreten. Yadack hat das Projekt zusammen mit Markus Graebig von der TU Berlin im Rahmen seiner Promotion wissenschaftlich bearbeitet. Was ist die Innovation an dem neu entwickelten Programm? „Ein Ziel von SW-Agent ist es, Stadtwerken Werkzeuge anzubieten, mit denen sie mögliche Szenarien im Rahmen der Energiewende zuvor per Simulation durchspielen, durchrechnen und Chancen und Risiken erst-mals auf einer für ihr Tagesgeschäft vergleichbaren Datenbasis auswerten können“, erklärt Yadack.

Seit 2010 arbeitet Yadack als Analyst für Energiemärkte in der Abteilung Beschaffung und Statistik (BS) bei den Stadtwerken Tübingen. Seit 2013 promoviert er berufsbegleitend an der Universität Hohenheim im Rahmen dieses Forschungsprojekts. Die internen Abläufe eines Energieversorgers  und die neuen Herausforderungen, denen sich Stadtwerke angesichts der Energiewende heute gegenübergestellt sehen, sind ihm daher aus seiner eigenen Arbeitspraxis vertraut. Was für eine treibende Kraft Stadtwerke bei der Energiewende durch ihre Regionalität und ihren direkten Kundenbezug haben, welche Chancen sie zur Einbindung der Bürgerinnen und Bürger nutzen können, auch das zeigt SW-Agent in seinem Programm. 

„Wir freuen uns, dass wir das Projekt SW-Agent als Partner begleiten und unterstützen dürfen. Die Auszeichnung für dieses Forschungsprojekt der Universitäten Hohenheim und der TU Berlin unterstreicht einmal mehr die Innovationskraft, die wir als 100% kommunales Stadtwerk für die  Energiewende haben. Diese wollen wir auch künftig zum Wohle von Umwelt- und Klimaschutz und für unsere Kunden in Tübingen und bundesweit mit Engagement und Weitblick einbringen“, so Dr. Achim Kötzle, Geschäftsführer Energiewirtschaft der Stadtwerke Tübingen (swt).

Die Stadtwerke Tübingen waren Kooperationspartner im Rahmen des Projekts SW-Agent, einem gemeinsamen Forschungsprojekt der TU Berlin und der Universität Hohenheim. Sie wurden von den beiden Forschern, Markus Graebig (TU Berlin) und Malcolm Yadack (Universität Hohenheim) als Referenzstadtwerk für ihre Analyse herangezogen. Betreut wird das Forschungsprojekt von Professor Georg Erdmann (TU Berlin) und Prof. Andreas Pyka (Uni Hohenheim). Mit Kundenbefragungen und  computergestützter Datenauswertung entwickelten Graebig und Yadack ein Simulationswerkzeug, mit dem Stadtwerke neue Geschäftsmodelle unter verschiedenen Rahmenbedingungen testen und auswerten können.

„Seit der Liberalisierung des Energiemarktes haben sich die Geschäftsbedingungen für Stadtwerke stark verändert. Im Zeichen der Energiewende geht es heute stärker denn je darum, sich vom klassischen Energieversorger weiterzuentwickeln und sich verstärkt als Energiemanager und vor allem als Dienstleister für die Kunden zu positionieren. In vielerlei Hinsicht befinden wir uns daher heute technisch und inhaltlich an einem Wendepunkt in der Energieversorgung“, so Kötzle. Durch die Simulation lassen sich die verschiedenen Parameter sowohl aus der Perspektive der unternehmerischen wie der politischen Seite durchspielen und analysieren. So lassen sich Fragen, wie Stadtwerke zum Gelingen der Energiewende auf kommunaler Ebene beitragen können, wie sich konkrete Maßnahmen umsetzen lassen und wie die dafür erforderliche Akzeptanz in der Öffentlichkeit und bei Entscheidern geschaffen werden kann, vorab beantworten. Energiemanagement und Energieeffizienz spielen dabei eine wesentliche Rolle.

Informationen: www.sw-agent.dewww.land-der-ideen.dewww.swtue.de/aktuell

Zurück