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Kostbares Nass: Stadtwerke Tübingen geben neue Wasser- und Bäderpreise für 2019 bekannt

Das Uhlandbad in Tübingen. (Foto: swt/Marquardt)

Das Tübinger Trinkwasser ist Mischwasser, das zu 80 Prozent aus Bodenseewasser und zu 20 Prozent aus Eigenwasser des Neckartals besteht. Der Vorlieferant Bodensee-Wasserversorgung erhöht die Bezugspreise ab Januar. Zeitgleich steigt das Wasserentnahmeentgelt, dessen Höhe die Landesregierung festsetzt, von 8,1 Cent pro Kubikmeter Wasser auf 10 Cent pro Kubikmeter. Die Erhöhungen dieser externen Kostenfaktoren machen eine Anhebung des Grundpreises beim Trinkwasser ab dem 1. Januar 2019 notwendig. Die Verbrauchspreise hingegen halten die swt stabil. Für ein modernes und leistungsstarkes Trinkwassernetz mit hoher Versorgungssicherheit und ausgezeichneter Trinkwasserqualität investieren die swt laufend in die Erneuerung und den Ausbau des Wassernetzes. Erst im vergangenen Jahr hatten die swt in der Wilhelmstraße mit einer neuen größeren Wassertransportleitung auf zwei Kilometern Länge eine der Hauptachsen des Wassernetzes modernisiert.

Zwei Beispiele: Für einen typischen Tübinger Zwei-Personen-Haushalt mit 90 Kubikmeter Jahresverbrauch, wohnhaft in einem Drei-Familien-Haus, erhöhen sich die monatlichen Wasserkosten um 47 Cent auf 19,32 Euro pro Monat. Das entspricht einer Steigerung von 2,48 Prozent. Um 3,98 Prozent erhöhen sich die Kosten für einen Vier-Personen-Haushalt mit 150 Kubikmetern Jahresverbrauch in einem Einfamilienhaus. Auf das gesamte Jahr gerechnet erhöhen sich die Wasserkosten um 16,80 Euro.

Bäderpreise erhöhen sich

Jährlich rund 600.000 Besucher zählen die Tübinger Bäder. Sie sind damit gut ausgelastet und erfreuen sich einer überregionalen Beliebtheit. Die Bädersparte weist dennoch jährlich ein Defizit (2017: 2,9 Mio. Euro) auf. Um vor dem Hintergrund des wachsenden Reparatur- und Sanierungsbedarfs das Defizit nicht weiter ansteigen zu lassen, hat der Aufsichtsrat der Stadtwerke Tübingen eine Erhöhung der Bäder-Eintrittspreise um durchschnittlich 4,3 Prozent beschlossen.

Der Einzeleintritt steigt von 4,10 Euro auf 4,30 Euro. Die Zehnerkarte kostet nun 37 Euro anstatt 35 Euro. Um einen Euro erhöht sich der einzelne Eintrittspreis in die Sauna. Die große Familienkarte für das Freibad (2 Erwachsene und bis zu 2 Kinder) verteuert sich von 9,90 Euro auf 10,20 Euro. Die kleine Familienkarte (1 Erwachsene/r und bis zu 2 Kinder) kostet 7,10 Euro (bislang 6,70 Euro). Für jedes weitere Kind wird 1,80 Euro (bislang 1,70 Euro) verlangt. Eine Saisonkarte für das Freibad (Einzelkarte) kostet nun 84 Euro (bislang 80 Euro). Die Familien-Saisonkarte ist für 154 Euro zu haben (bisher 149 Euro). Wer alle Tübinger Bäder ganzjährig nutzen möchte, bezahlt ab 2019 nun 237 Euro (statt 231 Euro). Um sechs Euro auf 294 Euro verteuert sich der Preis für eine Familien-Jahreskarte für alle Bäder. Die Preise der ermäßigten Eintrittskarten steigen in allen Kategorien entsprechend. Unverändert bleibt der Sondertarif für Inhaber von Kinderbonuskarten (Saisonkarte Freibad sowie Jahreskarte für alle Bäder).

Parkhäuser:  Tarife bleiben stabil / Sanierung im Plan / Übernahme Neckar-Parkhaus

Ihre Tarife der swt-Parkhäuser Metropol, König, Neckar-Parkhaus, Französisches Viertel und Loretto können die Stadtwerke Tübingen für 2019 stabil halten. Der Tübinger Gemeinderat entschied jüngst im November, dass die swt das Neckar-Parkhaus als Eigentümer übernehmen. Die Universitätsstadt Tübingen verkauft den swt das Parkhaus für rund 3,5 Millionen Euro und legt das Grundstück als Sacheinlage in die Kapitalrücklage der swt ein.

Die Sanierung des Parkhauses Altstadt-Mitte kommt gut voran. Die Arbeiten liegen im Plan. Bereits fast fertig sind die beiden oberen Parkdecks. Hier stehen bereits Entscheidungen über die zukünftige Farbgebung an. Im Oktober hatte der Gemeinderat entschieden, dass auf den obersten beiden Halbebenen breitere Parkbuchten mit einer Mindestbreite von 2,50 Metern eingerichtet werden, um auch breiter dimensionierten Fahrzeugen Parkmöglichkeiten zu bieten.

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Dr. Ulrich Schermaul

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