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Fernwärme spart CO2 und stößt auf rege Nachfrage - Etliche Hausanschlüsse rund um die Hafengasse neu am Netz

Boris Palmer, Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke Tübingen und Tübingens Oberbürgermeister; Holger Hahn, Projektleiter der Stadtwerke Tübingen; Ortwin Wiebecke, Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Tübingen (v.l.n.r.)

„Bürgerbeteiligung und kommunale Stadtwerke – das sind zwei wesentliche Faktoren, damit die Energiewende gelingen kann. Der Ausbau der Fernwärmeleitung in der Hafengasse zeigt an zentraler Stelle in der Tübinger Innenstadt, wie jeder Bürger an der Leitungstrasse mit seiner Entscheidung für einen Anschluss ans Fernwärmenetz den Klimaschutz selbst mitgestalten kann. Im Vergleich zur bisherigen Versorgung bringt die Umstellung auf umweltschonend erzeugte Fernwärme in der Hafengasse eine deutliche CO2-Einsparung von 127 t pro Jahr – ein erfreuliches Ergebnis“, so Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer.

Ans neue Fernwärmenetz angeschlossen werden konnten bislang die Mensa Prinz Karl (Hafengasse 6) des Studentenwerks Hohenheim-Tübingen, die Alte Stadtpost (Neue Straße 7), die gegenüberliegende Boutique Renate Bürkle (Neue Straße 12), Spielwaren Dauth (Hafengasse 3-5), die Trapp’sche Apotheke (Neue Straße 5), die Filiale New Yorker (Neue Straße 1-3) und einige Haushalte.

Seit Ende Mai bauen die Stadtwerke an der Fernwärmeleitung im Bereich der Hafengasse. Insgesamt werden dort 120 Meter Leitung verlegt. Dies ist eine zusätzliche Leitungslänge von rund 40 Metern mehr als ursprünglich von den Planern vorgesehen.

Die Stadtwerke nutzen damit eine von der Stadt durchgeführte Baumaßnahme zur Oberflächenerneuerung, die sich nicht nur auf das ursprünglich von den swt geplante Teilstück zwischen der Pfleghofstraße und Prinz Karl, sondern auf die gesamte Hafengasse erstreckt. Damit verlängern sie die geplante Fernwärmeleitung bis zur Einmündung „Lange Gasse“ (Ecke Wilhelmstift).  Die Arbeiten an der neuen Fernwärmeleitung liegen im Plan und werden voraussichtlich Ende dieser Woche abgeschlossen.

Die erforderliche Wärme entsteht bei der Stromerzeugung im Kraftwerk der Stadtwerke Tübingen in der Brunnenstraße unter Nutzung der so genannten „Kraft-Wärme-Kopplung“. Dabei wird die bei der Stromerzeugung entstehende Wärme nicht wie bei den meisten Großkraftwerken ungenutzt in die Atmosphäre abgegeben, sondern für Heizzwecke sinnvoll verwendet. „Das ist ökologisch sinnvoll und zudem ausgesprochen nutzerfreundlich“ findet Ortwin Wiebecke und möchte daher mit seinen Stadtwerken die Strom- und Wärmeproduktion vor Ort in den nächsten Jahren weiter ausbauen.

 

Daten und Fakten zur Baumaßnahme in der Hafengasse:

Leistung durch Zubau der Fernwärmeleitung: 625 kW

Verlegte Leitung: 120 m Länge

Abnahmemenge durch die neue Fernwärmeleitung (Hafengasse): rund 778.000 kWh/a.

Beginn der Baumaßnahme: Ende Mai 2011

Ende der Leitungsverlegung durch die swt: Ende Juli 2011

 

Informationen: www.swtue.de/waerme 

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