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Sylvia Sanfilippo, Kantinenchefin der Stadtwerke

Frau Sanfilippo, wie kommt die Kantine bei der Belegschaft an?

Sehr gut! Etwa 450 Beschäftigte der Stadtwerke und der SüdWestStrom essen jeden Tag hier. Wir haben auch externe Gäste wie die Eingliederungshilfe aus dem Französischen Viertel. Unser Angebot ist vielfältig und günstig. Vor drei Jahren wurde die Kantine modernisiert, mit großen Kühltheken, hellem Ambiente. Jetzt haben wir auch eine Terrasse bekommen – ein richtiges Wohlfühleck.

Wie bekommen Sie alle satt?

Ab 6.30 Uhr gibt es belegte Weckle, ab 9 Uhr ein warmes Vesper. Außerdem frisches Müsli mit Joghurt und Obst. Zu Mittag richten wir ein Salatbuffet, dazu verschiedene warme Häppchen. Und es stehen zwei warme Gerichte zur Auswahl, ein vegetarisches und eines mit Fleisch. Zweimal die Woche kochen wir selbst. Doch unsere Küche ist nicht so groß, daher werden die anderen Essen von U.D.O., dem Klinik-Caterer, geliefert. Getränke und Snacks gibt es rund um die Uhr. Zusätzlich übernehmen wir die Verpflegung für Veranstaltungen im Haus oder für Gäste der Geschäftsführung und sind bei Events eingespannt.

Was ist für die Mitarbeiter unentbehrlich?

Der Kaffee! Den loben alle. Wir haben vier Profi-Automaten in den Bürogebäuden und verwenden GEPA Kaffee, die Tasse zu 30 Cent. Pro Woche füllen wir allein mehr als 200 Liter Milch auf. Die erste Aufgabe der Frühschicht ist es sicherzustellen, dass die Kaffeemaschinen laufen.

Was essen die "Stadtwerkler" am liebsten?

Die schwäbischen Klassiker: Linsen mit Saiten und Kässpätzle. Da sind die Schlangen am längsten. Vor allem bei den Männern ist Fleisch beliebt.

Wie viele Butterbrezeln schmieren Sie am Tag?

Etwa 70 nur für die Theke. Die für Veranstaltungen und Besprechungen lassen wir liefern. Ohne Butterbrezel geht’s nicht.

Obst oder Eiskiste? Wie sieht es mit gesunden Angeboten aus?

Obst wird viel genommen. Die Leute essen bewusster als früher. Die Stadtwerke organisieren regelmäßig „Gesundheitstage“, dann gibt es viel Gemüse und Fisch, und wir verteilen gesunde Extras wie Smoothies oder Nussriegel. Seit dem Frühjahr arbeiten wir mit einer Schülerfirma zusammen, die geschnippeltes Obst in Gläsern liefert – eine tolle Idee!

Wie organisieren sie alles?

Ohne mein eingespieltes Team würde es nicht funktionieren. Sechs Kolleginnen arbeiten in der Frühschicht, mittags kommen Aushilfen dazu. Die Zuständigkeit wechselt: Weckle belegen, Mittagessen machen, die Kaffeemaschinen versorgen, Spüldienst – da kommt jede mal dran. Das Meiste wird frisch geliefert und zubereitet, doch es sind auch genug Vorräte da, um nach Bedarf süße Stückle dazu zu backen. Beim Mittagessen verzichten wir auf Vorbestellungen – die haben sich nicht bewährt. Die Mengen richtig abzuschätzen, ist eine Herausforderung! Den Vesperplan und die Mittagsmenüs veröffentlichen wir im Intranet. Die ganze Verwaltung – Einkäufe, Bestellungen, Dienstpläne – ist nicht ohne!

Was schätzen sie an ihrem Job?

Die Kantine ist der Treffpunkt für alle, ein kommunikativer Ort mit guter Stimmung, das gefällt mir. Ich kann meine Ideen umsetzen und lass mir gern mal etwas Besonderes einfallen – und die Kolleginnen ziehen mit. Das schönste Kompliment ist, wenn es schmeckt und alles weggeht!

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