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Irene Graf, Vertrieblerin

Frau Graf, wieso braucht man immer wieder neue Strom und Erdgastarife?

Die Stadtwerke Tübingen versorgen Zielgruppen mit unterschiedlichen Bedürfnissen. Ein Tarif muss zum Kunden und zu seinem Verbrauchsverhalten passen. Allein beim Strom bieten wir derzeit 15 verschiedene Tarife an. Ganz aktuell ist unser Ökostromtarif für Ladestationen von E-Autos. Seit Mai ist ein neuer, attraktiver Online-Tarif auf dem Markt, der sehr gut läuft. Wenn Kunden einen neuen Tarif annehmen, ist das ein schönes Gefühl!

Wie viel Arbeit steckt in einem Tarif?

Da hängt vieles dran: von der Entscheidung, welches Produkt eingeführt wird, über die Kalkulation bis zum fertigen Vertragsentwurf. Wir müssen die neuesten rechtlichen Bestimmungen berücksichtigen, Preisgarantie und Laufzeiten festlegen und mit unseren Juristen die allgemeinen Geschäftsbedingungen erarbeiten. Das Kleingedruckte, das jeder Kunde mit seinem Vertrag bekommt, stammt von mir.

Ist das nicht recht trocken, sich mit solchen Texten zu befassen?

Ich finde das gar nicht! Ich bin damit ja nah am Verbraucher – und halte es für sehr wichtig, seine Rechte zu kennen. Auch wenn ich privat Verträge abschließe, achte ich heute viel besser auf die AGB.

Sie bringen die swt auf Vergleichsportalen ins Rennen. Warum ist das wichtig?

Etwa die Hälfte unserer Stromkunden kommt nicht aus der Region. Immer mehr finden uns übers Internet. Und im Online-Bereich ist die Wechselbereitschaft hoch. Daher ist es ganz entscheidend, auf Vergleichsportalen wie Verivox oder Check24 aufzutauchen. Es ist mein Job, die Unterlagen dafür zusammenzustellen. Wie wir im Ranking dastehen, hängt von vielen Faktoren ab. Doch wir sind zufrieden. Dass wir kein Discount-Anbieter sind, ist auch unseren Kunden klar, die unsere Seriosität und unseren guten Service schätzen. Wir behandeln jeden Kunden gleich – auch hinter unseren Online-Angeboten stecken echte Mitarbeiter, keine Callcenter mit langen Warteschleifen.

Warum das Fußballtor?

Das Motiv passt zu einer Aktion, die ich betreue: Mit „Kunstrasenfreu(n)de“ unterstützen die Stadtwerke die TSG Tübingen, der rund 40.000 Euro für ihren neuen Kunstrasen fehlen. Jeder neue Strom- oder Erdgaskunde, der über diese Aktion zu uns wechselt, löst eine Spende von 50 Euro aus. Den Neukundenbonus gibt’s obendrein. Für Stromkunden, die auf Ökostrom umsteigen, spenden wir 20 Euro. Wir werben gerade auf verschiedenen Kanälen dafür. Übrigens: Wenn wir Leute anschreiben, geht es immer um ein kostenloses, unverbindliches Angebot. Wir möchten niemanden überrumpeln oder unter Druck setzen.

Was ist Ihre nächste große "Baustelle"?

Die Preisanpassungen zum Jahresende. Mitte Oktober wird die Höhe der EEG- und anderer Umlagen bekannt gegeben. Dann überlegen wir, wie es weitergeht: Welche betriebswirtschaftlichen Folgen ergeben sich? Wie müssen wir Preise verändern? Wie halten wir unsere Kunden? Das ist eine große Aufgabe mit kleinem Zeitfenster, denn im November müssen alle Kunden informiert sein.

Wie sehen Sie Ihre Zukunft bei den swt?

Absolut positiv! Mir gefallen meine Aufgaben, die Spielraum für eigene Ideen lassen. Es ist spannend, dass wir im Vertrieb ständig mit neuen Herausforderungen konfrontiert werden. Und die familiäre Atmosphäre in unserem Team mag ich sehr. Ich kann mir schon vorstellen, bis zur Rente zu bleiben! (lacht)

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