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Fritz Schreiner, TüBus-Haltestellendienst

Fahrgäste wollen gut informiert sein. Alle TüBus-Haltestellen in Schuss zu halten und sie mit aktuellen Infos und Fahrplänen auszustatten, ist ein ganz schöner Aufwand! Stadtwerke-Mitarbeiter Fritz Schreiner erzählt.

Herr Schreiner, was machen Sie bei den swt?

Ich arbeite für die Abteilung Gebäudemanagement und halte Stadtwerke-Anlagen im ganzen Stadtgebiet instand. Ich reinige Maschinen, mähe Rasen, schneide Hecken. Außerdem übernehme ich den Haltestellendienst für den Stadtverkehr. Ich bin immer unterwegs.

Was gibt es an den Haltestellen alles zu tun?

Wir haben 376 Bushaltestellen im Stadtgebiet. Das Netz ist sehr dicht. An jeder einzelnen hängen Fahrpläne, der Liniennetzplan, Infos zu Umleitungen Wir richten auch die Ersatzhaltestellen ein – das machen wir zu zweit, denn die sind höllisch schwer.

Kriegt man das immer zeitnah und aktuell hin?

Manches lässt sich längerfristig planen, wie Umleitungen, die ja oft sehr aufwändig sind. Die Sperrung der Hechinger Straße im Sommer 2016 wirkte sich zum Beispiel auf mehr als 30 Haltestellen aus. Und wenn sich die Bauarbeiten verzögern, muss alles wieder aktualisiert werden. Die Kollegen aus der Verkehrsabteilung planen die Aufträge und informieren zwischendurch spontan, wenn etwa ein verbeultes Schild gewechselt werden soll oder Dringendes anliegt. Wir haben schon Umleitungen für nur drei Stunden ausgehängt. Aktuell zu sein, ist das A und O.

Wo kann man Sie besonders häufig antreffen?

Am Innenstadtring. Die Haltestellen Neckarbrücke, Wilhelmstraße, Nonnenhaus, wo viele Linien fahren, und viele Aushänge in einem Kasten sind, da muss man gut aufpassen, dass nichts durcheinander geht...

Wie schaffen Sie den großen Fahrplanwechsel im Dezember?

Das schaff ich nicht allein! Da ist einen Samstag lang die gesamte Verkehrsabteilung in mehreren Teams unterwegs.

Was ist den Fahrgästen wichtig?

Die Pünktlichkeit der Busse. Dafür sind andere zuständig. Aber bevor das Bruddeln losgeht: Auch wer seinen Fahrplan im Kopf hat sollte unbedingt hinschauen, sobald gelbe Ausdrucke im Kasten hängen! Dann hat sich etwas geändert. Manche sind erstmal verunsichert oder verärgert, wenn es Einschränkungen gibt, aber zeigen Verständnis, wenn man sie klar informiert.

Wie ist das mit Vandalismus an den Haltestellen?

Schmierereien kommen leider oft vor, dann übergebe ich an unsere Maler-Kollegen. Lästig sind die kleinen Aufkleber, die zu Hunderten vor allem im Bereich Neckarbrücke geklebt werden. Immer wieder tausche ich kaputte Infokästen, biege Schilder gerade. Es kam auch schon vor, dass eine Haltestelle angezündet wurde – sowas ist aber selten. Die Wartehäuschen selbst gehören nicht den swt: Die stellt die Werbefirma Ströer der Stadt Tübingen.

Fahren Sie selbst Bus?

Ich nutze ein Jobticket und fahre regelmäßig Bus, daher kenne ich auch die Perspektive des Fahrgastes. Auf den Fahrplan schauen muss ich aber nicht!