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Bettina Vetter, Team Personalentwicklung

2013 erhielten die Stadtwerken Tübingen erstmals für ihre familienfreundliche Personalpolitik das Zertifikat „berufundfamilie“. Seitdem sind wichtige Meilensteine geschafft. 2016 wurde die Auszeichnung erneut bestätigt und in Berlin feierlich verliehen. Bettina Vetter setzt sich im Team Personalentwicklung für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein.

Frau Vetter, warum ist Familienfreundlichkeit für ein Unternehmen wichtig?

Vielen qualifizierten Müttern und Vätern ist sie heute mindestens so wichtig wie das Gehalt. Wer gute Fachkräfte gewinnen und binden möchte, wird so als Arbeitgeber attraktiver. Zudem sind die Stadtwerke ja nachhaltig aufgestellt ‒ das beinhaltet auch gesellschaftliche Verantwortung.

Wozu dient die Auditierung „berufundfamilie“?

Sie bringt System in die Maßnahmen und schafft einen verlässlichen Rahmen für unsere Personalpolitik. Sie stößt Verbesserungen an und legt Ziele fest. Experten stehen uns zur Seite und begleiten den Prozess.

Wie unterstützen die swt ihre Beschäftigten konkret?

Am wichtigsten ist sicher die Arbeitszeit. Wir haben die Bedingungen dafür geschaffen, dass sich jeder in seiner persönlichen Situation optimal entfalten kann: Teilzeitmodelle, Gleitzeit, Zeitkonten, flexible Urlaubsregelungen, zunehmend auch alternierende Telearbeit. In Notsituationen helfen wir schnell und unbürokratisch, etwa mit Sonderurlaub. Dabei gehört zu den Familienaufgaben ja nicht nur die Kindererziehung; in anderen Lebensphasen geht es um die Pflege von Angehörigen. Auch da unterstützen wir gern oder vermitteln nützliche Kontakte.

Was erwarten Sie von den Arbeitnehmern?

Wer in der Familie Verantwortung übernimmt, macht das auch im Job. Es ist ein Zusammenspiel, ein Geben und Nehmen. Wir fördern eine offene Teamkultur und erwarten von jedem, dass er sich einbringt und auch etwas zurückgibt, wenn das im Team notwendig wird. Auch Weiterbildung, Sport- und Gesundheitsangebote sind für den Zusammenhalt und eine positive Unternehmenskultur wichtig.

Spüren Sie denn Erfolge?

Wir erleben die Mitarbeiter tatsächlich als motivierter und leistungsbereiter. Sie nehmen die Angebote gern in Anspruch. Zum Beispiel kehren junge Eltern häufiger und früher aus der Elternzeit zurück.

Was ist als nächstes zu tun?

Wir werden diese sozialen Aspekte noch stärker im Unternehmensalltag verankern. Etwa was Karrierechancen angeht: Wer Familienaufgaben wahrnimmt, soll sich ohne Nachteile beruflich entwickeln können. Ein Instrument hierfür ist zum Beispiel ein Programm zur Pflegezeit eine eigene Kinderbetreuung für bestimmte Ferienwochen.