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TüBus-Fahrer Kuzey Harmandali

Kuzey Harmandali, stammt aus der Türkei und ist seit über 20 Jahren Busfahrer. 2011 kam er zur swt-Tochter TüBus.

Wie viele Gäste sind heute mitgefahren?

Bei sieben Fahrten insgesamt fast 600. Wie in einem Jumbo!

Wie sieht Ihr Tagesablauf aus?

Morgens hole ich in der Leitstelle den Dienstplan, die Busschlüssel und Infos über Umleitungen. Ich fahre auf verschiedenen Linien. Nach der Schicht übergebe ich am Bahnhof den Bus. Ich arbeite Teilschicht: morgens vier und nachmittags fünf Stunden, dazwischen eine längere Pause. Am Wochenende habe ich frei und Zeit für meine Familie.

Wie gefällt Ihnen Ihr Beruf?

Ich bin sehr zufrieden. Es ist ein tolles Gefühl, so eine Riesenkiste zu beherrschen! Die TüBus investiert viel in gute Ausstattung und ist topp organisiert. Der Job ist verantwortungsvoll, manchmal aber sehr anstrengend.

Wie ist der Kontakt mit den Fahrgästen?

Ganz ehrlich: mal so, mal so. Es gibt viele sehr nette Fahrgäste, besonders die Studenten. Aber viele behandeln uns Fahrer auch wie Luft oder nehmen uns gar nicht wahr.

Schaffen Sie es, stets freundlich zu sein?

Leider nein – obwohl ich ein positiver Mensch bin. Was mich zum Beispiel ärgert: Wenn ich auf jemanden warte und der sagt nicht mal danke, wenn er einsteigt. Und an der nächsten Haltestelle warten wieder Leute. Wenn ich dann genervt bin, bekommt es vielleicht jemand ab, der nichts dafür kann.

Was macht Ihnen richtig Stress?

Der Verkehr! Die Fahrräder sind gefährlich, man muss ständig total aufpassen! Und Falschparker: Um manche Ecken kommen wir kaum rum. Meist sind die Busse voll und viele wissen nicht, dass die hintere, automatische Tür nur schließt, wenn der gelb markierte Abstand eingehalten wird. Da verliert man bei jedem Halt aufs Neue Zeit und die Verspätung wird immer schlimmer.

Was wünschen Sie sich von den Kunden?

Mehr Rücksicht, es sitzen ja Menschen am Steuer, keine Maschinen. Und Verständnis dafür, dass ich mich an Vorschriften halten muss: Mir tut es echt weh, einen Kinderwagen stehen zu lassen, aber ich muss dafür sorgen, dass der Gang frei bleibt. Wenn etwas passiert, habe ich die Verantwortung.

Fahren Sie auch privat Bus?

Manchmal fahre ich mit meiner Tochter zum Schwimmen, dann sitzen wir ganz hinten und ich wundere mich über die Motorgeräusche und die seltsame Perspektive.