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Zwei Tonnen schwerer Stahlmast erfolgreich demontiert

Am Haken des großen Krans: Der gut zwei Tonnen schwere Stahlmast, den die Stadtwerke jetzt abgebaut haben. Foto: de Maddalena

„Der an den Stahlmast angeschlossene Verteilerbereich war früher durch Freileitungen versorgt. Die Stadtwerke haben diese in den letzten Jahren kontinuierlich zurückgebaut, um das Stromnetz sicherer, und weniger störanfällig durch äußere Einflüsse zu machen“, erklärt Michael Ludolf, Sachgebietsleiter Strom vom Technischen Service der Stadtwerke Tübingen (swt), der den Abbau federführend koordiniert hat.

Heute sind im Stadtgebiet Tübingen rund 700 Kilometer Stromleitung (ohne Hausanschlüsse) im Nieder- und Mittelspannungsbereich unterirdisch verlegt. Allein in den letzten zehn Jahren kamen rund 70 Kilometer Erdkabel hinzu (624 km, Stand 2005). Neue Leitungen wurden seitdem von vorneherein als Erdkabel geplant. Standen 2005 noch 602 Strommasten im Mittel- und Niederspannungsbereich im Tübinger Stadtgebiet, so waren es 2014 nur noch 254. Damit wurde die Anzahl um mehr als die Hälfte reduziert.

Der jetzt an der Haußerstraße demontierte Stahlmast wurde bereits vor etlichen Jahren stillgelegt. „Eine besondere Herausforderung war die Demontage so dicht zwischen den Wohnhäusern und in direkter Nähe zur viel befahrenen Mohlstraße. Hier kam es auf besondere Sicherheitsvorkehrungen an“, sagt Ludolf. Sein Fazit: „Ich bin froh und erleichtert, dass alles gut gegangen ist. Die Zusammenarbeit mit der beauftragten Kranfirma lief wie geplant.“

Die Stadtwerke Tübingen beliefern Privat- und Gewerbekunden im Versorgungsgebiet der Stadt Tübingen und in ihren Konzessionsgebieten (Ammerbuch, Dettenhausen und Waldenbuch) sowie landes- und bundesweit jährlich mit 684,6 Mio. kWh Strom (Stand: 2013). Das wäre in etwa so viel wie 273.800 2-Personenhaushalte pro Jahr verbrauchen würden. Zusätzlich zur Belieferung mit Strom, engagieren sich die Stadtwerke insbesondere bei der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien. So haben sie rund 87 Mio. kWh Strom umweltfreundlich in eigenen Blockheizkraftwerken, mit Windkraft und Solaranlagen sowie in ihren Laufwasserkraftwerken und Entspannungsturbinen erzeugt. Das gesamte Leitungsnetz (alle Spannungsebenen, inklusive Freileitungen, Kabel und Hausanschlussleitungen) umfasst eine Länge von 1.585 Kilometern. Versorgt werden 23.995 Hausanschlüsse mit 62.818 Zählern (Stand: ebenfalls 2013).

„Die Freileitungen im Netz werden auch weiter sukzessive zurückgebaut. Indem wir in unsere Netzinfrastruktur investieren, wollen wir zur Versorgungssicherheit auch mittel- und langfristig beitragen“, erklärt Ludolf. Er freut sich über diesen Prozess.

Informationen: www.swtue.de

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