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Ziel: 200.000 Kilowattstunden Stromersparnis in einem Jahr

Nicht nur für die swt-Zentrale, sondern auch für alle swt-Gebäude in der Stadt greift das Energiemanagement und fördert die Energieeffizienz. (Foto: swt/Metz)

Schon seit langem legen die Stadtwerke Tübingen großen Wert auf Energieeffizienz in allen Teilen des Unternehmens. Seit Dezember 2015 sind alle Unternehmen mit einer Größe von mehr als 250 Mitarbeitern und einem Mindestjahresumsatz von 50 Millionen Euro auch ganz offiziell durch das „Gesetz über Energiedienstleistungen (EDL-G)“ zu Energieaudits verpflichtet. Umfangreicher, aber auch nachhaltiger, ist die Einführung eines Energiemanagements, wie es die Stadtwerke Tübingen getan haben, mit der dazugehörigen ISO-Zertifizierung. Die Zielvorgaben sind klar: Energie einsparen, Ressourcen schonen, den CO2-Ausstoß senken und durch konkrete Maßnahmen effizienter, sparsamer und damit auch klimafreundlicher werden. Einer jährlichen Überprüfung und alle drei Jahre einem großen Systemaudit unterziehen sich die swt, um das Zertifikat zu bestätigen bzw. um weitere drei Jahre verlängern zu lassen.

Energieeinsparungen sukzessive steigern

Rund acht Millionen Kilowattstunden Strom verbrauchen die Stadtwerke Tübingen an allen Standorten zusammen pro Jahr. Neben dem Firmensitz in der Eisenhutstraße gibt es weitere sieben Hauptstandorte und rund 90 kleinere Standorte und Abnahmestellen. Bis in einem Jahr sollen zu den bereits eingesparten 82.000 Kilowattstunden Strom nochmals 200.000 Kilowattstunden an Ersparnis dazukommen, was dann einem Jahresverbrauch von 70 Vier-Personen-Haushalten entspräche. Gleichzeitig würden, wenn das Ziel erreicht wird, 144 Tonnen des klimaschädlichen CO2 erst gar nicht verursacht.

Die jetzt erfolge Zwischenüberprüfung bringt auch ein wichtiges Zwischenergebnis für die swt. Der eingeschlagene Weg und das Ergebnis freuen Harald Berger, verantwortlicher Energiemanager bei den swt: „Mit unserer Energiepolitik, insbesondere mit unseren Aktivitäten im Bereich der erneuerbaren Energien, arbeiten wir intensiv daran, dass die Energiewende vorankommt. Wir bei den Stadtwerken Tübingen tun dies bereits seit vielen Jahren, noch bevor ein Energiemanagement durch den Gesetzgeber gesetzlich vorgeschrieben wurde. Die Solarthermieanlage im Freibad ist eines der Beispiele. Durch die Einführung unseres systematischen Energiemanagementsystems haben wir jedoch erfreulicherweise noch weitere bedeutende Einsparungspotenziale identifiziert und auch schon umgesetzt. Das spiegelt sich im positiven Zwischenergebnis mit der Bestätigung der ISO-Zertifizierung wider. Dass unser Weg richtig ist, auch, um durch unser Handeln die Energiewende hier vor Ort in Tübingen in den eigenen Unternehmensgebäuden und -anlagen voranzubringen, zeigt der Ausblick auf unser Ziel, bis Herbst 2017 weitere 200.000 Kilowattstunden Strom zusätzlich einzusparen.“

Im Unternehmen sorgt das Energiemanagement für die notwendigen Weichenstellungen, um die ausgesetzten Ziele zu erreichen. Um Fortschritte erzielen und diese beim nächsten Systemaudit 2017 nachweisen zu können, entwickeln die swt neue Maßnahmen und bauen bereits bestehende weiter aus. Sie reichen vom energiebewussten, Ressourcen schonenden Verhalten der Belegschaft bei der täglichen Arbeit, zum Beispiel durch einen bewussten Umgang mit Licht und Strom, bis hin zur Umrüstung der Technik im Unternehmen auf energieeffizientere Lösungen. Dazu gehört unter anderem der Austausch von Pumpen, etwa im Freibad Tübingen, der Wechsel auf LED-Leuchtmittel oder auch die Anschaffung neuer Elektrofahrzeuge und E-Bikes für den swt-Fuhrpark.

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